Dass Brunello Iacopetta die absolute Wunschlösung sei, bestätigt FC Wil 1900 CEO Benjamin Fust. «Schon früher wäre Brunello unser Mann gewesen, doch seine fehlende UEFA Pro Lizenz hinderte uns an einer früheren Zusammenarbeit», erklärt Fust an der Pressekonferenz am Mittwochmittag. Des Weiteren ist sich der CEO bewusst, dass Brunello Iacopetta trotz seinen jungen 37 Jahren kein No-Name ist. «Er hat sich seine Sporen in der Region abverdient und gilt als junges Trainertalent. Ich bin mir sicher, dass er ein ganz grosser seines Fachs werden kann.»

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David Hugi (Medienchef), Brunello Iacopetta (Trainer) und Benjamin Fust (CEO), von links, freuen sich auf die sportliche Zukunft des FC Wil 1900. Bild: Christoph Heer


Das Puzzle ist wieder zusammengefügt

Brunello Iacopetta ersetzt Alex Frei und freut sich nun ein Teil des FC Wil Puzzles zu sein. «Ich freue mich riesig, nun zu diesem vielversprechenden Projekt zu gehören. Nachdem ich Trainerstationen in Frauenfeld, Wil, St. Gallen und den Aktiven beim FC Rapperswil-Jona, durchlaufe habe, werde ich mich nun mit viel Herzblut für den FC Wil einsetzen.» Für den neuen Trainer stehen Ehrlichkeit, Teamarbeit und harte Arbeit im Vordergrund. «Mein Credo was das Fussballerische anbelangt lautet: Ziele, mit lösungsorientiertem Schaffen und mit möglichst viel Ballbesitz erreichen. Für mich ist eine Ehre, dieses Team zu trainieren.» Ziel sei es, die Spieler weiterzuentwickeln, viele Tore zu schiessen und mit attraktivem Fussball wieder mehr Publikum in das Stadion zu bewegen. Iacopetta ist nun der 15. Trainer in den vergangenen sieben Jahren, auch ein Grund, nun längerfristig zu planen. Die Chemie im zwischenmenschlichen scheint zu stimmen, die kommenden Trainingseinheiten und die ersten Spiele unter Iacopetta werden mit Spannung verfolgt. Leicht wird es indes nicht, warten doch als nächste Gegner die ambitionierten FC Vaduz (auswärts) und der FC Aarau (heim).