Bei sommerlichen Bedingungen konnte am späten Freitagnachmittag der Spielbetrieb aufgenommen werden. 17 Firmenteams lieferten sich spannende Auseinandersetzungen. Bis zum Turnierschluss am Sonntag haben sich 43 Gruppen mit je sieben bis acht Spielern gemessen.

Bewährtes und Neues

Der Beach Battle geht auf einen durch Christoph Baer, den Uzwiler «Kulturbär», lancierten Wettbewerb zurück. Aus mehreren Vorschlägen zur Belebung des Uzwiler Kultur-, Vereins- und Sportlebens hatte die Idee von Lars Eigenmann obsiegt, ein Beach-Volleyballturnier durchzuführen. 2016 ist die Idee erstmals, aber bereits ausgeweitet, verwirklicht worden. Zur Sportart Beachvolleyball sind drei weitere Sportarten dazu genommen worden. Die Teams massen sich in Volleyball, Badminton, Fussball und Handball auf dem extra aufgeschütteten Sandplatz auf dem Sportplatz Schi und im benachbarten Schwimmbad Uzwil. Mittlerweile sind auf dem Sportplatz Schi drei fixe Beachvolleyballfelder gebaut worden. Die Sportart Badminton ist durch Völkerball ersetzt worden.


Strandgefühl und Musik

Wie schon bei den ersten drei Austragungen wurde auch diesmal versucht, dem Anlass ein bisschen Strandgefühl – Beachfeeling – zu verleihen. Dazu diente schon die ganze Ausgestaltung der Anlage mit Liegestühlen, Palmen, Zelten und Verpflegungsmöglichkeiten. Auch Musik von Newcomerbands und ab Band trug dazu bei. Mit dem Einbezug der grosszügigen Anlage des Uzwiler Freibades war die Möglichkeit zum Baden gegeben. 


Wer wagt zu tauchen?

«Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp, zu tauchen in diesen Schlund hinab?», heisst es in Schillers Ballade «Der Taucher». So dramatisch war das am Samstag vom Tauchclub Sub Team 76 angebotene Schnuppertauchen im Schwimmbad Uzwil natürlich nicht. 19 Mitglieder des Clubs waren sorgsam darauf bedacht, das Anfangserlebnis so sicher und erlebnisreich wie möglich zu gestalten. Zu überwinden galt es vor allem den Einstieg ins recht kühle Wasser. Vera und Lean schafften dies und den Unterwasser-Parcours, wie die Bilder zeigen, mit Bravour.

Neben den Turnierspielen auf Sand und dem Schnuppertauchen konnten sich Kinder am Samstag auf einer Hüpfburg und einem Bungee-Trampolin vergnügen. Bei der Kantonalbank wurde der Sieger auf einer Rodeo-Ente ermittelt. 

Flexible Organisatoren

Das Gewitter am Samstagabend erforderte eine rasche Reaktion. Die Organisatoren entschlossen sich, die offenen Zelte abzubauen. Der ganze Abendbetrieb wurde in die benachbarte Eishalle verlegt. Bei Spielbeginn am Sonntagmittag waren die Zelte wieder aufgebaut. Am Sonntag kamen vor allem auch Kinder und Familien auf die Rechnung. Bruno Hächler trug Lieder vor und animierte seine Zuhörer auch zum Mitsingen. Der Schachclub und die Kunstradfahrer nutzten die Gelegenheit ihre Vereine vorzustellen.


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Ein neuer Verein als Träger

Bei den ersten drei Auflagen des Beach Battle hatte Christoph Baer, der Uzwiler Kulturbär, die Federführung. Dabei stützte er sich neben den freiwilligen Helfern auf seine eigene Event-Agentur. Jetzt haben die Uzwiler Initianten das Heft in die eigene Hand genommen und den Verein Beach Battle Uzwil gegründet. Präsident Ramon Mösle gibt Auskunft.

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Ramon Mösli ist Präsident des neuen Vereins Beach Battle Uzwil. Beim Beach Battle hat er sich von Anfang an engagiert.

hallowil.ch: Herr Mösle, wie kam es zur Vereinsgründung?

Ramon Mösle: Anfänglich mussten wir vor der Durchführung des Beach Battles provisorische Sandfelder bereitstellen. Schliesslich konnten wir die Gemeinde von der Notwendigkeit der Beschaffung fixer Felder überzeugen. Den finanziellen Hintergrund für das Turnier bot Christoph Baer mit seiner Firma. Weil die Idee von uns kam, wollten wir auch die volle Verantwortung für die ganze Organisation übernehmen. Dazu haben wir im vergangenen März einen eigenen Verein gegründet. Damit wird ein allfälliger Gewinn in unsere Kasse fliessen.

hallowil.ch: Welche Struktur hat der neue Verein?

Den Verein haben wir zu dritt gegründet: Jasmin Wyder, mein Bruder Denis und ich. Im OK des Turniers haben wir Carmen Henny als zusätzliche Person.

hallowil.ch: Diese Kerngruppe kann den Grossanlass kaum allein bewältigen.

Es ist uns gelungen, ein Helferteam von gut 70 Personen zusammenzutrommeln. Sie rekrutieren sich aus Vereinen, vor allem aus unseren Stammvereinen und aus unseren Familien.

hallowil.ch: Welches sind die markantesten Unterschiede zu den früheren Turnieren?

Wir haben in Bezug auf die Musikgruppen «zurückgeschraubt». Ursprünglich wollten wir aus Kostengründen ganz auf Livemusik verzichten und nur zwei namhafte Discjockeys engagieren. Dann haben wir aber Anfragen von Nachwuchsgruppen bekommen und die Gelegenheit ergriffen, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren.