Garstig präsentiert sich das Wetter am Sonntagmorgen. Nieselregen bei knapp fünf Grad Celsius. Für den Zuschauer kein Leckerbissen, für die Läufer aber nicht mal so schlecht. Gut 2000 Personen starteten am Mittag in der Wiler Altstadt zum Halbmarathon nach Frauenfeld.

Viele von ihnen sagten, dass ihnen das Wetter so lieber sei, als wenn es zu heiss wäre. «Umso wichtiger war es, sich richtig einzulaufen. Dann friert man nicht und die Kondition geht weniger schnell verloren», sagte ein 56-jähriger Läufer kurz vor dem Start.

Die grossen Drei

Der «Frauenfelder» gehört zu den drei grössten Laufsportanlässen der Ostschweiz. Nebst dem Gossauer Weihnachtslauf und dem St. Galler Auffahrtslauf nehmen bei diesem kantonsüberschreitenden Sportevent die meisten Läufer teil. Die Durchmischung der verschiedenen Laufdisziplinen auf der gleichen Strecke verleiht dem Anlass eine spezielle Atmosphäre.

Der Halbmarathon und der Juniorenlauf starteten in Wil und endeten nach gut 21 Kilometern in Frauenfeld. Viele Zuschauer säumten den Weg, klatschten und feuerten die Läufer an. Einige hatten gar selbstgeschriebene Plakate dabei.

Die wichtigen Drei

Beim Geschehen in der und um die Äbtestadt ging alles routiniert über die Bühne. Hierfür zeichneten nicht nur das OK «Frauenfelder» und der Laufsport-Verein Frauenfeld verantwortlich. Auch die IG Wiler Sportvereine arbeitete an Organisation und Durchführung mit.

Ranglisten unter: www.der-frauenfelder.ch