Lausanne-Sport bleibt ein Angstgegner des FC Wil. In den vergangenen zwölf Spielen gegen die Waadtländer resultierte nur ein Sieg. Im jüngsten Auftritt wäre allerdings mehr möglich gewesen als eine Niederlage ohne erzieltes Tor. Vor allem in der Phase vor dem ersten Gegentreffer, also in der ersten halben Stunde, hatte ziemlich leichtfüssig ausgesehen, was die Wiler auf dem vom Schnee bereiten Kunstrasen an den Tag legten. Sie kamen auch zu Chancen, waren aber einmal mehr nicht entschlossen genug vor dem gegnerischen Tor. So erstaunt es nicht, dass in den vergangenen vier Partien nur noch zwei Treffer erzielt wurden – beide nach Eckbällen.

Erst recht schwierig wurde es, als die Waadtländer in Führung gegangen waren. Dabei nahmen sie das Fortune in Anspruch, dass ein Abschluss ihres Captains Alexandre Pasche von Wils Innenverteidiger Nick von Niederhäusern unglücklich und somit für Goalie Zivko Kostadinovic unhaltbar abgelenkt wurde. Fortan liessen die Gäste den Ball gut zirkulieren. Sie zeigten, dass mehr in ihnen stecken würde, als sie über weite Strecken dieser Hinrunde gezeigt hatten.

Savic erneut dem Ausgleich nahe

Als die Wiler diese aus ihrer Sicht schwierige Phase vor und nach der Pause ohne weiteren Schaden überstanden hatten – ein zweiter Lausanner Treffer von Maxime Domignuez wurde wegen Offsides annulliert –, schickten sich die Gastgeber an, im Finish doch noch den Ausgleich zu suchen. Sie profitierten dabei auch von der Lausanner Passivität in der Schlussphase. Allerdings hatten die Wiler Abschlussversuche nicht die Qualität, um dem Ausgleich wirklich nahe zu kommen. Es blieb fast immer bei Ansätzen. Doch beinahe wäre Andelko Savic wie schon im Hinspiel auf der Pontaise für den späten Wiler Ausgleich als Einwechselspieler verantwortlich gewesen. Jedoch liess er, wie schon vor Wochenfrist in Winterthur, frei vor dem gegnerischen Tor jegliche Kaltschnäuzigkeit vermissen.

In der Nachspielzeit machten die aufstiegswilligen Gäste den Sack zu. Sie profitierten von einem kapitalen Fehlpass des Wiler Captains Sandro Lombardi, der zuvor bester Spieler seiner Mannschaft gewesen war. Sein Rückpass wurde zur idealen Vorlage für João Oliveira, der auch noch Silvano Schäppi abschüttelte und allein vor Kostadinovic keine Probleme hatte, den Deckel drauf zu machen. So unglücklich die Niederlage aufgrund der Entstehung der beiden Gegentore auch war: Gestohlen ist der Sieg der Waadtländer nicht. Es setzte sich die Mannschaft mit der feineren Klinge und der grösseren Gelassenheit durch.

Kurze Winterpause

«Um gegen dieses Star-Ensemble zu gewinnen, muss alles passen. Wenn du auch nur ein bisschen nachlässt, holst du gegen eine solche Mannschaft keinen Punkt. Nicht das bessere Team hat gewonnen, sondern das cleverere und abgezocktere. Das muss man akzeptieren, auch wenn es schwerfällt», sagte FC-Wil-Trainer Konrad Fünfstück nach der Partie. Da zeitgleich der FC Winterthur in Chiasso mit 3:1 siegte, rutschte der FC Wil im letzten Spiel vor der Winterpause nicht nur hinter die Lausanner, sondern auch hinter die Eulachstädter auf den vierten Rang ab. Am Gesamteindruck einer starken Hinrunde ändert dies aber nur wenig.

