Zwar steht in der Challenge League schon die vierte Runde und danach das erste Cupspiel bevor. Auf dem Transfermarkt ist aber immer noch Bewegung. Bis Ende August können noch Übernahmen getätigt werden. Beim FC Wil fällt auf, dass ein linker Abwehrspieler fehlt und erst zwei Stürmer unter Vertrag sind. So schien nicht aus der Luft gegriffen zu sein, als der «Blick» vermeldete, dass Sion- und Ex-GC-Stürmer Aimery Pinga beim FC Wil Spielpraxis sammeln soll, da es im Wallis keine Zukunft mehr gibt für ihn. Doch auf dem Bergholz dementiert man: «Pinga ist derzeit kein Thema», sagt FC-Wil-Mediensprecher Dani Wyler auf Anfrage von hallowil.ch.

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Die Papiere sind da: Bosic fix zum FC Wil (7.8.)

Der 18-jährige serbische Flügelspieler Radivoj Bosic kommt bis Sommer 2021 zum FC Wil. Er entstammt der Nachwuchsschule von Roter Stern Belgrad und wechselte später zum Stadtrivalen Partizan. Nach einer Ausleihe in die zweite serbische Liga kehrte Bosic zu Partizan zurück und bestritt einige Partien mit der ersten Mannschaft. Bosic ist U19-Nationalspieler Serbiens. Mit dem FC Wil kam er während der Sommer-Vorbereitung in zwei Testspielen zu einem 45-minütigen Teileinsatz – und erzielte je einen Treffer, nämlich beim 6:4-Sieg gegen Brühl und beim 1:0-Erfolg gegen Austria Lustenau.

Der Vertrag war bereits in der ersten Juli-Hälfte unterschrieben worden. Dann gab es jedoch Verzögerungen beim Erlangen der Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung für den Spieler. «Wir standen dazu in regelmässigem Kontakt mit dem Migrationsamt in Bern», lässt der FC Wil in einer Mitteilung verlauten.

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Der 18-jährige Serbe Radivoj Bosic wechselt erstmals ins Ausland.

Zudem wird Ajet Sejdija fix in die erste Mannschaft integriert. Der Vertrag mit dem aus Uzwil stammenden 20-jährigen Mittelfeldspieler Mittelfeldspieler wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert – mit einer Option für ein weiteres Jahr. Der bisherige Kontrakt hatte eine Laufzeit bis Ende Juni 2020. Sejdija gehörte bis anhin der Fördergruppe an und hat nun einen fixen Platz im Kader der ersten Mannschaft. Er ist im Projekt Future Champs Ostschweiz (FCO) und der Wiler U20-Mannschaft aufgebaut worden.

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Ajet Sejdija ist nun fester Bestandteil des Wiler Fanionteams.


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Nächster Nachwuchs-Spieler aus Zürich kommt (25.7.)

Ein fünfter Nachwuchsspieler des FC Zürich wechselt diesen Sommer zum FC Wil. Es ist Fabian Rohner, der vergangene Woche seinen 21. Geburtstag gefeiert hat. Der Mittelfeldspieler absolvierte einen Grossteil seiner Ausbildung beim FC Zürich, wo sein Vertrag dieser Tage um ein Jahr bis Sommer 2021 verlängert worden ist. Fürs erste Jahr wird er aufs Bergholz zum FC Wil ausgeliehen und ist bereits am Freitag für den Knüller gegen die Grasshoppers spielberechtigt. Rohner hat schon 17 Pflichtspiele mit dem Fanionteam des FC Zürich bestritten und dabei zwei Super-League-Tore erzielt – beide im Jahr 2018. In diesem wurde er mit dem FCZ auch Cupsieger.

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Fabien Rohner wurde 2018 mit dem FC Zürich Cupsieger.

Immer noch nicht unter Dach und Fach ist der Transfer des serbischen Flügelspielers Radivoj Bosic, der diesen Sommer in der Vorbereitungsphase getestet wu rde auf dem Bergholz bereits einen Vertrag unterschrieben hat. Es fehlt aber noch die Arbeitsbewilligung. «Wir stehen mit dem Migrationsamt in Kontakt», sagt FC-Wil-Mediensprecher Dani Wyler gegenüber hallowil.ch.

Vorzeitig aufgelöst wurde der noch ein Jahr laufende Vertrag mit Enis Latifi. Der Mittelfeldspieler hat in 49 Einsätzen zwei Tore für den FC Wil erzielt.

