Im Winter verkaufte der FC Wil Stürmer Filip Stojilkovic für gutes Geld an den FC Sion in die Super League. Der junge Stürmer hatte in den 18 Hinrunden-Spielen achtmal getroffen und viermal eine Torvorlage gegeben. Somit beteiligte er sich alle 158 Minuten an einem Treffer.

Je länge je mehr wandelt nun Julian von Moos auf den Spuren von Stojilkovic, wenn auch auf anderer Position spielend. Wobei es von Moos genau genommen sogar noch vorteilhafter macht. Denn er weist mittlerweile die besseren Werte auf und beteiligt sich alle knapp 95 Minuten an einem Treffer. Gegen Aarau kamen seine Saisontore Nummer fünf und sechs dazu. Der Thurgauer eröffnete Mitte erster Halbzeit das Skore zentral vor dem Tor, als er sich gegen zwei Aarau-Verteidiger durchgesetzt hatte und flach in die rechte Ecke traf. Und von Moos machte in der Schlussphase mit dem 3:1 per Kopf den Deckel drauf. Seine Bilanz seit der Ankunft in Wil im Winter liest sich so: Zuerst vier Spiele lang kein Eintrag in die Skorerliste, in den vergangenen sechs Partien dafür immer an mindestens einem Treffer beteiligt. Ob der vom FC Basel ausgeliehene 19-Jährige auch in der neuen Saison noch im Bergholz zu sehen sein wird, ist derzeit offen.

Fazliu verpasst Knüller gegen Ex-Klub GC

Mit dem Wert von 94,75 Minuten pro Torbeteiligung weist von Moos beim FC Wil aber nicht den besten Wert auf. Noch besser ist Valon Fazliu, der mit den beiden Assists gegen Aarau zum 2:0 und 3:1 nun auf 10 Saisontore und 13 Vorlagen kommt. Und das in gerade einmal 2041 Einsatzminuten. Fazliu ist somit alle knapp 89 Minuten an einem Tor beteiligt. Aus seiner Sicht hatte der Sieg aber auch einen bitteren Beigeschmack, holte sich der Spielmacher doch bei einem unnötigen Foul im Halbfeld die vierte Verwarnung dieser Saison ab und fehlt nun am Montag ausgerechnet gegen die Grasshoppers, für welche Fazliu viele Jahre gespielt hatte. Diese Szene dürfte ihm noch lange im Kopf herumschwirren, musste doch Gegenspieler Kevin Spadanuda mit einer Knieverletzung auf der Bahre vom Feld getragen werden.

Immer besser in Form kommt Kwadwo Duah, der gegen die Rüebliländer bei einem Konter im eigenen Stadion seinen bereits neunten Saisontreffer erzielte. So viele Tore hat er noch nie in einer Saison für einen Verein geschafft. Und die Spielzeit ist ja noch nicht vorbei.

Wieder gewinnt das Heimteam

So traten gegen Aarau just jene Spieler in Erscheinung, welche schon in der jüngeren Vergangenheit wiederholt aus dem Kollektiv herausgeragt hatten. Festzuhalten ist aber auch, dass eine starke Mannschaftsleistung die Basis zum 13. Saisonsieg war. Vor allem nach der Pause waren die Äbtestädter die spielbestimmende Mannschaft. Sie liess sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als Marco Schneuwly nach knapp einer Stunde auf 2:1 verkürzt hatte. Zwar brauchten die Wiler bei einer Doppelchance von Nicolas Schnindelholz und erneut Schneuwly einmal die starke Reaktion von Goalie Zivko Kostadinovic und auch etwas Glück – aber nur in dieser Szene. Ansonsten drohte nicht ein zweites Mal in Folge eine 2:0-Führung abhanden zu kommen.

