Die Pandemie hält die Welt noch immer fest im Griff, auch die Schweiz. So meldet das BAG am Donnerstag 11‘451 Neuansteckungen mehr als am Vortag, auch mussten 154 weitere Personen hospitalisiert werden, 15 Personen sind seit gestern verstorben. Konsequenterweise erreichen die hallowil.ch-Redaktion auch immer wieder Informationen über Absagen und neue Termine für Veranstaltungen. 

So auch aus der Tonhalle Wil: Das Neujahrskonzert wird abgesagt. Es hätte eigentlich am 2. Januar stattfinden sollen. Florence Leonetti, Leiterin der Tonhalle, hatte allerdings bereits im Juni angekündigt, dass man noch nicht wisse, ob man das Programm auch wie geplant durchführen könne (siehe unten; Anm. der Redaktion).

Community begrüsst Massnahmen mehrheitlich

Schon anfangs Dezember hatte hallowil.ch die Community gefragt, was sie von den verschärften Massnahmen hält. Damals gab die Spitalregion Fürstenland bekannt, ein Besuchsverbot in den SRFT-Häusern einzuführen.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt am Nachmittag von Heiligabend: Die Mehrheit der hallowil.ch-Leser begrüsst die Massnahmen und sind sich einig: «Das Virus ist das Problem – und nicht die Massnahmen».

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Insgesamt gingen bis zum 24.12.21, 15:45 Uhr, 112 Stimmen ein. 72 entfielen auf die Antwort «Das Virus ist das Problem», 25 auf die Behauptung «das Virus kann anders bekämpft werden», 10 auf «es kommt auf den Anlass an» und 5 sind überzeugt, es komme auf den «Veranstaltungsort» an. (Screenshot vom 24.12.21)

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So hat hallowil.ch über den «Vorgeschmack auf die neue Tonhallen-Saison» berichtet (6.6.21)

Ein bunter Strauss an Darstellungskunst

Am Samstagvormittag erlebte das Publikum in der Wiler Tonhalle ein Vorgeschmack auf die kommende Saison.

«Es freut mich wahnisnnig, nach so langer Zeit, Sie wieder Mal so zahlreich zu sehen», begrüsste die strahlende Tonhalle-Leiterin Florence Leonetti das Publikum im zu 2/3 gefüllten Saal. Sie spielte damit auf die cornabedingte Zwangspause an. 

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Tonhalle-Leiterin Florence Leonetti servierte dem Publikum in Bild und Ton kleine Amuse bouche auf die kommende Saison. 

«Vielfalt» könnte das Motto lauten, unter dem die Saison 2021/2022 läuft. Es enthält bewährte Klassiker wie Die Dreigroschenoper, Der zerbrochene Krug und das Neujahrskonzert mit dem Sorbischen National-Ensemble, Bautzen, aber auch eher schräges und innovatives, wie etwa Familie Flöz und Freddie- Die Mundartshow.

Auch der Humor fand bei der Programm-Zusammenstellung seinen Platz: Achtung, fertig Action bringt die Wirrnisse um eine Filmproduktion auf die Bühne. In 8 Frauen präsentiert ein Verwirrspiel um einen ermordeten Mann als Krimikomödie.


Märchen für junges Publikum

Mit De Räuber Hotzenplotz und Schneewittli und die siebe Zwerge werden die kulturellen Bedürfnisse von Kindern befriedigt.

Und auch musikalisch wird die Tonhalle in der kommenden Saison erklingen, etwa mit den Berlin Comedian Harmonists sowie mit Riklin & Schaub , das Nachfolgeduo des ehemaligen Trios Heinz de Specht.

Musikalisch ging es auch bei der Saisonvorschau zu und her: Die Brassband Generell5 gab als Zwischeneinlagen Kostproben ihres virtuosen Könnens. Der musikalische Reigen reichte von Händels Feuerwerksmusik über Hello Dolly bis zu Là-haut sur La Montagne.

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In der kommenden Saison kommen unterschiedlichste Geschmäcker in der Tonhalle auf ihre Rechnung. 


Optimistisch die kommende Saison

«Wir wissen nicht, ob wir das Saisonprogramm wirklich wie geplant aufführen können», schränkte Florence Leonetti bei der Verabschiedung ein. Sie spielte damit auf die Unwägbarkeiten der Pandemie an. 

«Die letzten Monate haben uns zu Improvisieren gelehrt», gab sie sich optimistisch. Das Tonhalle-Team habe in den letzten Monaten seitens Publikums viel moralische und auch materielle Unterstützung erhalten. 

Weitere Infos zu den einzelnen Aufführungen sind der Tonhalle-Website sowie dem Newsletter zu entnehmen.