Seit Ende Februar beschäftigt sich das Führungsorgan der Region Wil – es ist für die Stadt Wil und die Gemeinden Rickenbach, Wilen, Braunau, Jonschwil, Zuzwil und Niederhelfenschwil verantwortlich – intensiv mit der Corona-Pandemie. Der Stab ist im Austausch mit den Gemeinden und den kantonalen Führungsstäben und hat sich auf mögliche Szenarien vorbereitet. Erste Einsätze werden geleistet.

Die Anfragen für Unterstützungsleistungen haben sich in den vergangenen Tagen gehäuft. Durch den Ausfall von Personal wegen Krankheit oder für den Schutz von Risikogruppen haben Gesundheitsinstitutionen um Unterstützung angefragt. Zivilschutz-Dienstleistende sind bereits im Einsatz im Pflegeheim Eggfeld in Wil. Zudem betreibt der Zivilschutz für einige Gemeinden die Hotline, welche die Nachbarschaftshilfe koordiniert.

Das Führungsorgan ist im engen Austausch mit den Führungsstäben der Kantone St.Gallen und Thurgau und den Gemeinden. «Wir sind bereit für die kommenden Wochen», sagt Stabschef Marc Schwendener. Er weist aber auch auf die beschränkten Mittel hin: «Die Einsatzleitung Zivilschutz erstellt zurzeit Ablösepläne, dass die Durchhaltefähigkeit sichergestellt werden kann.» (pd/red)