Somit setzte sich auch im vierten Spiel dieser Saison zwischen Wil und Aarau das Heimteam durch – und der FC Wil fand nach zwei sieglosen Partien wieder in die Erfolgsspur zurück. Während sich die Äbtestädter den Sieg mit einem kompakten Auftritt verdienten und somit vom FC Aarau nicht mehr überholt werden können, hinterliessen die Aargauer den Eindruck, dass doch einiges nicht stimmt. Sie warten unter ihrem neuen Trainer Stephan Keller auch nach fünf Partien noch auf einen ersten Sieg. Zu viele einfache Fehler wurden bei den Gästen begangen, zu viele Räume dem Gegner gewährt. Den Wilern konnte es egal sein. Sie tankten Moral für den Knüller gegen die Grasshoppers von Montag.

Die Höhepunkte des Spiels: (Quelle: www.sfl.ch)

 

Resultate, Challenge League, 34. Runde:
Wil – Aarau 3:1
Chiasso - Vaduz 1:2
Kriens – Grasshoppers 4:4
Lausanne-Sport – Winterthur 1:2
Schaffhausen – Stade Lausanne-Ouchy 2:2

FC Wil 1900 – FC Aarau 3:1 (1:0)

Bergholz: 480 Zuschauer. – Sr: Cibelli.

Tore: 21. von Moos 1:0. 54. Duah 2:0. 58. Schneuwly 2:1. 84. von Moos 3:1.

FC Wil 1900: Kostadinovic; Padula (87. Traber), Muntwiler (87. Kamberi), Schmied, Schäppi; Ismaili, Abedini; von Moos, Fazliu (87. Mayer), Duah (63. Krasniqi); Silvio (76. Paunescu).

FC Aarau: Ammeter; Thiesson, Schindelholz, Affolter (63. Peralta), Caserta; Hammerich (79. Alounga); Hajdari (63. Schwegler), Rrudhani; Gashi, Schneuwly, Spadanuda (53. Misic).

Bemerkungen: Wil ohne Rohner (gesperrt), Brahimi (verletzt), Dimitrou und Bosic (nicht im Aufgebot). Aarau ohne Jäckle (gesperrt), Thaler, Zverotic, Lujic, Giger (verletzt), Hübel, Leo und Corradi (nicht im Aufgebot). – 93. Pfostenschuss Misic. – 94. Lattenschuss Krasniqi. – Verwarnungen: 16. Muntwiler (Foul). 29. Gashi (Foul). 51. Fazliu (Foul, im nächsten Spiel gesperrt). 60. Hajdari (Foul).

Rangliste:
1. Lausanne-Sport 34/67. 2. Vaduz 34/61. 3. Grasshoppers 33/60. 4. Kriens 34/51. 5. Winterthur 34/49. 6. Wil 33/45. 7. Stade Lausanne-Ouchy 34/42. 8. Aarau 34/37. 9. Schaffhausen 34/32. 10. Chiasso 34/19.

Nächste Spiele (30. + 35. Runde):
Montag, 27. Juli (Nachtragsspiel 30. Runde): Wil – Grasshoppers (20.30 Uhr).
Donnerstag, 30. Juli (35. Runde): Wil – Chiasso (20.30 Uhr), Aarau – Grasshoppers (20.30 Uhr), Stade Lausanne-Ouchy – Lausanne-Sport (20.30 Uhr), Vaduz – Schaffhausen (20.30 Uhr), Winterthur – Kriens (20.30 Uhr).

Die Stimmen zum Spiel:

 

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Der Liveticker:

So, das war es aus dem Wiler Südquartier mit der Partie des FC Wil gegen den FC Aarau. Ich bedanke ich mich für Ihr Interesse und wünsche ein gutes Wochenende. Bis bald auf hallowil.ch.

Weiter geht es schon nach dem Wochenende, wenn es am Montag ab 20.30 Uhr hier im Bergholz nach Nachtrags-Knüller gegen die Grasshoppers kommt. Auch dieses Spiel können Sie im Liveticker auf hallowil.ch verfolgen.