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Enis Latifi und der FC Wil gehen getrennte Wege.


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Ein junger FCZler für die Innenverteidigung (18.7.)

Die neue Mannschaft des FC Wil wird immer jünger. Dies auch dank Lindrit Kamberi, der vom FC Zürich leihweise für eine Saison nach Wil in die Challenge League wechselt. Kamberi bestritt bisher noch kein Super League-Spiel. Er kam zuletzt regelmässig in der U21-Auswahl des Stadtzürcher zum Einsatz. Zudem ist Kamberi Mitglied der Schweizer U20-Nationalmannschaft. Einen linken Aussenverteidiger haben die Wiler somit für den Saisonstart noch immer nicht.

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Jetzt ist es fix: Philipp Muntwiler neuer Captain (16.7.)

Philipp Muntwiler wird neuer Captain der ersten Mannschaft. Der 32-Jährige tritt somit die Nachfolge des zurückgetretenen Sandro Lombardi an. Vize-Captain wird Nick von Niederhäusern. «Munti kommt aus Wil. Wir haben ihn zurückgeholt als erfahrenen Leader. Die Captain-Rolle ist auch eine Anerkennung für seine bisherigen Leistungen in der Super- und der Challenge League», sagt FC-Wil-Trainer Ciriaco Sforza.

Neu gegründet wurde ein Spielerrat, der als Bindeglied zwischen der Mannschaft und dem Verein fungiert und auch für Mannschafts-internes da ist. Er setzt sich aus folgenden Spielern zusammen: Philipp Muntwiler, Nick von Niederhäusern, Silvio, Zivko Kostadinovic, Mergim Brahimi, Joël Schmied und Dominik Schmid.

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Captain und Vize-Captain im Gespräch: Philipp Muntwiler ist neuer Spielführer beim FC Wil, Nick von Niederhäusern dessen Assistent.


Noch ein Junger

Zudem gibt der FC Wil die Verpflichtung von Eris Abedini bekannt. Der U21-Internationale des Kosovo unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Abedini stammt aus dem Nachwuchs des FC Lugano und spielte in der vergangenen Saison für den FC Winterthur. Der 1,90 Meter grosse Mittelfeldspieler bestritt bisher 56 Challenge League-Partien – die meisten für den FC Chiasso, Wils ersten Gegner von kommendem Samstag.

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Mittelfeldspieler Eris Abedini unterschreibt den Zweijahres-Vertrag beim FC Wil. Vereinspräsident Maurice Weber freut's.

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Schmid bleibt, Celant kommt, Cortelezzi geht (11.7.)

Der FC Wil bastelt weiter an seinem fast schon rundum erneuerten Kader. Doch einer bleibt. Der Leihvertrag mit Dominik Schmid wird um ein Jahr verlängert. Darauf einigten sich der FC Basel, dem Schmid gehört, und die Äbtestädter. Der U21-Internationale kam im Januar nach Wil, bestritt 17 der 18 Rückrunden-Spiele ein erzielte ein Tor im Heimspiel gegen Schaffhausen. Somit gibt es beim FC Wil fortan zwei Spieler, die auf den gleichen Nachnamen hören, sich aber nicht gleich schreiben. Dominik Schmid und Joël Schmied. Am vergangenen Samstag im Testspiel gegen Brühl (6:4-Sieg) bildeten Schmid/Schmied zu Beginn miteinander die Innenverteidigung.

Aus der U21 des FC Basel kommt der 20-jährige Verteidiger Mattia Celant für ein Jahr. Es ist eine definitive Übernahme mit Option auf Verlängerung für ein weiteres Jahr. Der ehemalige U19-Nationalspieler war zuletzt Stammspieler in der ältesten Nachwuchsmannschaft des FC Basel. Er wird für gewöhnlich auf der rechten Seite eingesetzt, womit der Engpass in der linken Verteidigung noch nicht gelöst sein dürfte.

Sergio Cortelezzi hat seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag mit dem FC Wil vorzeitig aufgelöst, wie der Verein am Donnerstag mitteilt. Der Stürmer aus Uruguay trug in 71 Partien das Trikot der Wiler und erzielte dabei 19 Tore. In der abgelaufenen Spielzeit war Cortelezzi mit sechs Treffern Top-Torschütze des FC Wil.

