«Mit dem Bau einer neuen Trainingshalle möchte der Schwingclub Uzwil und Umgebung ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte aufschlagen», teilt der Klub mit. Schliesslich zähle der Verein aktuell 30 Nachwuchsschwinger, 15 aktive Schwinger und 450 Passivmitglieder. «Zurzeit trainieren sämtliche Schwinger im Keller des ehemaligen Fitnesscenters der Update Fitness AG an der Bahnhofstrasse in Uzwil», schildert der Verein seine aktuelle Situation in einer Mitteilung. Dieses Trainingslokal müsse jedoch Ende März geräumt werden. «Seit Längerem möchte der Verein eine gesicherte und längerfristige Lösung für die Trainingssituation haben», wird in der Mitteilung weiter ausgeführt. Ausserdem sei der Uzwiler Schwingclub seit bald 75 Jahren in der Region verankert. 

Nach Angaben des Schwingclubs konnte nun eine Lösung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Uzwil projektiert werden. «Die Finanzierung des Projektes wird durch den Schwingclub selbst getragen», so der Verein. Er nennt aber keine Zahlen. Doch wie  sieht das Projekt aus? Ziel des Vereines ist es, auf der Sportanlage Rüti in Henau, eine neue Schwinghalle zu bauen. «Der Standort ist optimal gelegen, da die Sportanlage Rüti bereits diversen anderen Sportvereinen in der Umgebung als Trainingsgelände dient», heisst es in der Mitteilung.

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So soll die Trainingshalle des Schwingclubs Uzwil und Umgebung auf der Sportanlage Rüti in Henau aussehen. (Bild pd)


Grosse Sägemehlfläche

Kernstück des Projektes sei die 160 Quadratmeter grosse Sägemehlfläche, auf welcher bis zu sechs Schwingpaare gleichzeitig trainieren könnten. Mit grossen Fensterflächen und genügend Sägemehlfläche sowie zwei Garderoben wolle man zeitgemässe und sichere Bedingungen schaffen. «Für Eltern oder Schwinginteressierte entsteht in der Halle Platz, um die Sportler während den intensiven Trainings zu beobachten.» Die Trainingshalle werde aus Holz und nach dem heute üblichen Standard gebaut. Somit werde sich das Projekt auch optisch ideal an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. (pd)