Schlussfazit: Die Wiler haben heute verdient gewonnen. Sie haben über weite Strecken der Partie mehr fürs Spiel gemacht und kamen durch die Tore von von Moos und Duah zu einer 2:0-Führung. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Aarauer durch Schneuwly liess dann aber nochmals Spannung aufkommen. Ein weiterer Treffer lag in der Luft. Die Frage aber war: Für wen? Die Antwort kam in der 84. Minute. Julian von Moos krönte seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Danach war Wil dem 4:1 näher als Aarau dem neuerlichen Anschlusstreffer. Alles in allem war es eine gute Leistung der Gastgeber, die sich für das Nachtragspiel gegen die Grasshoppers von kommendem Montag warmgeschossen haben.

Schlusspfiff im Bergholz: Der FC Wil gewinnt das Heimspiel gegen den FC Aarau verdient mit 3:1.

94. Minute: Was für eine Schlussphase: Krasniqi fasst sich ein Herz und knallt den Ball an die Unterlatte. Beim Nachschuss stehen sich zwei Wiler selbst im Weg. Nun haben beide Teams gleich viele Aluminiumtreffer.

93. Minute: Pfostenschuss Misic. Wie am Dienstag kommt der Wiler Gegner auch in diesem Spiel zu einem Aluminiumtreffer. Die Aktion kann danach geklärt werden.

90. Minute: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit. Wahrscheinlich wegen der Verletzung von Spadanuda.

87. Minute: Dreifachwechsel beim FC Wil: Für Captain Muntwiler kommt Kamberi neu auf den Platz. Padula verlässt das Feld und überlässt Traber. Der Dritte, der das Feld verlässt, ist Fazliu. Für ihn neu im Spiel ist das Eigengewächs Mayer, der am Dienstag sein Debüt für die erste Mannschaft der Wiler gegeben hatte und heute zum ersten Mal im Bergholz zum Einsatz kommt.

84. Minute: TOOOOOOOOOOOR für den FC Wil durch von Moos zum 3:1. Schäppi chippt den Ball gekonnt von links auf den zweiten Pfosten, wo Julian von Moos herangerauscht kommt und das Spielgerät an Ammeter vorbei einnickt. Bereits sein zweiter Treffer am heutigen Abend. Starke Leistung des 19-jährigen Thurgauers.

83. Minute: Die Wiler sind wieder erwacht und lassen sich nicht mehr so einschnüren wie noch vor wenigen Minuten. Jetzt lauern die Gäste auf den Konter.

81. Minute: Guter Konter der Wiler: von Moos stört den Gegner und Fazliu spielt ihm direkt in den Lauf. Ammeter im Aarauer Tor hat aber aufgepasst und verlässt seinen Kasten. Er kann zum Einwurf klären, bevor von Moos den Ball erreicht.

79. Minute: Auch die Aarauer wechseln nochmals: Neu ins Spiel kommt Alounga. Er ersetzt Hammerich auf dem rechten Flügel.

77. Minute: Der FC Aarau ist wieder mehr am Drücker: Er sucht jetzt den Ausgleich mit aller Kraft. Auf der linken Seite tanken sich die Gäste durch und der Ball wird in die Mitte geschlagen. Er kommt durch bis zu Gashi, welcher den Ball aber in den Wiler Nachthimmel haut. Uff. Die Chancenauswertung der Gäste lässt zu wünschen übrig.

76. Minute: Nächster Wechsel bei den Gastgebern: Silvio verlässt den Platz. Für ihn kommt der 17-jährige Paunescu.

72. Minute: Aarau mit einer Grosschance: Nach einer Ecke kommt der Ball in die zweite Reihe. Der Distanzschuss von Schindelholz wird aber stark von Zivko Kostadinovic pariert. Der Nachschuss von Schneuwly geht links neben dem Tor vorbei. Das war doppelt eng.

71. Minute: Die Zuschauerzahl wird präsentiert. An diesem Freitagabend haben nur 480 Zuschauer den Weg ins Bergholz gefunden.

69. Minute: Ein weiterer Eckball für die Wiler: Ammeter kommt aber aus dem Tor und faustet die Kugel aus der Gefahrenzone.