Den Bergholz-Klub ebenfalls verlassen hat der 20-jährige Nicolas Herter, der seine Karriere beim Rapperswil-Jona in der Promotion League fortsetzt. Er war beim FC Wil lange verletzt oder angeschlagen und nur zu einem Teileinsatz gekommen.


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Zwei Junge verlassen den Klub (3.7.)

Der gebürtige Schwyzer Rrezart Hoxha stiess vor Jahresfrist aus der U21-Abteilung des FC Luzern zum FC Wil. Im Challenge-League-Team kam er aber nur zu fünf Teileinsätzen und total 34 Einsatzminuten, ohne dabei ein Tor zu erzielen. In der 2. Mannschaft hatte der Mittelstürmer mit zwölf Treffern allerdings massgeblichen Anteil, dass der Ligaerhalt in der 2. Liga interregional doch noch sichergestellt werden konnte. Nun wechselt der 21-jährige Hoxha zum Liga-Konkurrenten SC Kriens, wo er einen Zweijahres-Vertrag unterschrieb. In den ersten drei Vorbereitungsspielen mit den Innerschweizern hat Hoxha schon vier Treffer erzielt – zwei beim 4:0-Sieg gegen Vaduz und einen gegen den FC Basel.

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Rrazart Hoxha nimmt beim SC Kriens einen neuen Anlauf, um sich in der Challenge League zu etablieren.

Auch der 20-jährige Innenverteidiger Eric Gülünay verlässt den FC Wil. Er war auf dem Sprung in die erste Mannschaft und gehörte dem erweiterten Kader an, kam aber zu keinem Einsatz in der Challenge League. Nun wechselt er zum SC Brühl in der Promotion League, der am Samstag um 11 Uhr im Bergholz nächster Testspiel-Gegner des FC Wil ist.

Somit sind Hoxha und Gülünay nicht mehr dabei, wenn der FC Wil heute Donnerstagabend ab 18 Uhr seine neue Mannschaft präsentiert – und zwar im Rahmen eines öffentlichen Anlasses in der IGP-Arena. Der Eintritt ist gratis. hallowil.ch wird darüber berichten.

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Noch ein FCZ-Talent für den FC Wil (28.6.)

Der FC Wil gibt den definitiven Übertritt von Kastrijot Ndau bekannt. Der 20-jährige Mittelfeldspieler entstammt der Nachwuchs-Akademie des FC Zürich, der er im Alter von zehn Jahren beigetreten ist. In der vergangenen Saison spielte er in der U21 des Zürcher Stadtklubs. Ndau ist Junioren-Nationalspieler der Schweiz und Albaniens. Der Linksfüsser unterzeichnete beim FC Wil einen Dreijahres-Vertrag bis Juni 2022 mit Option auf Verlängerung, wie der FC Wil am Mittwochmorgen vermeldet.

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Kastrijot Ndau trägt ab sofort des FC-Wil-Leibchen und nichtmehr jenes des FC Zürich.

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FCZ-Talent wechselt in die Äbtestadt (20.6.)

Neu und leihweise zum FC Wil stösst der 17-jährige Bledian Krasniqi. Der Mittelfeldspieler durchlief sämtliche Juniorenstufen beim FC Zürich und stand zuletzt hin und wieder auch im Kader der ersten Mannschaft. So kam er in den Europa-League-Spielen der Zürcher der vergangenen Saison gegen Ludogorets, Larnaka und Napoli zum Einsatz. In der Super League bestritt er noch kein Spiel. Krasniqi ist Teil der Schweizer U18-Nationalmannschaft. Er unterzeichnete bei den Äbtestädtern einen Leihvertrag bis zum 30. Juni 2020.

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Der 17-jährige Mittelfeldspieler Bledian Krasniqi kommt leihweise vom FC Zürich zu den Wilern.

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Drei Junge und ein Athletik-Trainer kommen (17.6.)

Der FC Wil bastelt weiter an seinem Kader und vermeldet weitere Zuzüge. Der 20-jährige Innenverteidiger Joel Schmied wird von den Berner Young Boys für ein Jahr ausgeliehen. In der vergangenen Saison bestritt er die Vorrunde mit dem FC Breitenrein in der Promotion League, die Rückrunde beim späteren Challenge League-Absteiger FC Rapperswil-Jona. Der 1.88-Meter grosse Defensivspieler gehört der U20-Nationalmannschaft an.

