Bereits die Traktandenliste lies vermuten, dass es nur wenige oder keine negativen Themen mit Gesprächsbedarf geben wird. Dementsprechend erfreulich fielen die Jahresberichte von Vizepräsidentin Gertrud Gramm und Kita-Leiterin Edith Goetz aus.

Wie beinahe alle Kindertagesstätten verzeichnet auch die Kita Wil eine rege Nachfrage nach Betreuungsplätzen. Die Auslastung beider Häuser betrug über das ganze Jahr hinweg 100 Prozent. Hierbei legt die Leitung grossen Wert auf eine soziale Durchmischung. Aufgrund der geographischen Lagen ist dies aber nicht immer optimal möglich. Die Kita Süd verzeichnet einen deutlich höheren Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund.

Gesunde Finanzen

Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die tadellose Umsetzung und Kontrollen aller Qualitätsstandards. Unterteilt in acht Bereiche werden diese Ziele durch Stiftungsmitglieder überwacht. Bei der letzten Bewertung durch Qualikita erreichte man eine Maximalbewertung von 100 Prozent. Auch der Anforderungskatalog des Kita Kompass, welcher kantonale Vorgaben enthält und durch verschiedene Ämter kontrolliert wird, kann beanstandungslos eingehalten werden. Eine Umfrage unter den Eltern bescheinigte einen ähnlich positiven Eindruck. Dank der guten Auslastung, wenig personellen Veränderungen und keinen grossen Bauprojekten konnte auch im finanziellen Bereich ein positives Jahresergebnis verkündet werden. Es resultierte ein Gewinn von rund 45'000 Franken.

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Kita-Leiterin Edith Goetz konnte von einer 100-prozentigen Belegung im vergangenen Jahr berichten.

Gleich dreimal ist die Kita Wil im vergangenen Jahr von Hochwasser betroffen gewesen. Entsprechend wurden Schutzmassnahmen getroffen. Aber auch sonst wurden die Liegenschaften Nord und Süd mit kleineren und grösseren Optimierungen instandgehalten.

Novum in Wil

Erstmals wurde ein sogenanntes «Kita Plus Kind» aufgenommen. Die Integration des Kindes mit einer geistigen Behinderung hat gut funktioniert und war für den Alltag eine Bereicherung. Es kann in beiden Häusern ein solcher Platz angeboten werden. Dabei arbeitet man eng mit Heilpädagogen, Beratungs- und Fachstellen zusammen.