Die entscheidenden Partien im Thurgauer Faustballcup wurden in Wilen durchgeführt. Die zweite Garnitur des Veranstalters war mit dabei und man gab dem Erstligameister und NLB-Aufsteiger gute Chancen für den Finaleinzug. Der Gegner war allerdings nicht zu unterschätzen.

Fünf Satzbälle vergeben 
Die Halbfinalpartie RiWi gegen Ettenhausen aus der 2. Liga begann für den Gastgeber vielversprechend. Er erkämpfte sich schnell einen komfortablen 10:6-Vorsprung, vergab dann aber fünf Satzbälle. Der Gegner nutzte diese Schwächephase und reüssierte mit 14:12. Dies war der Knackpunkt im Spiel. Selbstvertrauen, Spielfluss und Präzision waren nun bei den Gastgebern wie weggeblasen. Selbst der Gewinn des dritten Satzes war nur ein kurzer Lichtblick. Ettenhausen siegte mit 4:1-Sätzen. Die knappen Satzergebnisse zeigten, dass für RiWi mehr möglich gewesen wäre. Angreifer Cyrill Mettler sagte: «Wir haben uns mit eigenem Unvermögen selbst geschlagen.»

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Auch wenn die Niederlage im Halbfinal eine Enttäuschung war: Der Aufstieg in die NLB ist der zweiten Mannschaft von RiWi nicht mehr zu nehmen 

Die zweite Partie brachte neuerlich knappe Satzentscheidungen mit sich. Am Ende siegte Wigoltingen aber gegen Ligakonkurrent Affeltrangen mit einem sicheren 4:1-Erfolg.

Favoritensieg im Final 
Wer nun glaubte, das Finalspiel zwischen Wigoltingen und dem unterklassigen Ettenhausen sei reine Formsache, täuschte sich. Favorit Wigoltingen krönte sich zwar mit 4:0 zum Cupsieger, zeigte aber auch Schwächen. Diese nutzte der Underdog, um den Gegner immer wieder zu fordern. Dank zwei engagierten Spielen gegen höherklassige Gegner hat sich Ettenhausen die silberne Auszeichnung verdient. (br)