Der 19-jährige Filip Stojilkovic stammt aus der Nachwuchs-Akademie des FC Zürich. Die vergangene Saison bestritt er mit den Junioren von Bundesliga-Klub Hoffenheim in Deutschland. Der 1,83 Meter grosse Mittelstürmer ist Teil der Schweizer der U20-Nationalmannschaft. Er unterschrieb im Bergholz einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022 – plus Option auf Verlängerung.

Als dritten Torhüter nimmt der FC Wil den 18-jährigen U18-Nationalspieler Yuri Klein unter Vertrag. Der 1,91 Meter grosse Goalie wechselt vom Nachwuchs des FC St. Gallen zu den Äbtestädtern. Er unterschrieb in Wil einen Zweijahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Klein soll vollumfänglich in den Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft integriert werden.

Zudem vermeldet der FC Wil die Ernennung eines Athletik-Trainers. Es ist der 30-jährige Pascal Kaiser. Er wird zusammen mit seiner Firma PK Coaching für die Verbesserung der Physis jedes einzelnen Spielers der ersten Mannschaft besorgt sein, teilt der FC Wil mit. «Unser Ziel ist es, die Athletik auf ein höchstmögliches Niveau zu bringen», lässt sich der promovierte Bewegungs- und Sportwissenschaftler zitieren. Kaiser war bisher in den Sportarten Eishockey, Tennis und Handball – vor allem im Nachwuchsbereich – als Athletik-Trainer tätig.

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Athletik-Trainer Pascal Kaiser soll die athletischen Defizite der Spieler des Fanionteams ausmerzen.

Nicht zum FC Wil stossen wird Roman Buess. Er unterschrieb einen Vertrag beim Liga-Konkurrenten FC Winterthur.

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Ex-GC-Spieler Brahimi kommt aus Griechenland (3.6.)

Mergim Brahimi wechselt zum FC Wil und unterzeichnete in der Äbtestadt einen Zweijahres-Vertrag bis zum Sommer 2021 mit Option auf ein weiteres Jahr. Der Linksfüsser kann im zentralen Mittelfeld oder auf den Flügeln eingesetzt werden. Brahimi war zuletzt in Griechenland bei Panionios unter Vertrag. Ausgebildet wurde er bei den Grasshoppers, für den er 87 Super-League-Partien bestritt. Während eines Jahres war er an den FC Wohlen ausgeliehen und arbeitete dort bereits mit Trainer Ciriaco Sforza zusammen. «Er ist leichtfüssig und technisch versiert. Er wird unserer jungen Mannschaft mit seiner Übersicht weiterhelfen», sagt Sforza. Der schweizerisch-albanische Doppelbürger bestritt nach elf Einsätzen für die Schweizer U21-Nationalmannschaft ein A-Länderspiel für Albanien.

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Hier unterschreibt Mergim Brahimi den Zweijahresvertrag mit dem FC Wil. Präsident Maurice Weber freut's.

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Sforza-Vorgänger Fünfstück trainiert Bremen (29.5.)

Nun ist klar, wo die Karriere von Trainer Konrad Fünfstück fortgesetzt wird: im Norden Deutschlands. Der Vorgänger von Ciriaco Sforza beim FC Wil wird bei Werder Bremen die zweite Mannschaft übernehmen – und dort Nachfolger von Sven Hübscher, der bei Preussen Münster anheuert. Die Bremer beendeten die vergangene Saison auf Platz drei der Regionalliga Nord, der vierthöchsten Spielstufe Deutschlands. «Das ist eine spannende Aufgabe im Norden Deutschlands bei einem tollen Traditionsverein», wird Fünfstück im Portal «Sport 1» zitiert.

Fünfstück war zwischen Sommer 2017 und Ende März 2019 Trainer des FC Wil. Der 38-Jährige hat die Mannschaft vom Tabellenende phasenweise gar an die Spitze der Challenge League geführt. Sein Vertrag in Wil läuft diesen Sommer aus. Schon Ende März ist er nach einem schwachen Rückrundenstart entlassen worden. Zuvor hatte der FC Wil noch kommuniziert, die Zusammenarbeit mit Fünfstück erst nach Ender der Saison 2018/2019 zu beenden.

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Konrad Fünfstück wird neuer Trainer der U23-Mannschaft von Werder Bremen.

Mehrere Angebote für Buess?