Mit einem Weihnachtsessen direkt nach dem Spiel verabschiedete sich der FC Wil in die kurze Weihnachtspause. Diese dauert für die Spieler nur gerade drei Wochen. Schon am 7. Januar findet die erste Trainingseinheit das Jahres 2019 statt. Rückrunenstart ist am ersten Februar-Wochenende mit einem Auswärtsspiel in Aarau.

Die Höhepunkte des Spiels: (Quelle: www.sfl.ch)

 

FC Wil 1900 – FC Lausanne-Sport 0:2 (0:1)

IGP-Arena: 1020 Zuschauer. – Sr: Piccolo.

Tore: 35. Pasche 0:1. 92. Oliveira 0:2.

FC Wil 1900: Kostadinovic; Gasser, von Niederhäusern, Schäppi; Gonçalves, Zé Eduardo (61. Latifi), Lombardi, Hefti (78. Sejdija); Breitenmoser (50. Cortelezzi); Audino (84. Savic), Silvio.

FC Lausanne-Sport: Castella; Pos, Nganga, Brarndão, Flo; Puertas (71. Geissmann), Pasche; Kukuruzovic (79. Gétaz), Dominguez (71. Zeqiri), Oliveira; Margiotta (87. Nanizayamo).

Bemerkungen: Wil ohne Rahimi (gesperrt), Djordjevic, Havenaar, Schällibaum, Scholz, Herter (verletzt), Eugster, Herrmann, Sadiku und Hoxha (nicht im Aufgebot). Lausanne-Sport ohne Cabral (krank), Loosli, Schmid, Manière, Tejeda (verletzt), Tiago, Monteiro, Asllani und Rapp (nicht im Aufgebot). – 63. Tor von Dominguez annulliert (Offside). – Verwarnungen: 22. Oliveira (Foul). 38. Pasche (Foul). 57. Schäppi (Foul). 60. Pos (Foul). 61. Audino (Foul).

Die Stimmen zum Spiel: (Quelle: www.fcwil.ch)

 

Challenge League, 18. Runde:
Wil - Lausanne-Sport 0:2
Chiasso - Winterthur 1:3
Vaduz - Schaffhausen 1:1
Kriens - Aarau 1:2
Servette - Rapperswil-Jona 4:1

Rangliste:
1. Servette 18/37. 2. Winterthur 18/31. 3. Lausanne-Sport 18/30. 4. Wil 18/29. 5. Schaffhausen 18/26. 6. Aarau 18/23. 7. Vaduz 18/20. 8. Rapperswil-Jona 18/18. 9. Kriens 18/16. 10. Chiasso 18/15.

Nächste Spiele:
Freitag/Samstag/Sonntag, 1./2./3. Februar 2019: Aarau - Wil, Lausanne-Sport - Kriens, Schaffhausen - Chiasso, Servette - Vaduz, Winterthur - Rapperswil-Jona

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Der Liveticker zum Nachlesen:

Das soll's gewesen sein aus der IGP-Arena. Ich bedanke mich bei Ihnen, dass Sie auch im letzten Liveticker des Jahres 2018 dabei waren. Im Namen des ganzen hallowil.ch-Teams wünsche ich Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Der FC Wil verliert heute gegen Lausanne-Sport, weil er an sich selber scheitert. Die Lausanner hatten in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile. In der zweiten Halbzeit merkte man den Lausannern allerdings an, dass sie vor allem darauf bedacht waren, die Führung nicht mehr aus den Händen zu geben. So geschah es, dass der FC Wil in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel hatte, die Chancen, die sich ergaben, konnten aber nicht genutzt werden. Weil Winterthur gleichzeitig in Chiasso mit 3:1 gewinnt, überwintert der FC Wil auf Tabellenplatz vier.

95. Minute: Schlusspfiff. Der FC Wil verliert gegen den FC Lausanne-Sport mit 0:2.

92. Minute: TOOOR für Lausanne-Sport durch Oliveira zum 0:2. Nach einem Fehlpass von Lombardi schüttelt Oliveira im Laufduell Schäppi ab und geht anschliessend alleine aufs Tor zu. Er schiebt den Ball souverän an Kostadinovic vorbei.