68. Minute: Jetzt kommt langsam Dampf in dieses Spiel. Wil drückt auf den dritten Treffer, während Aarau versucht, mit frühem Pressing in Ballbesitz zu kommen und den Ausgleich zu erzielen. Die Äbtestädter haben aber mehr vom Spiel und sind dem nächsten Treffer näher als die Gäste.

64. Minute: Doppelwechsel bei den Gästen: Anstelle von Affolter spielt neu Peralta und für Hajdari ist Schwegler in der Partie.

64. Minute: Spielerwechsel beim FC Wil: Vom Feld geht Torschütze Duah. Er wird ersetzt von Krasniqi. 

63. Minute: Ein weiterer Corner für Wil: Der Ball wird in die Mitte getreten. Aber Schmied köpft den Ball wuchtig knapp über die Latte.

61. Minute: Ismaili wird grob von den Beinen geholt. Hajdari holt sich dafür die Gelbe Karte von Schiedsrichter Cibelli ab.

60. Minute: Viele Parallelen zum Winterthur-Spiel vom Dienstag: Auch in Zürich führte Wil mit 2:0 und musste am Schluss zwei Punkte abgeben. Können die Äbtestädter die Führung dieses Mal über die Zeit bringen?

58. Minute: TOOOOR für den FC Aarau durch Schneuwly zum 2:1-Anschlusstreffer. Der Routinier Schneuwly kann einen Querpass vom eben Eingewechselten Misic ins Tor schieben. Kostadinovic im Tor der Wiler ist ohne Chance. Nur noch 2:1 aus Wiler Sicht. Willkommen zurück, Spannung.

57. Minute: Noch ein Nachtrag zum Foul von Fazliu. Dieses hat nicht nur für ihn Konsequenzen, sondern der Gefoulte Spadanuda muss verletzt vom Platz getragen werden. Für ihn neu im Spiel ist Misic. 

54. Minute: TOOOOOOOOR für den FC Wil durch Duah zum 2:0. Duah schnappt sich den Ball im Mittelfeld und rennt der ganzen Aarauer Hintermannschaft davon. Mit der sogenannten "Spitzguuge" krönt er sein Solo mit seinem neunten Saisontreffer.

51. Minute: Fazliu verliert den Ball gegen Spadanuda. Er lässt sich aber nicht abwimmeln und haut seinem Gegenspieler in die Beine. Vierte Gelbe Karte für Fazliu. Er wird also gegen GC gesperrt fehlen. Bitter für ihn als langjähriger GC-Akteur.

49. Minute: Nach den ersten paar Minuten im zweiten Durchgang hat sich noch kein Team Vorteile erspielen können. Wie der Volksmund so schön sagt: Mittelfeldgeplänkel.

46. Minute: Und los geht es mit der zweiten Halbzeit. Das Spiel ist wieder freigegeben.

Die Mannschaften kommen wieder zurück aufs Feld - die Wiler deutlich von den Aargauern. Können die Wiler ihre Führung verteidigen, nachdem sie zuletzt gegen Vaduz und Winterthur zweimal eine solche verspielt hatten? Oder kann es Aarau den anderen Teams gleich tun und mit Punkten die Heimreise antreten? 

Pausenfazit: Nach den ersten 45 Minuten ist kein klarer Favorit auszumachen. Wil hat mehr Abschlüsse verzeichnet, während Aarau beim Ballbesitz die Nase vorne hat. In der wichtigsten Statistik sind die Wiler aber vorne. Sie führen hier mit 1:0 nach einem schönen Solo vom Youngster Julian von Moos. Nach diesem Tor in der Mitte der Halbzeit hatten beide Teams ihre Möglichkeiten. Aber Unvermögen führte dazu, dass die Wiler mit der knappen Führung in die Kabine gegangen sind.

Pausenpfiff im Bergholz: Nach dem fünften Saisontreffer von Julian von Moos steht es hier 1:0 für den FC Wil.

