Das Staatssekretariat für Migration hat, in Absprache mit der Gemeinde Flawil und dem Kanton St.Gallen, im Mai das ehemalige Spital in Flawil für die Unterbringung von maximal 250 schutzsuchenden Personen aus der Ukraine in Betrieb genommen. Seit Mitte September werden nebst ukrainischen Schutzsuchenden auch weitere Gruppen von Asylsuchenden im Zentrum untergebracht. Die Unterbringungssituation im Asylbereich bleibt weiterhin angespannt, weshalb das SEM um eine Nutzungsverlängerung angefragt hat, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst.

Die Zwischennutzung des ehemaligen Spitals Flawil als Notunterkunft war bis Ende Jahr 2022 befristet, da die Eigentümerin Solviva AG an diesem Standort ein modernes Zentrum für Gesundheit, Therapie und spezialisierte Pflege vorsieht. Das Bauprojekt ist für nächstes Jahr geplant, das Baubewilligungsverfahren wird frühestens im Januar 2023 abgeschlossen sein. Aus diesem Grund kann das SEM angesichts des Unterbringungsnotstandes nach Absprache mit der Eigentümerin, der Gemeinde Flawil und dem Kanton St.Gallen seine Nutzung nochmals bis Ende Januar 2023 verlängern.