Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die durch den Menschen eingeschleppt werden oder wurden, die sich sehr schnell vermehren und die einheimischen Arten verdrängen. Die Ausstellung umfasst 15 Neophytenarten. Da der Riesenbärenklau und die Ambrosia gesundheitlich problematisch sind, werden an der Ausstellung von diesen Pflanzen nur Fotos gezeigt.

Ab dem 25. Mai gastiert die Ausstellung während knapp einer Woche in Bischofszell. Danach wandert sie weiter nach Amriswil, Tobel-Tägerschen, Eschlikon, Schlatt, Tägerwilen und Altnau, wo sie jeweils eine Woche bleibt. "Aufgrund der grossen Nachfrage nach der Ausstellung sehen wir, dass es den Gemeinden ein wichtiges Anliegen ist, die Bevölkerung auf die Neophyten-Problematik aufmerksam zu machen", freut sich Natalie Messner von der Fachstelle Biosicherheit des kantonalen Amtes für Umwelt. Alle Gemeinden haben eine Betreuung der Ausstellung zu gewissen Zeiten und eine Informationsveranstaltung organisiert. Die Veranstalter gehen aktuell davon aus, dass die Ausstellungen wie geplant stattfinden können. Je nach Pandemiesituation und Gemeinde kann es Anpassungen bei den Informationsveranstaltungen und den Betreuungszeiten geben.

Tobel-Tägerschen

Die Ausstellung invasive Neophyten gastiert vom Montag, 7. Juni, bis am Sonntag, 13. Juni, auf dem Platz zwischen dem Gemeindehaus und dem Dorfmarkt in Tobel. Am Montag, 7. Juni, wird die Ausstellung zwischen 18 und 21 Uhr von Fachpersonen betreut. Von 19.30 bis 20.30 Uhr findet die Infoveranstaltung am Ausstellungsort statt.