Auch in Niederbüren scheint es nicht ohne Kameras zu gehen. Zwei neuralgische Punkte sollen künftig an 24 Stunden pro Tag und 7 Tagen pro Woche überwacht werden. Zwei Kameras sind beim öffentlichen Spielplatz an der alten Mutwilerstrasse angedacht. Damit soll Vandalismus und Littering vorgebeugt werden. Denn in der Vergangenheit ist es zu Vandalismus-Vorfällen gekommen. Die Kamera soll Bilder liefern, die verschlossen aufbewahrt und nach 100 Tagen wieder gelöscht werden, wenn sie nicht gebraucht werden.

Auch die öffentliche Entsorgungsstelle an der Wältishusstrasse soll mit zwei Kameras bestückt werden. Denn es wurden in den vergangenen Wochen und Monaten immer mehr Verstösse gegen Entsorgungsrichtlinien festgestellt. Heisst konkret: Abfälle, die gar nicht in die Entsorgungsstelle gehören, werden einfach liegen gelassen.

Keine weiteren Kameras geplant

Und was passiert, wenn jemand von der Kamera erwischt wird? Dann wird der Gemeinderat die fehlbaren Personen mit Schadenersatz und einer Busse bestrafen.

Vergangenes Jahr wäre es in Niederbüren übrigens noch nicht erlaubt gewesen, Videokameras im öffentlichen Raum zu installieren. Der Gemeinderat musste zuerst ein entsprechendes Reglement erlasen. Per 1. Januar 2020 ist dieses in Kraft getreten. Und bereits am 28. Januar hat die Behörde die ersten beiden Videoüberwachungen beantragt. Noch bis zum 20. Februar kann man sich mittels Rekurses dagegen wehren. Es wären die ersten beiden Video-Überwachungskameras im öffentlichen Raum Niederbürens – und bis auf weiteres die einzigen. Laut Gemeindepräsidentin Caroline Bartholet ist nicht geplant, weitere Kameras zu installieren.