Und dann gibt es noch ein heisses Gerücht: Wird der ehemalige FC-St.-Gallen-Stürmer Roman Buess künftig für den FC Wil auf Torjagd gehen? Scheinbar zeigen die Wiler Interesse, wie das Portal «nau.ch» am Mittwoch berichtet. Jedoch seien auch die Grasshoppers, in der kommenden Saison Liga-Konkurrent der Äbtestädter, an den Diensten des 26-Jährigen interessiert. Das Ziel der Wiler Vereinsführung ist, die Offensive zu verstärken. In der abgelaufenen Saison stellten sie den mit Abstand harmlosesten Angriff der Challenge League.

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Duah kommt von Aufsteiger Servette (25.5.)

Am Samstagvormittag hat der FC Wil weitere Transfers bekannt gegeben. Immer deutlicher ist somit zu erkennen, wie gross der Umbruch diesen Sommer wird. Von Aufsteiger Servette stösst der offensive Mittelfeldspieler Kwadwo Duah zu den Äbtestädtern. Der schweizerisch-ghanaische Doppelbürger stieg in dieser Saison mit Servette in die Super League auf, kam bisher allerdings nur zu 116 Einsatzminuten. Zuvor hatte Flügelspieler Duah bei Winterthur und Xamax in der Challenge League gespielt. Für die Young Boys warn er im Herbst 2016 sechsmal in der Super League aufgelaufen und hatte dabei ein Tor erzielt. Der in London geborene Duah, welcher bis zuletzt den Young Boys gehörte, wird definitiv von den Bernern übernommen. Er unterschrieb beim FC Wil einen Zweijahresvertrag mit Option auf Verlängerung.

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Flügelspieler Kwadwo Duah mit FC-Wil-Präsident Maurice Weber (links) und Geschäftsführer Benjamin Fust.

Zudem übernimmt der FC Wil drei Spieler aus dem Nachwuchs des FC St. Gallen. Es sind dies der 19-jährige Goalie Gianluca Tolino, aktuelle die Nummer drei bei den «Espen». Er gehört der Schweizer U19-Nationalmannschaft an und unterschrieb auf dem Bergholz für zwei Jahre. Auch der 18-jährige Lars Traber gehörte der Schweizer U19-Nationalmannschaft an. Der Innenverteidiger war zuletzt Captain der U21-Mannschaft des FC St. Gallen in der 1. Liga. Er unterschrieb für drei Jahre plus Option im Bergholz. Für zwei Jahre plus Option kommt Linksverteidiger Jan Wörnhard. Auch der 18-Jährige spielte zuletzt für die U21-Mannschaft des FC St. Gallen und ist U18-Nationalspieler.


Ein Hauch Neymar verlässt den FC Wil

Es gibt aber auch drei weitere Abgänge. Der Leihvertrag mit dem 19-jährigen Flügelspieler Nias Hefti, Bruder von FC-St.-Gallen-Captain Silvan Hefti, wird nicht verlängert. Nias Hefti war gleich zweimal vom Super-League-Klub an die Wiler ausgeliehen worden. Der Ende Juni auslaufende Vertrag mit Kenzo Schällibaum wird nicht verlängert. De 19-jährige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs kam bisher zu 53 Challenge-League-Einsätzen mit dem FC Wil. Noch drei Einsätze mehr in Schwarzweiss hat Zé Eduardo absolviert. Auch der diesen Sommer auslaufende Vertrag des 27-jährigen Brasilianers, der einst mit Neymar zusammenspielte, wird nicht verlängert.

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Nikki Havenaar in die Super League zum FC Thun (24.5.)

Der 24-jährige Verteidiger Nikki Havenaar wechselt mit einem Zweijahres-Vertrag plus Option in die Super League zum FC Thun. Der «Turm von Wil» hat die Verantwortlichen des Cupfinalisten im Verlaufe der Saison überzeugt. Der FC Wil wollte seinem Spieler den Sprung in eine höhere Liga trotz Vertrags bis Juni 2020 nicht verbauen, wie er in einer Mitteilung verlauten lässt. Über eine mögliche Ablösesumme macht der FC Wil keine Angaben.

Havenaar kam im vergangenen Sommer vom österreichsichen Regionalligisten SV Horn, bestritt bisher 26 Meisterschaftsspiele für Wil und erzielte zwei Tore. Der Japaner mit niederländischen Wurzeln ist ein weiterer Spieler, der den Sprung von der Äbtestadt in die Super League geschafft hat. Inzwischen umfasst die Liste rund 50 Namen. In Thun trifft Havenaar unter anderem auf den Ex-Wiler Basil Stillhart.

