Am Samstag spielten die Wiler gegen Meyrin und verloren mit 3:6. Für die Wiler gingen Elia Schmid (A20), Matiss Burgis (A20) sowie Captain Christian Hotz (A20) an die Platte. Im Aufgebot von Meyrin waren Michael O’Driscoll (A20), Andrew Rushton (A20) und David Meads (A19). Wie erwartet verliefen die ersten Spiele ausgeglichen. Nachdem Hotz die Wiler mit einem Sieg über Meads in Führung gebracht hatte, übernahm Meyrin dank Siegen von Rushton gegen Burgis und O’Driscoll gegen Schmid mit 2:1 die Führung. Hotz konnte seinen Schwung aus der ersten Partie gegen Rushton nicht konservieren und verlor im vierten Satz gegen seinen einstigen Teamkollegen Rushton. Dafür revanchierten sich Burgis und Schmid mit je einem 3:1-Sieg gegen Mead und O’Driscoll. Somit war vor dem Doppel wieder alles offen. Die Wiler Doppelpaarung Hotz/Burgis holte zwar einen 1:2-Rückstand in Sätzen auf, musste sich aber im Entscheidungssatz mit 7:11 geschlagen geben. Die 4:3-Führung der Genfer motivierte Rushton und O’Driscoll zusätzlich. Mit zwei klaren Siegen über Schmid und Hotz war der Sieg der Romands genauso Tatsache wie die zweite Wiler Niederlage im dritten Spiel.

Erster Saisonsieg gegen Veyrier

Im sonntäglichen Spiel gegen Veyrier wollten sich Schmid, Burgis und Hotz rehabilitieren – und vor allem den ersten Saisonsieg realisieren. Dies gelang mit einem 6:3-Erfolg. Wie bereits am Vortag stand es nach den sechs Einzelpartien 3:3. Der Start der Wiler in die Partie war wiederum schwierig. Sowohl Burgis als auch Hotz verloren ihr erstes Einzel knapp im Entscheidungssatz. Der deutliche Sieg von Schmid über Nicolas Simonet beruhigte die Situation ein wenig. Dass Burgis auch sein zweites Einzel verlor, damit hatte niemand gerechnet. Umso wichtiger waren der lockere Sieg von Schmid über Farid Saidi und der hart umkämpfte Fünfsatzsieg von Hotz gegen Simonet. Die Doppelpartie wurde also erneut, wie schon am Vortag, zur Schlüsselpartie. Burgis/Hotz machten diesmal alles richtig und holten in einem spannenden Spiel diesen wichtigen Punkt für die Wiler. Schmid gewann danach auch sein drittes Einzel souverän. Der Doppelsieg an der Seite von Hotz steigerte Burgis’ Selbstvertrauen. Er machte einen 0:2-Satz-Rückstand wett und besiegte Simonet mit 11:5 im Entscheidungssatz.

In der Rangliste wurde mit diesen zwei Punkten zwar Wädenswil überholt. Doch Platz sechs von acht ist nicht das, was man sich vorgestellt hat. Allen Wilern ist klar, dass noch einiges mehr drin liegt und dass Siege hart erkämpft werden müssen. (pd)

Nationalliga A, 3. und 4. Runde:
Meyrin – Wil 6:3
Veyrier – Wil 3:6
Lancy – Muttenz 1:6
Chênois – Lugano 4:6
Veyrier – Wädenswil 6:3
Muttenz – Lugano 6:2
Chênois – Lancy 1:6
Meyrin – Wädenswil 6:2

Rangliste:
1. Muttenz 4/8. 2. Meyrin 4/6. 3. Lancy 4/5. 4. Lugano 4/4. 5. Veyrier 4/4. 6. Wil 4/3. 7. Wädenswil 4/2. 8. Chênois 4/0.

Nächste Spiele:
Samstag, 17. November, 15.00 Uhr: Muttenz – Wil (in Muttenz)
Sonntag, 18. November, 14.00 Uhr: Chênois – Wil (in Genf)