Der Gemeinderat Lütisburg und der Primarschulrat Lütisburg hätten sich im Rahmen der Festlegung ihrer Legislaturziele mit dem Thema «Gestaltung der Zukunft der Gemeinde Lütisburg» befasst und verschiedene Varianten geprüft, ist dem neuen «Lütisburg aktuell» zu entnehmen. Einstimmig seien die Räte zum Schluss gekommen, eine Vereinigung mit der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil inkl. Inkorporation der Primarschulgemeinde Lütisburg und der Oberstufenschulgemeinde BuGaLu anzustreben und zu prüfen. Die entsprechenden Anfragen seien sowohl vom Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil als auch vom Oberstufenschulrat BuGaLu positiv beantwortet worden.

Bereits 2015/16 geprüft und thematisiert

Bereits in den Jahren 2015/2016 wurde eine Vereinigung der Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg thematisiert und geprüft. Im Verlaufe des Prozesses sei damals auch die Gemeinde Oberhelfenschwil in das Projekt involviert worden. An der Grundsatzabstimmung im November 2016 hat die Bürgerschaft der Gemeinde Lütisburg die Prüfung der Vereinigung dann knapp abgelehnt. In der Zwischenzeit habe sich die Gemeinde Oberhelfenschwil in Richtung Neckertal orientiert.

Die neuerliche Prüfung einer Vereinigung der Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg böte vielseitige Chancen, heisst es seitens der Gemeinde Lütisburg weiter. Diese gelte es aus Sicht aller beteiligten Räte zu nutzen. Die wirtschaftlichen Vorteile stünden dabei nicht an erster Stelle.

Einheitsgemeinde mit 6'600 Einwohnenden

Die angestrebte Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg würde rund 6'600 Einwohnende zählen und eine reine Einheitsgemeinde bilden. «Allein schon aufgrund der Grösse der Gemeinde dürfte man im Toggenburg und auch im Kanton St. Gallen noch mehr Gewicht erhalten», gibt man sich im Lütisburg aktuell zuversichtlich. Nebst der Stärkung der öffentlichen Verwaltung könnte die heute bereits enge Zusammenarbeit der Schulen weiter vertieft werden, heisst es weiter. Zudem würden sich die zu erwartenden Entschuldungsbeiträge des Kantons positiv auf die Finanzen der vereinigten Gemeinde auswirken.

2022: Grundsatzabstimmung geplant

Im nächsten Schritt würden sich die Präsidien mit der Projektorganisation und dem zeitlichen Ablauf befassen. Danach würden die Ortsparteien sowie die gesamte Bevölkerung in das Projekt involviert. Es sei geplant, die Grundsatzabstimmung im Verlaufe des Jahres 2022 durchzuführen.

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