An der Infoveranstaltung im Tufertschwiler «Rössli» gab es einiges zu diskutieren. Die Interessierten nutzten die Chance, den komplett anwesenden Gemeinderat zu befragen. So zum Beispiel, was denn die Visionen für die Gemeinde seien. Und ob nach dem gescheiterten Fusionsversuch mit Bütschwil-Ganterschwil und Oberhelfenschwil nun ein Zusammenschluss mit Kirchberg in Frage komme könnte. Wirklich ein Thema ist das momentan aber nicht.

Viel mehr interessieren die Schulthemen. Primarschulpräsidentin Marianne Burger Studer hofft, dass am Donnerstag die Baubewilligung für den Erweiterungsbau der Primarschule im Dorf erteilt wird. Somit hätte sie in ihrem ersten Jahr einen Meilenstein gesetzt. Und dies, nachdem man den Architekten hatte auswechseln müssen, da man sich nicht einig wurde. Verzögerungen waren die Folge. Nun aber kann es aller Voraussicht nach bald losgehen mit den Bauarbeiten, womit per Schuljahr 2021/2022 der dringend benötigte zusätzliche Schulraum zur Verfügung stehen würde.

Der Oberstufe fehlen Kandidaten

Somit kann man sich dem nächsten «Brocken» annehmen, der Turnhallen-Erneuerung. Dort ist man wieder zurück auf Feld eins. Man müsse nun «verhandeln», was es brauche, sagte die Schulpräsidentin. Für die klaren Worte gab es am Schluss Applaus.

Zu klären ist auch noch, in welcher Zusammensetzung der Primarschulrat künftig tätig sein wird. Während Marianne Burger Studer weitermachen will, treten Jakob Rüegg und Maria Bolt nicht mehr an. Michael Bolt und Jenny Landtwing wollen weitermachen. Um die zwei freien Sitze buhlen vier Personen, namentlich Barbara Erni Kuhn, Stefan Kleinferchner, Ueli Bösch und Marco Bischofberger. Ganz anders ist die Situation bei der Oberstufe, welche Lütisburg gemeinsam mit Bütschwil-Ganterschwil betreibt. Dort gibt es für zwei freie Sitze noch keine Kandidaturen, weshalb die Meldefrist bis am 10. Juli verlängert wurde. Der Lütisburger Vertreter in diesem Gremium soll künftig Reto Brunschwiler sein.

Stadler seit zehn Jahren Gemeindepräsidentin

Voraussichtlich keine Veränderungen gibt es beim Lütisburger Gemeinderat. Neben Gemeindepräsidentin Imelda Stadler (FDP), die seit 2010 Vorsteherin der Drei-Brücken-Gemeinde ist, treten die vier «Bisherigen» wieder an. Es sind dies Ruedi Epper (parteilos), Heinz Grob (SVP), Andreas Rütsche (FDP) und Werner Scherrer (parteilos). Weitere Kandidaturen gibt es nicht. Die Erneuerungswahlen für alle diese Behörden finden am 27. September statt.

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So hat hallowil.ch am 28.4. berichtet:

Gibt es in Lütisburg einen ruhigen Wahlsommer und -herbst? Derzeit deutet vieles darauf hin. Denn im aktuellen Mitteilungsblatt lässt der Gemeinderat verlauten, dass er bei den Gesamterneuerungswahlen am 27. September komplett wieder antreten wird. Auch Gemeindepräsidentin Imelda Stadler (FDP) will noch eine Legislatur anhängen. Sie ist seit genau zehn Jahren Lütsiburger Ortsvorsteherin. Just am 1. April durfte sie das entsprechende Jubiläum feiern. Da Stadler Jahrgang 1959 hat, könnte es ihre letzte Wiederwahl sein, so es denn zu dieser kommt.

Auch die vier bisherigen Gemeinderäte stellen sich zur Wiederwahl. Es sind dies Heinz Grob (SVP), Andreas Rütsche (FDP), Ruedi Epper (parteilos) und Werner Scherrer (parteilos).

Ob das schon die finale Ausgangslage ist oder es doch eine Kampfwahl gibt, steht noch nicht fest. Denn Kandidaturen für den ersten Wahlgang sind noch bis am 26. Juni möglich.