90. Minute: Vier Minuten Nachspielzeit.

88. Minute: Nächste Chance für Wil: Silvios Schuss wird abgefälscht und Savic kommt um Haaresbreite nicht mehr an den Ball.

87. Minute: Letzter Wechsel nun auch bei Lausanne-Sport: Anstelle von Margiotta spielt neu Nanizayamo.

86. Minute: Chance für den FC Wil: Nach einer Flanke von Schäppi köpft Silvio auf das Tor, aber direkt in die Arme von Castella.

84. Minute: Letzter Wechsel beim FC Wil: Anstelle von Audino spielt neu Savic.

81. Minute: Nächster Abschluss der Wiler. Aber auch der Schuss von Latifi kommt nicht aufs Tor.

80. Minute: Chance für Lausanne. Zeqiri bringt den Ball flach zur Mitte. Dort seht aber kein Abnehmer.

79. Minute: Wechsel auch bei Lausanne: Neu spielt Gétaz für Kukuruzovic.

78. Minute: Wechsel beim FC Wil: Für Hefti spielt neu Sejdija.

77. Minute: Latifi lanciert Cortelezzi mit einem Steilpass. Castella kommt gut aus dem Tor und hat den Ball.

76. Minute: Weiterhin sind die Wiler zu harmlos in der Offensive. Der Kopfball von Latifi geht genau auf den Torhüter der Lausanner.

75. Minute: Audino versucht es mit einem Schuss, der aber weit am Tor vorbeigeht.

71. Minute: Doppelwechsel bei Lausanne. Anstelle von Puertas spielt neu Geissmann und für Dominguez kommt Zeqiri.

69. Minute: Eckball für den FC Wil: Castella hat aber keine Mühe, den Eckball von Audino zu halten.

67. Minute: Gasser mit einer Flanke auf Silvio. Dessen Kopfball geht aber weit am Tor vorbei.

65. Minute: Cortelezzi versucht es mir einem Schuss aus über 20 Metern. Der Ball geht weit am Tor vorbei.

65. Minute: 1020 Zuschauer sind heute in der IGP-Arena.

63. Minute: Da ist der Ball zum zweiten Mal im Tor der Wiler. Der Treffer von Dominguez wird aber wegen Offside nicht gegeben.

61. Minute: Wechsel beim FC Wil: Für Zé Eduardo spielt neu Latifi.

61. Minute: Gelbe Karte für Audino nach einem Foul an Dominguez.

60. Minute: Gelbe Karte für Pos, und zwar nach einem Foul an Hefti.

57. Minute: Erste Karte für einen Wiler. Schäppi sieht nach einem Foul an Dominguez den gelben Karton.

55. Minute: Abschluss von Zé Eduardo. Castella macht sich lang und kann den Ball halten.

54. Minute: Freistoss für Lausanne aus einer guten Position. Der Freistoss birngt aber nichts ein.

52. Minute: Castella muss eingreifen. Nach einer Flanke von Gonçalves versucht Hefti den Ball per Kopf in die Mitte zu bringen, Castella hat aber keine Mühe den Ball zu halten.

50. Minute: Erster Wechsel beim FC Wil: Für Breitenmoser spielt neu Cortelezzi.

49. Minute: Erste Chance für Lausanne in der zweiten Halbzeit: Dominguez versucht Margiotta zu lancieren, Kostadinovic kann aber rechtzeitig eingreifen.

46. Minute: Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Beide Mannschaften haben nicht gewechselt.

Halbzeit in der IGP-Arena. Der FC Wil hat nach gutem Start abgebaut. Oder wenn man es anders sehen will, hat Lausanne nach verhaltenem Start mit Fortdauer des Spiels besser in die Partie gefunden. Der Schuss von Pasche, der zum Führungstreffer führte, wurde von von Niederhäusern noch abgelenkt. Da Winterthur paralell in Chiasso durch den Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit 3:1 führt, ist der FC Winterthur auf Platz zwei, Lausanne-Sport auf Platz drei und Wil auf Platz vier in der Live-Tabelle. Seien wir gespannt, ob der FC Wil in der zweiten Halbzeit das Spiel noch drehen kann.

