Das war mal ein abwechslungsreiches Wochenende für den Tischtennisclub Wil. Begonnen hat es am Freitagabend an der Nacht des Wiler Sports. Dort zeigten Teamcaptain Christan Hotz und Spieler Elia Schmid zwar eine unterhaltsame Show, der Titel in der Kategorie «Mannschaften» musste aber knapp der OL Regio Wil überlassen werden.

Am Samstag ging es dann mit dem Kerngeschäft weiter – der Nationalliga A. Und das ausgerechnet gegen Leader Muttenz. Es kam somit zur Revanche für den Super-Final zum Ende der vergangenen Meisterschaft, als sich die Wiler mit einem 6:2-Sieg gegen den Rivalen den dritten Meistertitel in Serie gesichert hatten. Nachdem sich die beiden Teams in der ersten Revanche im November im Kanton Basellandschaft 5:5 getrennt hatten, nahm dieses Mal Muttenz definitiv Revanche und siegte in der Lindenhofhalle mit 6:4. Für die Wiler gingen die beiden A20-Spieler Matiss Burgis und Christian Hotz sowie Simon Schaffter (A19) an die Platte. Gegen ein Muttenzer Team, das ebenfalls aus zwei A20- und einem A19-Spieler bestand, hatten sich die Gastgeber schon bis zum Doppel einen 2:4-Rückstand eingehandelt. Doch die Spannung kehrte zurück, als das Duo Hotz/Burgis dieses gewann und auf 3:4 verkürzte. Doch die Hypothek konnte nicht mehr wettgemacht werden. Am Tag danach bezog Muttenz in gleicher Besetzung die erste Niederlage dieser Saison und unterlag dem aus lauter A20-Spieler bestehenden Aufsteiger Wädenswil zuhause mit 4:6.

Entscheidung fällt früh

Ebenfalls am Sonntag hatten die Wiler in gleicher Besatzung wie am Samstag gegen das Tabellenletzte Chênois keine Probleme. Die Entscheidung war bereits nach dem Doppel gefallen und der 6:1-Sieg Tatsache. Dieser Erfolg war allerdings zu erwarten gewesen, liegen die Genfer doch punktelos am Tabellenende und waren mit einem Team aus je einem A18-, A19- und A20-Spieler angetreten. Bei den Wilern musste einzig Schaffter gegen den höher bewerteten Gavin Rumgay als Verlierer von der Platte.

Weiter geht es für die Wiler Mitte Februar mit einem Reise-Wochenende. Am Samstag (16. Februar) spielen sie in Lancy bei Genf, tags darauf in Lugano.

NLA, 9 Runde:
Wil – Muttenz 4:6
Meyrin – Lugano 6:1
Wädenswil – Chênois 6:3
Veyrier – Lancy 5:5

10. Runde:
Wil – Chênois 6:1
Muttenz – Wädenswil 4:6
Meyrin – Lancy 6:0
Veyrier – Lugano 5:5

Rangliste:
1. Muttenz 10/17. 2. Meyrin 10/15. 3. Wil 10/12. 4. Lugano 10/12. 5. Veyrier 10/8. 6. Lancy 10/8. 7. Wädenswil 10/8. 8. Chênois 10/0.

Nächste Spiele:
11. Runde von Samstag, 16. Februar: Muttenz – Veyrier (13.00 Uhr), Lancy – Wil (14.00 Uhr), Chênois – Meyrin (14.30 Uhr), Lugano – Wädenswil (15.30 Uhr).
12. Runde von Sonntag, 17. Februar: Lugano – Wil (14.00 Uhr), Muttenz – Meyrin (14.00 Uhr), Chênoios – Veyrier (14.00 Uhr), Lancy – Wädenswil (14.00 Uhr).