Vom Sonnental, dem westlichsten der drei Dörfer, die zur Gemeinde Oberbüren gehören, führt ein Wanderweg nordwärts durch einen tiefen Geländeeinschnitt. Auf dem Wegweiser wird er als Schlucht bezeichnet. Der Weg führt einem Bächlein entlang. Zwei Brücken überqueren das Bächlein. Nach wenigen hundert Metern gelangt man zu einer Felsarena. Auf drei Seiten steigt das Gelände steil an. Ein Bächlein stürzt in einen Weiher. Das Wasser des Baches fliesst durch Eisgebilde. An den Nagelfluhfelsen in der Umgebung des Weihers sind ganze Eiszapfengalerien zu bestaunen.

Wie lange die zauberhaften Gebilde zu sehen sind, hängt selbstverständlich vom Temperaturverlauf der kommenden Tage und Wochen ab. Wer die Wanderung fortsetzen will, kann dies Richtung Nollen, Richtung Lenggenwil, zum Kloster Glattburg oder auf den Geissberg machen. Zu beachten ist aber, dass der Schluchtenweg stellenweise vereist und deshalb nicht ganz gefahrlos begehbar ist.