45. Minute: Da ist der Pausenpfiff. Der FC Wil liegt mit 0:1 zurück.

45. Minute: Eine Minute Nachspielzeit.

42. Minute: Chance für Silvio. Gonçalves flankt von der rechten Seite. Der Kopfball von Silvio geht allerdings am Tor vorbei.

39. Minute: Zé Eduardo verliert den Ball im Mittelfeld. Dominguez flankt dann auf Flo. Dieser versucht es direkt, trifft den Ball aber nicht richtig und so geht der Abschluss weit am Tor vorbei.

38. Minute: Nächste Karte für einen Lausanne Spieler: Pasche wird nach einem Foul an Lobardi verwarnt.

Noch ein Blick ins Tessin. Dort ging Winterthur in der 35. Minute mit 2:1 in Führung. Stand jetzt ist Wil auf Position 4.

37. Minute: Und gleich die nächste Chance für die Lausanner: Oliveira läuft alleine auf Kostadinovic zu, bringt den Ball aber nicht am Wiler Schlussmann vorbei.

35. Minute: TOOOR für Lausanne-Sport durch Pasche zum 0:1. Pasche schliesst nach einem Pass von Kukuruzovic ab. Wils von Niederhäusern fälscht den Ball noch ab und Kostadinovic hat keine Chance. Unglücklich.

32. Minute: Grosschance für Wil: Gonçalves kommt über die rechte Seite und flankt den Ball in den Strafraum. Silvio verpasst den Treffer um Zentimeter.

31. Minute: Lausanne ist nun besser im Spiel.

28. Minute: Da hätte Lausanne mehr machen müssen: Dominguez tankt sich durch die Abwehr der Wiler. Statt selbst abzuschliessen, legt er quer zu Margiotta. Der Pass ist aber zu ungenau und so entsteht keine Gefahr.

23. Minute: Gute Chance für die Wiler: Hefti kann über die linke Seite unbedrängt abschliessen. Castella reisst die Fäuste noch rechtzeitig hoch.

22. Minute: Erste Verwarnung der Partie: Oliveira sieht nach einem Foul an Lombardi die gelbe Karte.

Und da ist schon einiges Los im Tessin. Der FC Winterthur gleicht in der 19. Minute aus zum 1:1.

19. Minute: Der Freistoss von Pasche bringt keine Gefahr vor dem Wiler Tor.

Schauen wir noch nach Chiasso. Dort geht der FC Chiasso in der 16. Minute mit 1:0 in Führung. Somit behält der FC Wil Stand jetzt den zweiten Platz.

16. Minute: Gute Chance für Wil: Audino lanciert Lombardi. Doch dieser scheitert aus vier Metern am Torhüter der Lausanner.

14. Minute: Margiotta versucht es aus der Distanz. Aber auch dieser Abschluss geht weit übers Tor.

12. Minute: Gleich die nächste Chance für die Gäste: Der Schuss von Margiotta geht aber deutlich über das Tor der Wiler.

11. Minute: Erste Chance für Lausanne: Der Schuss von Oliveira kann aber von Kostadinovic geklärt werden.

9. Minute: Da wird gezaubert in Wil: Audino mit Silvio im Zusammenspiel. Der Absatz-Pass von Audino kann aber von Nganga abgefangen werden.