43. Minute: Die Aarauer versuchen es mit einem Standard aus fast 35 Metern Distanz. Aber der Ball stellt keine Gefahr dar für den Wiler Schlussmann.

41. Minute: Die Kreativität beider Mannschaften lässt gerade zu wünschen übrig. Gefährlich wird es eigentlich nur nach einem Fehler der Verteidigung.

39. Minute: Das Spiel hat sich ein wenig beruhigt. Weder Wil noch Aarau kommt momentan zu Chancen.

35. Minute: Duah sticht in Robben-Manier von der Seite in die Mitte und sucht den Abschluss mit seinem starken rechten Fuss. Aber der Schuss erinnert dann nicht mehr an Robben und stellt Ammeter im Aarauer Tor vor keine Probleme.

33. Minute: Der FC Aarau versucht mehr Offensivaktionen zu erzwingen, kommt aber an der Wiler Viererkette nicht vorbei. Wil auf der Gegenseite lauert momentan auf Konter über die Flügel.

29. Minute: Nach einem Foul an Schmied zeigt Schiedsrichter Cibelli Gashi den gelben Karton. 

29. Minute: Ein weiter Freistoss von Aarau bringt wieder mal Gefahr vor das Wiler Tor: Niemand berührt den Ball, und so kann Kostadinovic die Kugel festhalten.

28. Minute: von Moos hat in seinen letzten sechs Partien für Wil immer einen Assist oder ein Tor beigesteuert. Das erinnert fast schon an Filip Stojilkovic, welcher nach seinen acht Toren in der Vorrunde in der Winterpause zu Sion gewechselt ist.

24. Minute: Die Wiler kommen jetzt fast im Minutentakt zu Grosschancen. Duah steckt den Ball geschickt zu Silvio durch, welcher aber wieder an Ammeter scheitert. Silvio gelingt dieses Jahr einfach kein Tor. Es ist wie verhext. Eine Minute später ist es Duah selbst, der auf der linken Seite durchkommt und abschliesst. Auch hier heisst der Sieger Ammeter. Es bleibt beim 1:0.

21. Minute: TOOOOOOOOR für den FC Wil duch von Moos zum 1:0. Nach einer Druckphase der Wiler ist es der Youngster Julian von Moos, welcher die Fäden in die Hand nimmt, sich durch die Abwehr tankt und den Ball im rechten unteren Eck verwandelt. 

17. Minute: Der Abschlussversuch geht aber in die Mauer. Die Wiler können durch einen Energieanfall von Padula kontern. Er lanciert Silvio, welcher aus kurzer Distanz alleine vor dem Goal den Ball über das Gehäuse haut.

16. Minute: Muntwiler muss kurz vor dem eigenen Strafraum ein taktisches Foul ziehen und kassiert dafür Gelb. Ein Freistoss aus guter Position. 

14. Minute: Die Wiler versuchen nach einem Foul im Mittelfeld das Spiel schnell zu machen. Dem Pass in die Tiefe für von Moos fehlt aber die nötige Präzision. Einige Augenblicke später kommen die Wiler zu einem Schuss aufs Aarauer Tor. Dies ist aber kein Problem für Ammeter.

11. Minute: Die Gäste sind jetzt besser in die Partie gekommen und mehrheitlich am Drücker. Kostadinovic musste aber bisher noch nicht eingreifen.

9. Minute: Der FC Wil ist besser in die Partie gestartet. Er presst früh und versucht zu Abschlüssen zu kommen. Aber auch Aarau hatte bisher eine gute Möglichkeit auf seiner Seite.

6. Minute: Und eine erste Ecke auf der anderen Seite für die Aarauer: Diese kann geklärt werden, landet aber direkt vor Thiessons Beinen. Sein Weitschuss geht aber knapp am Tor vorbei. Ein Raunen geht durch's Rund.

4. Minute: Erster Eckball für den FC Wil: Die Kugel liegt kurz im Strafraum alleine am Boden, aber kein Wiler bringt den Fuss hinter den Ball. 

