Er zieht sich jeweils wie ein riesiger Leuchtwurm durch Flawils dunkle Strassen. Der Räbeliechtli-Umzug an der Lägelisnacht. Ein Ur-Flawiler Brauchtum. Dieses Jahr ist aber wegen dem Coronavirus vieles anders. Die Fallzahlen steigen wieder und damit auch die Unsicherheit und die Gesundheitsrisiken. Die Organisatoren der Lägelisnacht wollen die Gesundheit der Teilnehmenden und der Zuschauer nicht aufs Spiel setzen und sagen den Anlass ab.

Aber ganz dunkel bleibt die Nacht vom 17. November nicht. Denn in den Schulen werden, wie schon seit vielen Jahren, auch heuer Räben ausgehöhlt und danach mit Schnitzereien verziert. Von innen von Kerzenlicht erhellt, werden diese Räbeliechtli dann da und dort zu sehen sein. (rkf/red)