15 Kindergärten, vier Primarschulanlagen, zwei Oberstufenanlagen – die Uzwiler Schulen brauchen nebst motivierten Lehrpersonen viel Infrastruktur, um die rund 1500 Schüler auszubilden. Und diese Infrastruktur wird intensiv genutzt und altert damit. Sie muss regelmässig in Stand gehalten werden, muss mit gesellschaftlichen Veränderungen und pädagogischen Ausrichtungen Schritt halten. «Das braucht Geld. 1,6 Millionen Franken hat die Gemeinde für den Werterhalt der Schulanlagen im laufenden Jahr budgetiert. Dazu kommen Investitionen für Neues», heisst es im 22. Uzwiler Blatt des Jahres. 

Umbauten in Schulanlagen sollen den Unterricht möglichst nicht stören und finden deshalb hauptsächlich in der Ferienzeit statt. «Das ist möglich, weil die beauftragten Unternehmen flexibel sind», schreibt die Gemeinde in ihrem Blatt weiter. Und deshalb würde in den bevorstehenden Sommerferien an verschiedenen Uzwiler Schulanlagen keine Ruhe einkehren. Im Gegenteil. «Im Neuhof entsteht ein weiterer Pavillon. Mit dem Provisorium entsteht ein fehlender Gruppenraum. In der Schulanlage Schöntal wird die Heizung ersetzt, in der Uzeschuel wird ein Teil des Dachs und der Fassade saniert, der Veloständerraum wird aufgefrischt und mit neuen Einstellanlagen ausgestattet», informiert die Gemeinde die Bevölkerung detailliert. Und nicht nur das: In Algetshausen werde die Wohnung im Schulhaus zu Schulraum umgebaut. 

In den Herbstferien get es weiter

Verschiedene Arbeiten seien auch in den Herbstferien geplant. Nach Angaben des Uzwiler Blattes werden folgende Erneuerungen durchgeführt: «Der rote Sportplatz im Schöntal wird ersetzt. Ebenfalls ersetzt werden verschiedene Fenster am imposanten und historisch bedeutenden Schulhaus Kirschstrasse 4.» Dort würden dann einige Kunststoff-Fenster verschwinden. Sie seien am Ende der Lebensdauer und seien aus denkmalpflegerischen Überlegungen ohnehin Fehl am Platz. «Zu diesem Haus gehören einfach Holzfenster», heisst es weiter. 

Baulicher Schwerpunkt in den nächsten Jahren sei die Erweiterung des Schulraums im Herrenhof. «Aktuell und noch bis Ende Jahr laufen bei den Architekten und Fachplanern die Arbeiten am Vorprojekt», steht im Artikel des Uzwiler Blattes. Dabei werden die Ziele des Vorprojekts genau aufgelistet: Die Lösung verfeinern, zu verlässlichen Kosten gelangen und die Etappierung des Vorhabens klären. Die Schulraumerweiterung sei ein grosser Brocken auch für den Finanzhaushalt der Gemeinde. «Die Schule hat deshalb ihre Prioritäten neu geordnet und verzichtet in absehbarer Zeit auf die ursprünglich geplante Erneuerung oder Verlegung des Kindergartens Wiesentalstrasse», heisst es am Schluss der Informationen zu den Bauvorhaben der Uzwiler Schulen. (pd)