3. Minute: Die Gastgeber haben die ersten Möglichkeiten. Noch müssen sich die Äbtestädter einschiessen. Ein weiterer Abschluss geht weit über das Tor.

2. Minute: Freistoss für Wil: Die Flanke kommt aber ganz und gar nicht, wie sie sollte, und wird direkt von einem Aarauer geklärt.

1. Minute: Das Spiel ist angepfiffen. Auf geht's.

Die Mannschaften kommen jetzt aus dem Kabinengang. In wenigen Augenblicken geht es los mit der Partie zwischen dem FC Wil und dem FC Aarau. Viel Spass.

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Luca Cibelli aus dem Kanton Fribourg.

Bei den Gästen aus Aargau hat sich Trainer Stephan Keller in einem 4-1-2-3-System für folgende Startformation entschieden: Das Tor hütet Ammeter. Die Abwehr bilden von rechts her gesehen Thiesson, Schindelholz, Affolter und Caserta. Als "Scheibenwischer" agiert Hammerich. Davor spielen Hajdari (rechts) und Rrudhani. Die drei Stürmer ins Captain Gashi, Schneuwly und Spadanuda. Die Absenzenliste ist recht lang. Neu drauf ist der ehemalige Wiler Zverotic und der gesperrte Captain Jäckle.

Die Mannschaftsaufstellungen sind da. Wils Cheftrainer Ciriaco Sforza vertraut an diesem Abend im gewohnten 4-2-3-1-System auf folgende Startelf: Im Tor steht Kostadinovic. Die Verteidigung bilden von rechts nach links Padula, Muntwiler, Schmied und Schäppi. Im defensiven Mittelfeld agieren Ismaili (rechts) und Abedini. Auf den Flügel sollen von Moos (rechts) und Duah für Wirbel sorgen. Auf der «Zehn» spielt Fazliu. Die Sturmspitze bildet Silvio. Auffallend: Kamberi ist heute nicht in der Stammformation. Und Muntwiler kehrt nach einer Verschnaufpause in die Mannschaft zurück.

Können die Wiler gegen die schlechteste Abwehr der Liga reüssieren? In wenigen Minuten werden wir es herausfinden, ob Ammeter im Tor der Aarauer viel zu tun bekommt. Ein Spiel am heutigen Abend ist bereits vorbei, und zwar das Verfolgerduell zwischen Kriens und GC. Dieses geht 4:4 Unentschieden aus, nachdem GC nach gut 15 Minuten bereits mit 3:0 geführt hatte.

Ein herzliches Hallo aus dem Stadion Bergholz. Ich begrüsse Sie zum Liveticker des Spiels zwischen dem FC Wil und dem FC Aarau. Lukas Tannò wird an diesem schönen Fussballabend für Sie alles Wissenswerte in Echtzeit tickern. Aufgrund des Unentschiedens gegen Winterthur am vergangenen Dienstag versucht der FC Wil nach zwei sieglosen Partien wieder auf die Siegerstrasse zu finden. Wird dies heute Abend gegen die Aarauer gelingen? Die Gäste sind in einer Negativspirale und warten bereits seit fünf Spielen auf einen «Dreier».

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Die Vorschau:

Das hat es noch nie beim FC Wil in der Challenge League gegeben: Innerhalb von sechs Tagen tritt er gleich drei Mal zu einem Heimspiel an, beginnend am Freitagabend gegen Aarau. Schon am anderen Ende des Weekends gastieren dann am Montagabend die Grasshohppers zum Nachtragsspiel im Bergholz, ehe am kommenden Donnerstag der FC Chiasso seine Aufwartung macht. Es dürften völlig unterschiedliche Gefühlswelten gegenüberstehen. Der FC Aarau und der FC Chiasso spielen eine enttäuschende Saison und haben nichts mehr zu gewinnen, während die Grasshoppers seit dem Re-Start eine deutliche Aufwärtstendenz erkennen lassen und noch um die Barrage kämpfen.

