Der 21-jährige Verteidiger Fuad Rahimi wechselt per sofort zum FC Vaduz. Er unterzeichnete bei den Liechtensteinern einen Leihvertrag bis Ende der laufenden Saison mit einer Option für eine definitive Übernahme. Sein Vertrag beim FC Wil läuft am 30. Juni 2020 aus. Rahimi entstammt der Wiler Jugend und spielte später bei den Junioren des FC St. Gallen, bevor er zu seinem Stammklub zurückkehrte. Von der zweiten Mannschaft der Wiler, welche in der 2. Liga interregional spielt, schaffte er im Frühjahr 2017 den Sprung ins Challenge-League-Team und avancierte rasch zum Stammspieler. Unter Trainer Ciriaco Sforza spielte er aber keine tragende Rolle mehr. Rahimi bestritt für den FC Wil 65 Spiele und schoss 1 Tor – im September 2018 im Heimspiel gegen Rapperswil-Jona. Er schaffte den Sprung in die U21-Nationalmannschaft des Kosovos.

Post inside
Nach drei Jahren im Fanionteam des FC Wil spielt Fuad Rahimi künftig für den FC Vaduz.

Schon in weniger als zwei Wochen gibt es ein Wiedersehen für Fuad Rahimi mit dem FC Wil. Denn beim Challenge-League-Rückrundenauftakt am 26. Januar treffen die beiden Teams im Vaduzer Rheinparkstadion ab 15 Uhr aufeinander. hallowil.ch wird mit einem Liveticker aus dem Fürstentum berichten – wie auch am kommenden Freitag (17. Januar) ab 14 Uhr vom letzten Testspiel im Bergholz gegen Austria Lustenau.

_______________________________________________________________________________

Mittelfeldspieler Padula kommt aus Chiasso (13.1.)

Nach Goalie Anthony Mossi wechselt mit Andrea Padula ein zweiter Spieler, der vergangene Saison noch beim FC Chiasso gespielt hat, zum FC Wil. Der 23-jährige Mittelfeldspieler Andrea Padula stammt aus Mendrisio und unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 mit Option auf eine Verlängerung. Padula bestritt in dieser Saison 13 Spiele für den FC Chiasso. Insgesamt trug er 91mal das Trikot der «Rosso Blu» und erzielte zehn Treffer. Ausgebildet wurde er beim FC Lugano. Padula wird in Wil die Nummer 72 tragen.

Post inside
Mittelfeldspieler Andrea Padula (links) ist der neueste Zuzug beim FC Wil. Vereinspräsident Maurice Weber freut's.

Weiterhin keine Vollzugsmeldung gibt es betreffend Abgang von Stürmer Filip Stojilkovic zum FC Sion. Gut möglich, dass sich dies schon bald ändert.

_______________________________________________________________________________

Vize-Captain von Niederhäusern geht vorzeitig (11.1.)

Die Wege von Nick von Niederhäusern und dem FC Wil trennen sich per sofort. Spieler und Verein haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Hintergrund ist, dass der FC Wil dem 30-Jährigen im Spätherbst mitgeteilt hat, den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Nick von Niederhäusern spielte während zwei Jahren für den FC Wil und erzielte in 67 Partien drei Tore. Nun möchte er sich seiner beruflichen Zukunft ausserhalb des aktiven Profifussballs widmen: «Ich freue ich mich auf die nächsten Aufgaben und hoffe, dass ich in meinem neuen Beruf eine noch bessere Karriere erreichen kann», sagt von Niederhäusern. Ob er in einer unteren Liga fussballerisch noch weitermacht, ist offen. Beim Testspiel des FC Wil gegen den Super-League-Tabellenletzten Thun (Samstag, 14.30 Uhr, Bergholz, Liveticker auf hallowil.ch) wird von Niederhäusern bereits nicht mehr dabei sein.

Post inside
Nick von Niederhäusern beendet seine Profi-Karriere.

Weiterhin noch keine Vollzugsmeldung gibt es betreffend Filip Stojilkovic. Der beste Wiler Stürmer der Hinrunde hat vom Verein Verhandlungsfreigabe erhalten und sich am Donnerstag bereits mit einem Dress des FC Sion gezeigt. «Wir haben noch keine unterschriebenen Verträge», sagt FC-Wil-Mediensprecher Dani Wyler am Samstagmorgen gegenüber hallowil.ch, ohne ein Angebot des FC Sion zu bestätigen oder dementieren.

_______________________________________________________________________________

Dimitrou kommt - Stojilkovic geht wohl (9.1.)

Mit acht Toren ist der 20-jährige Filip Stojilkovic nicht «nur» der beste Wiler Torschütze der Hinrunde, sondern auch der drittbeste der Liga. Lediglich die beiden Lausanner Aldin Turkes und Andi Zeqiri haben öfter eingenetzt. Allein gegen Stade Lausanne-Ouchy hat Stojilkovic vier Tore erzielt. In Erinnerung geblieben ist jener Sonntagsschuss ins Lattenkreuz aus mehr als 25 Metern Distanz, erzielt im Heimspiel im August. Das weckt Begehrlichkeiten. «Es sind Angebote gekommen und wir wollen ihm keine Steine in den Weg legen», bestätigt FC-Wil-Mediensprecher Dani Wyler eine entsprechende Meldung des St. Galler Tagblatts. Am Donnerstagmittag kursierte dann ein Bild in den sozialen Medien, dass Stojilkovic mit einem Dress des FC Sion in der Hand zeigt - an der Seite von Bartholomé Constantin, Sohn von Sion-Präsident Christian Constantin. Bis Donnerstagabend war allerdings noch kein Vertrag unterschrieben - und das Bild wieder gelöscht.

Stojilkovic hat am Montag noch ein Training auf dem Bergholz absolviert, ist seither aber nicht mehr in Wil. Erst im vergangenen Sommer ist der Stürmer von der U19 Hoffenheims zum FC Wil transferiert worden und hat auf dem Bergholz einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. Ein Transfer würde den Äbtestädtern also Einnahmen bescheren. Ferner ist er auch nominiert worden für das Challenge-League-Dream-Team des Jahres 2019, welches am 20. Januar im Rahmen SFL-Awards ernannt wird. Ebenfalls ist dieser Auswahl steht Wils Captain Philipp Muntwiler.

Bereits fix zu vermelden ist ein erster Zuzug in dieser Winter-Transferperiode. Der FC Wil übernimmt auf Leihbasis vom FC Basel den 20-jährigen Innenverteidiger Konstantinos Dimitrou. Der Vertrag läuft bis Ende dieser Saison. Der griechische U21-Nationalspieler kam vor eineinhalb Jahren mit einem Vierjahresvertrag nach Basel und bestritt seither je ein Meisterschaft- und Cupspiel mit dem Super-League-Team. Nun soll Dimitrou in Wil Spielpraxis sammeln – und den Engpass in der Defensive der Äbtestädter beheben. (pd/sdu)

Post inside
Der erste Zuzug in der Winter-Transferperiode: Konstantinos Dimitrou kommt leihweise bis Sommer vom FC Basel. (Bild: FC Wil)