Am Samstag spielte der TTC Wil mit Elia Schmid (A19), Matiss Burgis (A20), Simon Schaffter (A19) sowie Captain Christian Hotz (A20) gegen Muttenz. Die Basler hatte der TTC Wil im Sommer im Super-Final besiegt und somit den dritten Schweizer Meistertitel in Serie gefeiert. Im Aufgebot der Basler waren Dominik Moser (A19), Lionel Weber (A20) und Cédric Tschanz (A20). Schmid und Burgis gewannen ihr erstes Einzel jeweils im vierten Satz, Schaffter hingegen verlor knapp im Entscheidungssatz mit 9:11 gegen die Nummer 1 der Basler, Weber. Im zweiten Einzel konnte Schmid nicht mehr an seine gute Leistung des ersten Spiels anknüpfen und verlor mit 0:3 gegen Weber. Burgis und Schaffter hingegen lief es wunschgemäss und beide gingen als Sieger vom Platz. Somit stand es 4:2 für Wil. Für das Doppel reiste auch Wils Captain Christian Hotz mit nach Basel und spielte an der Seite von Burgis gegen Weber/Tschanz. Sie verloren dieses Spiel in drei Sätzen, womit der Spielausgang wieder offen war. Da in der Folge Burgis gegen Weber, der an diesem Tag ungeschlagen blieb, sowie Schaffter gegen Moser verloren, musste Schmid seine letzten Reserven mobilisieren, um noch einen Punkt zu retten. Dank seines knappen Sieges gegen Tschanz im fünften Satz glückte dies in extremis.

Auf Rückstand reagiert

Für das Sonntags-Spiel reisten die Wiler nach Genf zu Chênois. In den Einzeln spielten die Ostschweizer mit der gleichen Aufstellung wie am Samstag. Nur im Doppel ersetzte Schaffter Hotz. Die Gastgeber traten mit Rémi Bartolomé (A18), Benjamin Givone (A18) und Daniel Memmi (A19) an. Nach der ersten Einzelrunde sah es für die Wiler nicht gut aus. Nur Burgis setzte sich gegen Bartolomé problemlos durch. Sowohl Schaffter als auch Schmid verloren ihre Spiele. In seinem zweiten Einzel zeigte Burgis kaum Schwächen und holte den Punkt für Wil. Schmid, der seine unglückliche Niederlage gegen Memmi schnell weggesteckt hatte, besiegte Bartolomé sicher. Schaffter blieb gegen den bis dahin ungeschlagenen Memmi chancenlos. Somit stand es vor dem Doppel 3:3. Mit viel Kampfgeist erspielten sich die Wiler Burgis/Schaffter einen 3:1-Sieg gegen Bartolomé/Memmi. Nachdem Schmid auch gegen Givone keinen Punkt holen konnte, brauchte es die Siege von Burgis und Schaffter, um den 6:4-Erfolg zu realisieren und die zwei Punkte zu verbuchen.

Die Wiler haben dank dieser drei Punkte Boden gutgemacht und befinden sich nach dieser Doppelrunde im Mittelfeld auf dem 5. Platz. (pd)

Nationalliga A, 5. und 6. Runde:
Muttenz – Wil 5:5
Chênois – Wil 4:6
Lancy – Veyrier 5:5
Chênois – Wädenswil 4:6
Lugano – Meyrin 6:2
Lugano – Veyrier 6:2
Lancy – Meyrin 2:6
Wädenswil – Muttenz 2:6
Lancy – Lugano 5:5 (7. Runde)
Lugano – Lancy 6:2 (8. Runde)

Rangliste:
1. Muttenz 6/11. 2. Lugano 8/11. 3. Meyrin 6/8. 4. Lancy 8/7. 5. Wil 6/6. 6. Veyrier 6/5. 7. Wädenswil 6/4. 8. Chênois 6/0.

Nächste Spiele:
Samstag, 1. Dezember: Wädenswil – Wil (18.00 Uhr)
Sonntag, 2. Dezember: Wil – Wädenswil (14.00 Uhr, Sporthalle Lindenhof)
Samstag, 8. Dezember: Veyrier – Meyrin (15.30 Uhr), Muttenz – Chênois (17.00 Uhr)
Sonntag, 9. Dezember: Chênois – Muttenz (14.00 Uhr), Meyrin – Veyrier (14.30 Uhr)