Die Schüler der Primarschule Zuckenriet waren auch dieses Jahr zusammen mit ihren Lehrpersonen an einem kühlen, nebligen Novemberabend unterwegs. In einem langen Lichterumzug zogen sie zur Altersiedlung Rotachhof und durch das Dorf. Für diesen Traditionsanlass hatten sie in ihren Klassen in den Tagen zuvor Lampions und Räbeliechtli gebastelt. Mit viel Eifer und Freude waren Räben geschnitzt oder die Lampions mit verschiedenen Motiven bemalt worden.


Mit Lichtern durch das dunkle Dorf

Die Kinder der Unterstufe und des Kindergartens besammelten sich am frühen Abend beim Primarschulhaus. Die Strassenlampen auf ihrem Rundgang im Dorf wurden abgeschaltet. Die Kinder zogen mit ihren Lichtern zuerst zur Altersiedlung Rotachhof, um den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein paar freudige Minuten zu bereiten. Zahlreiche Eltern und Angehörige begleiteten das ruhige Treiben. Im Lichthof der Alterssiedlung bildeten die fröhlichen Kinder einen grossen Kreis. Die Rotachhof-Bewohnerinnen und –bewohner genossen die Darbietungen auf ihren Stühlen oder stehend im Freien und schützten sich mit warmen Kleidern gegen die Kälte.


Jung und Alt begegnen sich

Die Kinder sangen einige zum Herbst und der dunklen Jahreszeit passende Lieder. Dazu begleitete sie eine Bläser-Gruppe der Jugendmusikschule unter der Leitung von Andreas Signer. Der farbenfrohe Lichterzug bewegte sich anschliessend durch die verdunkelten Wohnquartiere. Einige hilfsbereite Schüler der Mittelstufe waren für die Sicherheit beim Überqueren der Strassen besorgt. An verschiedenen Plätzen machten die Schüler einen Halt sangen ihre Räbeliechtli-Lieder. Nach der Rückkehr zum Schulhaus liessen sie sich die Wienerli und den heissen Tee schmecken.