Trotz der sportlich durchzogenen Vorrunde mit je vier Siegen und Niederlagen hat der Vorstand des FC Kirchberg nach einer internen Analyse dem Trainerduo Leber/Lima weiterhin das Vertrauen ausgesprochen. «Es war das Ziel, die Saison mit Mario Leber an der Seitenlinie zu beenden. Er hat sich stets für die Mannschaft und insbesondere auch für das Wohl des Gesamtvereins eingesetzt und engagiert», sagt Andy Breitenmoser, Sportchef des FC Kirchberg.

Nachfolger soll im Februar bekannt sein

Leber hatte die Planung der Vorbereitung in Zusammenarbeit mit seinem Assistenten und dem Sportchef bereits in Angriff genommen. Dies mit dem klaren Ziel, den Rückstand von acht Punkten auf die Tabellenspitze in der Rückrunde wettzumachen. Völlig überraschend hat nun Leber den Verantwortlichen des FC Kirchberg mitgeteilt, dass er ein Angebot als Co-Trainer des FC Gossau erhalten habe und die Herausforderung in der 1. Liga annehmen möchte. «Wir freuen uns für Mario Leber, dass er diese Chance erhält. Für uns war von Anfang an klar, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen», sagt Breitenmoser. Der Vertrag mit Leber wird auf seinen Wunsch aufgelöst. «Der Entscheid ist ihm nicht leicht gefallen, das haben wir in den Gesprächen gespürt. Es hat Leber beim FC Kirchberg gut gefallen und die Mannschaft ist ihm ans Herz gewachsen», so der Sportchef weiter.

Die Suche nach einem neuen Trainer ist angelaufen. Der Vorstand geht davon aus, einen Nachfolger spätestens bis zum Start der Vorbereitung im Februar 2019 präsentieren zu können. (pd/red)