Das klare Schlussresultat täuscht über den Spielverlauf hinweg. Weil die Begegnung gegen die Zürcher war eine Zitterpartie. Vier der insgesamt acht Spiele wurden erst im fünften und letzten Satz entschieden. Und alle diese knappen Spiele konnte Uzwil gewinnen – teils sogar erst in der Verlängerung. Das spricht eindeutig für den amtierenden NLA-Schweizermeister. Die Mannschaft zeigte zuletzt immer wieder, dass sie sich auch durch brenzlige Situationen nicht aus der Ruhe bringen lässt und ihre Erfahrung zum richtigen Zeitpunkt ausspielen kann. Das ist keine Glückssache, sondern vielmehr das Selbstverständnis, dass sich dieses erfolgreiche Team in den vergangenen Jahren aneignen konnte.

Zu Gute kam Uzwil auch, dass am letzten Wochenende wieder fast alle Leistungsträger zur Verfügungen standen. Bei den Männern spielten Kim Bruun (Einzel und Doppel), Nicolas A. Müller (Einzel und Doppel), Rinoy Manavalan (Einzel), Zvonimir Durkinjak (Doppel und Mixed) und Ramon Kropf (Doppel). Bei den Frauen kamen zum Einsatz Cheryl Seinen (Doppel), Sereina Hofstetter (Doppel und Mixed) und erstmals in dieser Saison auch die 19-jährige Adina Panza (Einzel). Im Direktvergleich zwischen Uzwil und Zürich waren die Uzwiler in den Männereinzel klar besser. Die Zürcher hingegegen konnten im Fraueneinzel und im Mixeddoppel ihre Trümpfe ausspielen und gewannen denn auch diese beiden Spiele. Ausgeglichen gestalteten sich hingegen die Männerdoppel und das Frauendoppel.

An der Spitze der NLA-Tabelle konnte sich mittlerweile eine Dreiergruppe von der Konkurrenz absetzen. Tafers und Uzwil haben beide 19 Punkte auf dem Konto, knapp dahinter folgt Lausanne (18 Punkte). Dahinter wird es ganz eng mit Brig und Argovia (beide 13) sowie Yverdon und Zürich (beide 12). Nach der Hinrunde haben somit noch alle Teams die Chance die Playoffs zu erreichen. Ausser der Aufsteiger Adliswil, der abgeschlagen mit 6 Punkten am Tabellenende steht. Die NLA-Meisterschaft pausiert nun bis Mitte Januar.