8. Minute: Die Wiler haben bislang mehr Spielanteile. Lausanne hatte noch keinen Abschluss.

5. Minute: Der Eckball von Breitenmoser bringt nichts ein.

5. Minute: Erste Chance für Wil: Audinos Schuss aus gut 20 Metern, kann von Castella noch zum Eckball geklärt werden.

3. Minute: Erstes Foul im Spiel. Silvio versucht es mit einem hohen Bein gegen Nganga. Piccolo pfeifft zurecht.

1. Minute: Anpfiff zum letzten Heimspiel im Jahr 2018. Die Lausanner haben Anstoss.

Schiedsrichter der Partie ist Luca Piccolo. Die Assistenten sind Michael Lüthi und Bryan Rossoz. Vierter Offizieller ist Johannes von Mandach.

Die Aufstellungen sind bekannt. Wil spielt mit einem 3-4-1-2 System. Im Tor steht Kostadinovic. In der stark dezimierten Verteidigung spielen heute von rechts nach links Gasser, von Niederhäusern und Schäppi. Im Mittelfeld laufen von rechts nach links Gonçalves, Zé Eduardo, Lombardi und Hefti auf. Hinter den Stürmern spielt Breitenmoser. Für Tore sorgen sollen Audino (rechts) und Silvio. Die Gäste aus Lausanne spielen mit einem 4-2-3-1 System. Im Tor steht Castella. In der Verteidigung spielen von rechts nach links Pos, Nganga, Brandao und Flo. Im defensiven Mittelfeld spielen Puertas (rechts) und Pasche. Im offensiven Mittelfeld laufen von rechts nach links Kukuruzovic, Dominguez und Oliveira auf. Im Sturm spielt Margiotta. Wen man bei Lausanne vermisst: Simone Rapp, der - glaubt man den Berichten unter der Woche - keine Zukunft mehr in Lausanne haben soll.

Für die Wiler wird es personell vor allem in der Defensive eng. Nebst den verletzten Nikki Havenaar und Kenzo Schällibaum wird auch der gesperrte Fuad Rahimi fehlen. Und mit Lausanne kommt die zweitbeste Offensive der Liga ins Wiler Südquartier. Welche Akteure Übungsleiter Fünfstück heute aufs Feld schicken wird, erfahren Sie hier, sobald die Aufstellungen parat sind.

Das Fussballjahr 2018 neigt sich dem Ende zu und der erste Schnee ist hier in der Ostschweiz ebenfalls gefallen. Zum Schluss kommt es heute zu einem echten Spitzenspiel. Es gastiert Liga-Krösus Lausanne in der IGP-Arena. Die Frage, die es heute zu beantworten gilt, ist, auf welchem Tabellenplatz die Wiler überwintern werden. Möglich sind die Plätze zwei bis vier. Nebst dem Resultat der Wiler wird ebenfalls noch das Spiel zwischen dem FC Chiasso und dem FC Winterthur, welches zeitgleich zum Spiel der Wiler angepfiffen wird, entscheidend sein dafür, auf welcher Position die Wiler ins neue Jahr gehen werden. Mit einem Sieg würden die Wiler Platz zwei festigen. Ein Unentschieden reicht, wenn der FC Winterthur im Tessin nicht gewinnt. Bei einer Niederlage werden die Wiler mindestens vom heutigen Gegner in der Tabelle überholt. Für die Lausanner ist ein Sieg heute Pflicht, beträgt der Rückstand auf Leader Servette bereits zehn Punkte, wobei die Genfer ein Spiel mehr auf dem Konto haben.

Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker des letzten Heimspiels im Jahr 2018 des FC Wil gegen Lausanne-Sport. Seien Sie hier ab 14.30 Uhr live dabei, wenn der FC Wil sein letztes Heimspiel der Saison gewinnen will. Durch den Nachmittag führt Sie heute Pascal Ibig.

