«Der Barone-Cup ist ein Anlass der Freude, des Spasses und der Geselligkeit. Wir glauben nicht, dass dieses Feeling unter den aktuellen Umständen aufkommt», sagt Werner Kobelt, Präsident des UHC Black Barons Wil. Deshalb sei man gemeinsam mit dem OK zum Entschluss gekommen, den 7. Barone-Cup vom 5. September abzusagen. «Schweren Herzens zwar», sagt der Vereinspräsident, «aber auch aus Überzeugung.» Mehrere Gründe haben zum Entscheid geführt. In erster Linie Solidarität und Verantwortungsbewusstsein. «Die Gesundheit der Vereinsmitglieder und der Teilnehmer steht über allem», heisst es in einer Medienmitteilung. Hier wolle der Verein kein Risiko eingehen. «Grossanlässe mit mehr als 1000 Personen sind bis Ende August verboten. Wir würden ein fragwürdiges Zeichen setzten, wenn wir nur eine Woche später ein Unihockeyturnier durchboxen, auch wenn bei uns sicher weniger Menschen anwesend wären», führt Kobelt weiter aus. «Selbst wenn der Anlass von Behördenseiten durchgeführt werden dürfte, wäre die Planungsunsicherheit betreffend Sponsoring und Mannschaftsanmeldungen hoch gewesen», ist der Verein überzeugt. Auch die Einführung des Prinzen-Cups hätte unter einem schlechten Stern gestanden. Dabei handle es sich um ein Schülerturnier, das künftig am Samstagmorgen des Cups stattfinden soll.

Zusätzliche Zeit nutzen

Vorstand und OK sehen davon ab, das Turnier im aktuellen Kalenderjahr weiter nach hinten zu schieben. Ein weiterer Grund für die Absage des Barone-Cups ist der Meisterschaftsstarts im Herbst. Dann möchte sich der Wiler Verein «voll und ganz auf diesen konzentrieren». Das OK richte seinen Fokus nun auf den 4. September 2021. Dann findet die nächste Austragung des Barone-Cups statt. «Wir wollen die zusätzliche Zeit nutzen, um die Erweiterung des Turniers mit dem Prinzen-Cup sauber auszuklügeln und auch das bestehende Konzept zu überarbeiten», sagt Rafael Eggenberger vom OK. (pd)