Der Wchsel ins Berner Oberland hatte sich angekündigt. Havenaar war bereits auf dem Trainingsgelände im Berner Oberland gesichtet worden und hatte am Mittwochabend beim Wiler Auswärtsspiel in Schaffhausen (0:2-Niederlage) nicht mehr gespielt.

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Auch dank seiner Körpergrösse (1,98 Meter) gewann Nikki Havenaar viele Zweikämpfe.

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Vaduz-Captain Philipp Muntwiler zum FC Wil (23.5.)

In den vergangenen Wochen und gar Monaten war immer wieder vom bevorstehenden Umbruch beim FC Wil die Rede. Kurz vor dem zweitletzten Meisterschaftsspiel der alten Saison gibt der Klub nun diverse Transfers bekannt. Philipp Muntwiler, gebürtiger Wiler, kehrt vom FC Vaduz in die Äbtestadt zurück. Der 32-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Der laufende Kontrakt mit den Liechtensteinern wurde aufgelöst.

Muntwiler startete seine Fussball-Karriere bei den Junioren des FC Wil, bevor er in die Nachwuchs-Abteilung des FC St. Gallen wechselte. Sechs Jahre lang spielte er für den FC St. Gallen. Anschliessend wechselte «Munti» zum FC Luzern. Seit 2013 stand er beim FC Vaduz unter Vertrag und war zuletzt Captain. Insgesamt bestritt Muntwiler rund 370 Spiele in der Super- und der Challenge League. Seine Aufgabe in Wil soll auch sein, die jungen Spieler zu führen.

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In dieser Saison spielte Philipp Muntwiler nach gegen Magnus Breitenmoser und den FC Wil. Das wird sich ändern.

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Zweiter Abgang von Gonçalves (23.5.)

Im Gegenzug wechseln zwei Spieler des FC Wil zum liechtensteinischen Liga-Konkurrenten. Es sind dies Goalie Gion Fadri Chande, der bisher zu keinem Einsatz im Wiler Fanionteam gekommen ist, und Verteidiger Cédric Gasser, der aktuell vom FC St. Gallen ausgeliehen ist.

Von grösserer Tragweite ist der Abgang von Michael Gonçalves. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Somit verlässt der Flügelspieler den FC Wil zum zweiten Mal. Ein erstes Mal war es unter türkischer Ägide gewesen. Nach seinem knapp einjährigen Abstecher zu Xamax kehrte der nun 24-Jährige im Sommer 2017 zum FC Wil zurück und avancierte zum unumstrittenen Stammspieler. Die berufliche Zukunft von Gonçalves ist offen.

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Der auslaufende Vertrag von Michael Gonçalves wird nicht verlängert.

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Havenaar vor dem Absprung (23.5.)

Auch Andelko Savic verlässt den Bergholz-Klub – nach zwei Jahren mit bisher 44 Einsätzen. Zwischenzeitlich machte er sich einen Namen als «Super Joker», da er jeweils als Einwechselspieler traf. So auch im Cup-Achtelfinal Ende Oktober 2018 gegen Super-League-Klub Thun, als er dem FC Wil mit seinem 1:1-Ausgleich eine Verlängerung und ein Penaltyschiessen ermöglichte. Dort musste dann aber das Aus akzeptiert werden.

Der Leihvertrag mit Mittelfeldspieler Kolja Herrmann geht zu Ende und wird nicht verlängert. Er dürfte zu seinem Stammklub SC Freiburg zurückkehren. Der Leihvertrag mit Goalie Luka Djordjevic läuft ebenfalls aus. Seine Transferrechte liegen beim FC St. Gallen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit dürfte auch der grossgewachsene Innenverteidiger Nikki Havenaar den Klub verlassen. Der FC Thun soll laut diversen Medienberichten ernsthaftes Interesse zeigen. Der Japaner soll auch schon auf dem Trainingsgelände der Berner Oberländer gesichtet worden sein. Er würde in der Stockhorn Arena auf Basil Stillhart treffen, der im vergangenen Sommer von Wil nach Thun gewechselt ist.

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Der fast zwei Meter grosse Nikki Havenaar dürfte vor einem Wechsel zum FC Thun stehen.