Die Alterspolitik hat sich in den letzten Jahren laufend entwickelt und wird sich aufgrund der demografischen und arbeitsmarktlichen Entwicklung auch in den kommenden Jahren verändern. Dementsprechend werden auch die Altersangebote in den Gemeinden fortlaufend überprüft.

Spitex: Konzentration auf Pflege

Nach ausführlicher Diskussion hat der Spitex-Vorstand beschlossen, die acht Vertragsgemeinden einzuladen, eine Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute Wil und Toggenburg für die hauswirtschaftliche Dienstleistungen mit Betreuung für die Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren abzuschliessen. Damit verbunden ist ein Strategiewechsel bei der Spitex Region Uzwil, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst. Diese konzentriert sich künftig hauptsächlich auf die Pflege. Denn in diesem Bereich liegt ihre grosse Stärke und die Herausforderungen werden stetig zunehmen. 

Die Pro Senectute arbeitet hingegen oftmals mit jüngeren Seniorinnen und Senioren zusammen, welche in der Gemeinde wohnhaft sind und eine soziale Aufgabe wahrnehmen möchten. Diese sind im Rahmen eines Sozialzeit-Engagements angestellt und haben die Möglichkeit, den Hochbetagten, welche hauswirtschaftliche Dienstleistungen und Betreuung brauchen, die nötige Zeit zu schenken.

Bei den Gemeinden Niederbüren und Uzwil werden bereits die hauswirtschaftlichen Dienstleistungen mit Betreuung ab 65 Jahren durch die Pro Senectute Wil und Toggenburg, respektive Pro Senectute Gossau, erbracht.

Gestaffelte Umstellung

Sämtliche Vertragsgemeinden (Jonschwil, Lütisburg, Niederbüren, Niederhelfenschwil, Oberuzwil, Uzwil, Zuzwil und Oberbüren) sind von dieser Lösung überzeugt und haben der Übertragung der Hilfe zu Hause von der Spitex Region Uzwil an die Pro Senectute Regionalstelle Wil und Toggenburg zugestimmt. Die Übergabe erfolgt gemeindeweise gestaffelt. Sobald die Übergaben zeitlich feststehen, wird die Bevölkerung frühzeitig über die Umstellung und die neuen Ansprechpartner informiert. Für die Gemeinden Uzwil und Niederbüren bleibt der Ablauf identisch.