Kurz nach 17.30 Uhr ereignete sich in Züberwangen, Höhe Raststätte Thurau, ein Auffahrunfall zwischen drei Autos. Das vorderste Auto musste aufgrund des stockenden Verkehrs abbremsen. Der Fahrer des unmittelbar folgenden Autos bemerkte dies zu spät, wodurch es ungebremst ins vorderste Auto prallte. Die Fahrerin des dahinter folgenden Autos versuchte den beiden Unfallautos auszuweichen, wobei es zuerst mit der Mittelleitplanke und dann mit dem vordersten Auto kollidierte. Dieses kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand und brannte vollständig aus. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Autobrand rasch löschen.

Kurze Zeit später kam es, ebenfalls in Fahrtrichtung St.Gallen, zu einem Folgeunfall zwischen zwei Autos und zwei Lieferwagen. Aufgrund des Staus musste auf dem Überholstreifen das vorderste Auto bis zum Stillstand abbremsen. Der unmittelbar nachkommende Lieferwagen konnte ebenfalls rechtzeitig abbremsen. Die Fahrerin des dahinter folgenden Autos bemerkte dies zu spät und prallte folglich in den Lieferwagen, welcher durch den Aufprall in das vorderste Auto geschoben wurde. Das hinterste Auto rutschte durch die Kollision auf die Normalfahrbahn, wobei es in einen weiteren Lieferwagen prallte. Aufgrund der Unfälle mussten sämtliche Fahrbahnen von Wil Richtung Uzwil für rund zwei Stunden gesperrt und der Verkehr über die Raststätte umgeleitet werden. Der Verkehr staute sich vom Unfallort bis nach Münchwilen. Der Zeitverlust betrug teilweise rund eine Stunde. Erst um etwa 20 Uhr normalisierte sich die Situation wieder.

Sechs Unfälle zwischen Wil und St. Gallen

Kurz nach 17.50 Uhr kam es in Züberwangen auf der Gegenseite der Unfallstelle ebenfalls zu einem Auffahrunfall. Eine Autofahrerin war gemäss ihren Angaben durch den Unfall auf der Gegenfahrbahn abgelenkt und bemerkte das Auto vor ihr zu spät, wobei es zur Kollision kam. Auch hier gab es Stau.

Alles in allem haben sich am Mittwoch zwischen 15.50 Uhr und 17.50 Uhr auf der Autobahn A1 zwischen Wil und St.Gallen Neudorf gleich sechs Unfälle ereignet. Diese hohe Zahl an Unfällen innert kurzer Zeit machte ein Grossaufgebot von mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und der Feuerwehr notwendig. Der Rettungsdienst wurde anlässlich des Fahrzeugbrands in Züberwangen ebenfalls aufgeboten, musste jedoch keine Personen behandeln. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen in den jeweiligen Regionen.  (kapo/red)