Apropos Barrage: In eben dieser stand der FC Aarau vor etwas mehr als einem Jahr – und scheint sich noch nicht wirklich von jenem Schock erholt zu haben. Ein 4:0-Auswärtssieg auf der Maladière gegen Xamax genügte nicht zum Aufstieg in die Super League. Dass die Rüebliländer aktuell auf dem achten Platz der Challenge League herumdümpeln, ist einfach nur enttäuschend, wurde doch mit einer ansehnlich grossen Kelle angerührt und ein renommiertes Kader zusammengestellt.

Trainerwechsel bisher ohne Wirkung

In die Spur fanden die Aargauer im Verlauf dieser Saison nie wirklich. Mehr als zwei Siege hintereinander gab es noch nicht. Dafür wurden in 33 Spielen schon 73 Tore zugelassen, also deutlich mehr als zwei pro Partie im Durchschnitt. Das ist Liga-Höchstwert – und selbst bei Schlusslicht Chiasso waren sieben Gegentreffer weniger zu beklagen. Auf dem Brügglifeld zog man nach einer 1:4-Auswärtsniederlage in Kriens die Reissleine und trennte sich von Trainer Patrick Rahmen. Nachfolger wurde Stephan Keller, der Rahmens Assistent war, den Verein aber im Mai verlassen hatte, um Haupttrainer zu werden. Dass es ausgerechnet auf dem Brügglifeld klappen würde, hätte wohl selbst Keller bei seinem Abgang nicht gedacht. Der neue Besen kehrt bisher aber nicht wirklich besser: zwei Punkte aus vier Spielen. Auch gegen Stade Lausanne-Ouchy und Chiasso gab es zuletzt keine Heimsiege, dafür nach dem 2:2 gegen die Südtessiner ein gellendes Pfeifkonzert.

Alles klar also für den FC Wil? Muss nicht sein. Denn in der Vergangenheit spielten die Äbtestädter gleich mehrfach Aufbaugegner für die Aargauer. So zum Beispiel in der vergangenen Saison, als die Rüebliländer nach einem katastrophalen Saisonstart mit einem Heimsieg gegen Wil die Kurve kratzten und damit eine nicht enden wollende Aufholjagd starteten, welche in die Barrage führte. Auch in dieser Saison strauchelten die Wiler im Brügglifeld zweimal, nachdem der FC Aarau zuvor jeweils während mindestens drei Spielen ohne Sieg geblieben war. Auch nicht besser sieht der mehrjährige Direktvergleich aus. Seit Mitte 2012 trafen die beiden Teams 23 Mal aufeinander, der FC Wil siegte genau drei Mal. Der FC Aarau ist also ein Angstgegner, der den Äbtestädtern nicht liegt.

Profivertrag für Oliver Mayer

Noch vier Spiele bleiben für die Wiler bis zum Saisonende zu spielen – und dies innerhalb von neun Tagen. Bis jetzt haben die zahlreichen Englischen Wochen erstaunlich wenig Spuren hinterlassen und die Verletztenliste ist nicht wirklich lang – und auch nicht länger als in einer anderen Saison zu diesem späten Zeitpunkt. Allerdings folgt nun die Nagelprobe, da die Müdigkeit den Höchststand erreichen wird. Bis anhin war allerdings kaum ein Klagen von den Akteuren zu hören. Ihnen wird wohl zupass, dass es derzeit einigermassen gut läuft, womit zumindest der Kopf mitspielt.

Einer ist gar noch frisch: Oliver Mayer. Der 19-Jährige aus dem eigenen Nachwuchs kam am Dienstagabend beim 2:2 gegen Winterthur zu seiner Challenge-League-Premiere. Tags darauf vermeldete der Verein, dass der Flügelspieler einen Profivertrag bis Sommer 2021 mit Option auf Verlängerung unterschrieben hat. Im Vergleich zum Winterthur-Spiel ist Silvio nach verbüsster Sperre wieder einsatzfähig, dafür muss nun Fabian Rohner eine Gelb-Sperre absitzen.