Rund 70 Gäste seien am Filmabend anwesend gewesen, heisst in der Nachricht der Suchtberatung Wil. Diese hat gemeinsam mit dem Filmforum Wil den Film «Trainspotting» gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung stand das Team der Suchtberatung dem Publikum für Gespräche zur Verfügung. Dieses Angebot sei rege genutzt worden, auch die alkoholfreien Getränke hätten Zuspruch gefunden.

Zwischen Konsum und Kriminalität

Trainspotting von Regisseur Danny Boyle basiert auf dem gleichnamigen Roman von Irvine Welsh. Der Film handelt von einer Clique junger Männer in der schottischen Hauptstadt Edinburgh, und zwar Ende der 1980er Jahre. Er beschreibt den Alltag der Männer zwischen Drogenkonsum, Kriminalität, Partys und Perspektivlosigkeit. Obwohl der Film auch humoristische Szenen beinhaltet, schildert er vor allem die Schattenseiten der Sucht: die Scheinfreundschaft, die beim Beschaffen des nächsten Schusses aufhört, gegenseitiger Verrat und Betrug, Gewalt, Hoffnungslosigkeit und Egoismus.

Gelungene Zusammenarbeit

Das Filmforum Wil und die Suchtberatung der Region Wil fanden bereits zum elften Mal in dieser Form zusammen. Die gemeinsamen Filmvorführungen hätten sich bewährt und die Kooperation sei von gegenseitiger Wertschätzung geprägt, heisst es seitens der Suchtberatung.

(pd)