Der Preis «Flux – Goldener Verkehrsknoten» hebt den Stellenwert des öffentlichen Verkehrs im Rahmen einer nachhaltigen Mobilität hervor und betont unter anderem die Wichtigkeit der Verkehrsknoten. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV), der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und Postauto haben den «Flux» im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Der Preis wird jedes Jahr durch eine unabhängige Fachjury vergeben, welche den Sieger anhand bestimmter Kriterien auszeichnet. Derzeit wird die Jury von Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr, geleitet. Mit der Preisverleihung wird jeweils die Standortgemeinde geehrt, die für die Konzeption des Verkehrsknotens mitverantwortlich war. Der «Flux» ist mit einem Preisgeld in der Höhe von 5000 Franken dotiert.

43 Verkehrsknoten geprüft

Die Jury prüft jedes Jahr eine Auswahl von Verkehrsknoten, welche hohen Komfort und Sicherheit für die Fahrgäste garantieren. Diese Orte müssen gute Umsteigebedingungen, vorbildliche Infrastrukturen, belebte und einladende öffentliche Räume sowie innovative Konzepte oder Angebote bieten. Im Jahr 2021 zeichnet die «Flux»-Jury einen Verkehrsknoten aus, der wesentlich zur Steigerung des öV-Anteils an der Gesamtmobilität (Modal Split) beiträgt. Dazu hat die Jury 43 Verkehrsknoten geprüft.

Vier mögliche Preisträger

Von den 43 Verkehrsknoten haben es vier in die engere Auswahl geschafft. Zu diesen gehört Flawil, das für den «Flux 2021» nominiert ist. Zudem wurden Grindelwald Terminal, Jona und Zürich Altstetten als mögliche Preisträger 2021 vorgeschlagen. Zur Evaluation der Siegergemeinde besichtigte kürzlich die «Flux»-Jury den Verkehrsknoten Flawil. Im Rahmen dieser Begehung stellten Gemeindepräsident Elmar Metzger und René Bruderer, Geschäftsleiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde Flawil, der Jury das Konzept des Verkehrsknotens vor.

Der Mobilitätspreis «Flux» wird im Rahmen der Veranstaltung «öV-Mobilität der Zukunft» am Montag, 25. Oktober 2021, in Bern verliehen.