5:3 – ein Resultat spricht in Uzwil momentan Bände. Sieben von neun Partien wurden in der laufenden Saison mit 5:3 gewonnen. Das zeigt die Konstanz der Uzwiler auf. Die Mannschaft strahlt dabei viel Reife aus und scheint fast jederzeit alles im Griff zu haben. Auch wenn in jeder Runde mehrere ausländische Stammspieler fehlen. Doch Uzwil ist auf diese Situationen gewappnet und hat mit einem breiten Kader vorgesorgt. Das zahlt sich in dieser Saison mehr denn je aus. Doch es gibt auch die kritische Betrachtungsweise von einem 5:3-Endresultat. Und zwar ist dies der knappest mögliche Sieg von einer NLA-Partie. Oftmals stand Uzwil näher an einem 4:4-Unentschieden als an einem 6:2-Sieg. Deshalb wäre es verfehlt, von einer Dominanz zu sprechen. Der Badmintonclub Uzwil trat schon wesentlich souveräner auf, als dies aktuell der Fall ist.

Auch das Heimspiel gegen Argovia und das Auswärtsspiel gegen Adliswil präsentierte sich alles andere als eine Kür. Beide Partien waren geprägt von Kampf und Krampf. Und wie so oft behielt Uzwil am Schluss das glücklichere Ende für sich. Dies ist sicherlich kein Zufall, sondern mit viel Routine zu erklären. Doch diese knappen Siege könnten genauso in die andere Richtung kippen. Es ist momentan ein gefährliches Spiel auf Messers Schneide, welches die Uzwiler zelebrieren. Bis jetzt ging alles gut.

Erwähnenswert ist auch der Einstand von Eleanor O’Donnell im Uzwiler Trikot. Die 24-jährige Schottin stand am letzten Wochenende erstmals für den BC Uzwil im Einsatz. Dabei gewann sie alle ihre vier Spiele. In beiden Partien gewann sie das Frauendoppel mit Milena Schnider und das Mixeddoppel mit Nicolas A. Müller. Auch bei den Männern war überraschend ein neues Gesicht auszumachen. Weil Zvonimir Durkinjak krankheitshalber ausfiel, kam Miha Ivanic zum Einsatz. Der 24-jährige Slowene verstärkt eigentlich das NLB-Team, rutschte nun aber als Ersatzspieler in die NLA nach. Er konnte ebenfalls seine beiden Männerdoppel an der Seite von Spielertrainer Iztok Utrosa gewinnen.

In der Tabelle hat Uzwil nun alleine die Tabellenführung übernommen. Dies, weil das zuletzt punktgleiche Tafers überraschend gegen Brig verlor. Die nächste Runde steht am 11. Februar an. Uzwil spielt zuhause gegen Zürich. 

MZ