«Das hat nicht gut ausgesehen. Ein Auto lag neben der Autobahn in der Wiese», beschreibt eine hallowil.ch-Leserin die Situation, wie sie sich am Freitagabend im Feierabendverkehr auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung St. Gallen im Bürerstich bei Oberbüren präsentiert hat. Kurz nach 16.15 Uhr fuhr ein 69-jähriger Autofahrer auf dem ersten Überholstreifen der Autobahn A1 von Uzwil Richtung Gossau. Aufgrund des dichten Verkehrs musste er bis zum Stillstand anhalten. Ein nachfolgender, 19-jähriger Autofahrer bemerkte dies rechtzeitig und hielt ebenfalls bis zum Stillstand an. Eine dahinter folgende, 30-jährige Autofahrerin bemerkte die stillstehenden Autos zu spät, da nach ihren Angaben ein unbeteiligtes Auto vor ihr unmittelbar zuvor den mittleren Fahrsteifen verliess. In der Folge kam es zur Auffahrkollision. Das Auto der Frau prallte ins Auto vom 19-Jährigen, welches wiederum ins Auto des 69-Jährigen geschoben wurde. Nach dem Aufprall überquerte das Auto der 30-Jährigen den Normal- und den Pannenstreifen und kam im Wiesenbord neben der Fahrbahn zum Stillstand. Durch den Aufprall wurde eine 21-jährige Mitfahrerin im Auto 19-Jährigen leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die 30-jährige verletzte sich ebenfalls leicht. An den Autos entstand ein Sachschaden von rund 72'000 Franken.

Um 16.50 Uhr ereignete sich im Stau des ersten Unfalles ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Autos, bei dem niemand verletzt wurde. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 3000 Franken. Zwischen Wil und Uzwil kam es danach um kurz nach 17.10 Uhr und um 17.20 Uhr nochmals zu zwei Auffahrunfällen mit je zwei Autos. Auch bei diesen Unfällen wurde niemand verletzt. Der Sachschaden der beiden Unfälle beläuft sich auf rund 10'000 Franken.

Zwei Wochen zuvor waren es noch mehr Unfälle

Um 17.30 Uhr ereignete sich in die Gegenrichtung, auf der Autobahn A1 Richtung Zürich, Höhe Anschlusswerk Gossau, zu einem fünften Auffahrunfall zwischen zwei Autos. Auch hier blieb es bei Sachschaden in der Höhe von rund 13'000 Franken. Die Unfälle hatten ein Grossaufgebot von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und zwei Rettungswagen der Rettung St.Gallen zur Folge.

Es wurden Erinnerungen wach an den 13. März. Vor gut zwei Wochen hatten sich auf der A1 zwischen Wil und St. Gallen gleich sechs Unfälle ereignet – ebenfalls im Feierabendverkehr. Ein Auto war in Vollbrand gestanden. (kapo/sdu)

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So hat es am 13. März auf der Autobahn A1 bei Züberwangen ausgesehen.