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Die Vorschau auf das Spiel:

Bereits jetzt steht fest, dass der FC Wil auf ein erfolgreiches Fussballjahr 2018 zurückblicken kann. Hinter Servette wird er die zweitbeste Mannschaft sein, wenn man die ganzen zwölf Monate betrachtet. «Wie wir durch die Liga gerockt sind, hat schon Eindruck hinterlassen», sagt Wils Trainer Konrad Fünfstück. Er tut es im Wissen, dass es noch zu früh ist, um ein Fazit zu ziehen. Denn immerhin bleibt noch die Frage zu klären, ob die Wiler während der kurzen Winterpause erster, zweiter oder dritter Verfolger von Wintermeister Servette sind. Da selbst Platz vier als Erfolg zu werten wäre, kann der letzte Auftritt als Bonus-Spiel betrachtet werden.

Die Wiler:

Dass die Äbtestädter auch in dieser Phase mitten in der Saison vor dem Aufstiegsfavoriten Nummer eins, Lausanne-Sport, klassiert sind, überrascht. Selbst wenn das nun schon mehrere Wochen lang der Fall ist, so darf nicht vergessen werden, dass dem FC Wil mit seinem 3-Millionen-Franken-Budget in etwa viermal weniger Geld zur Verfügung steht als dem vom Chemie-Konzern Ineos aufgeblasenen Klub aus der Romandie. Zudem weist die Wiler Mannschaft deutlich weniger Routine auf. Für das sonntägliche Spiel kommt erschwerend hinzu, dass Lausanne ein Angstgegner Wils ist. Auf der Pontaise resultierte gegen «LS» in der gesamten Vereinsgeschichte noch nie ein Sieg. Aber auch im Bergholz sieht es nicht viel besser aus. Von den vergangenen elf direkten Vergleichen gewannen die Äbtestädter nur einen. Es war jenes denkwürdige 4:0 Ende Mai 2015, welches in der letzten Runde für den Ligaerhalt in extremis sorgte – und die Bahn ebnete für den Einstieg der türkischen Investoren. In der Gegenwart hat Trainer Fünfstück in der Defensive Personalsorgen. Neben den verletzten Nikki Havenaar und Kenzo Schällibaum wird auch der gesperrte Fuad Rahimi fehlen. Und dies ausgerechnet gegen die zweitbeste Offensive der Liga. «Das wird eine echte Jahresaufgabe», sagt Fünfstück vor dem letzten Spiel des Jahres.

Die Lausanner:

Nichts anderes als der sofortige Wiederaufstieg ist bei den Absteigern vom Genfersee die Zielsetzung. Darum muss der bisherige Saisonverlauf mit der Klassierung hinter Servette und vor allem auch Winterthur und Wil als Enttäuschung gewertet werden. Zwar wurde die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini erst zweimal besiegt und hat somit am wenigsten Niederlagen aller Challenge-League-Klubs bezogen. Allerdings entwickelten sich die Waadtländer zuletzt immer mehr zu Unentschieden-Spezialisten. Mit neun Punkteteilungen können sie diesbezüglich schon fast mit den Remis-Königen aus Kriens mithalten, die schon zehn Unentschieden in der Wertung haben. Von den vergangenen vier Partien mit Lausanner Beteiligung endeten drei ohne Sieger. Da überrascht es auch nicht, dass das erste Spiel dieser Saison zwischen Lausanne und Wil 2:2 endete. Ende September sahen die Waadtländer mit einer 2:0-Führung im Rücken wie der sichere Sieger aus und waren mehr als einmal dem 3:0 nahe. Doch dann fand der FC Wil in der zweiten Halbzeit dank eines Penalty-Geschenkes doch noch in die Partie und kam in der Nachspielzeit durch den Lausanner Andelko Savic zum Ausgleich. Um ein Haar hätte Silvio zwei Minuten später gar noch den Siegtreffer erzielt. Der Pfosten stand im Weg.

Der Liveticker:

Vom letzten Wiler Auftritt des Jahres 2018 werden keine Live-Bilder produziert. Wer nicht in der IGP-Arena dabei sein kann, für den bietet hallowil.ch heute Sonntag ab 14.15 Uhr an dieser Stelle einen Liveticker an. Pascal Ibig wird alles Wissenswerte in Echtzeit übermitteln.