Der Präsident des Schwingclubs Flawil, David Roth, führte zum zweiten Mal durch die Hauptversammlung. Die 60 anwesenden Mitglieder konnten auf ein ruhiges, aber auch erfolgreiches Jahr 2019 zurückschauen. Das Eidgenössische Schwingfest stand im vergangenen Jahr im Fokus. Mit Michael Rhyner und Rico Baumann waren zwei Flawiler Schwinger in Zug am Start. Zum ersten Mal in der Clubgeschichte durfte auch ein Flawiler die Farben als Kampfrichter vertreten. Der ehemaliger Aktivschwinger Patrik Peterer stand im Einsatz. Auch sein Sohn Manuel Bollhalder sorgte in vergangenen Jahr für einen Erfolg. Am St. Galler Kantonalschwingfest in Widnau konnte er Ende Mai zum ersten Mal den Kranz in Empfang nehmen.

Premiere für Magdenau

Roth schaute bei der Versammlung auch in die Zukunft. Das jährliche Schwägalp Schwinget steht wie immer im Fokus. Der Schwingclub Flawil leistet beim Bergklassiker jeweils über 700 Arbeitsstunden und wird dies auch in Zukunft machen. Zudem naht das Jahr 2021, respektive das Toggenburger Verbandsschwingfest. Der Schwingclub Flawil hat im November den Zuschlag für die Organisation erhalten. «Das OK wird in den nächsten Tagen gegründet und der Austragungsort wird Magdenau sein» erwähnte David Roth in seiner Ansprache. Magdenau war noch nie Austragungsort von einem Schwingfest und feiert somit im April 2021 eine Premiere.

Ehrung für ESAF Teilnehmer

Die Teilnehmer vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF), Michael Rhyner, der nichtanwesende Rico Baumann und Kampfrichter Patrik Peterer, wurden für ihre Teilnahme geehrt. Ebenfalls erhielten die Schwinger eine Auszeichnung, welche das Training im 2019 am meisten besuchten. (pd)