Als Aufsteiger in die letztjährige Feldsaison haben sich beide Nationalliga-Teams der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) gut geschlagen. RiWi 1 erreichte in der NLA die Finalrunde und belegte den vierten Schlussrang. Das zweite Team platzierte sich in der NLB im Mittelfeld. Auch in der verkürzten Saison tritt die Mannschaft in dieser Liga an. Das NLA-Team hat als Ziel einen Platz unter den ersten Sechs zu erreichen. 

Anspruchsvolle verkürzte Meisterschaft

Für das Fanionteam beginnt der Meisterschaftsbetrieb am Samstag in Widnau, für die Reserven eine Woche später in Schlieren. Die verkürzte Feldsaison wird im «Corona-Modus» in einer einfache Runde Jeder gegen Jeden gespielt. An vier Spieltagen haben alle Teams total acht Partien auszutragen. Anschliessend wird eine Finalrunde gespielt, zu welcher die beiden erstplatzierten der Vorrunde direkt ins Halbfinale einziehen. 

Unter den Teams auf den Rängen drei bis sechs werden in Viertelfinalpartien die restlichen zwei Halbfinalisten ausgemacht. Einen direkten Absteiger wird es nicht geben. Der Letzte der NLA wird gegen die Sieger der beiden B-Ligen um seinen Platz in der obersten Liga kämpfen müssen. Für Trainer Simon Forrer ist klar: «In einer einfachen Runde wird viel über den Kampf und Siegeswillen gehen. Ein Ausrutscher wird nur schwer zu korrigieren sein».

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Das NLA-Team von RiWi: hinten von links: Jürg Sprenger (Co-Trainer), Yannic Wild, Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Simon Forrer (Trainer); vorne, von links: Pascal Holenstein, Silvan Jung (Captain), Philipp Jung, Walter Gantenbein.

Kurze Vorbereitungszeit gut genutzt

In der kurzen Zeit, seit Training wieder möglich ist, wurden Spieler und Trainer vor grosse Herausforderungen gestellt. Trainer Forrer gelang es, eine konzentrierte, effiziente Vorbereitung durchzuführen. Anstelle des im April abgesagten Trainingslagers und der fehlenden Tests wegen den ausgefallenen Vorbereitungsturnieren versuchte er seinen Leistungsträgern am vergangenen Wochenende bei einem Trainingscamp auf der Ägelseeanlage den letzten Schliff zu geben. Die Trainingspartien gegen Affeltrangen und Wigoltingen hätten erste wichtige Hinweise zum Formstand geliefert, so Forrer.

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Wie ist die Form nach den Trainingswochen?


Keine spektakulären Neuerungen im Team

Im A-Team ändert sich gegenüber dem Vorjahr und der Hallensaison wenig, nur Kevin Müller ist nach seinem Rücktritt nicht mehr dabei. Somit stehen den beiden Trainern Simon Forrer und Jürg Sprenger als Stammspieler die Angreifer Philipp Jung, Daniel Baumgartner und Simon Stäbler, in der Defensive Silvan Jung, Pascal Holenstein, Walter Gantenbein und Yannic Wild zur Verfügung. 

RiWi 1 spielt am Samstag (27.Juni, 17.00 Uhr) In Widnau gegen den Gastgeber und gegen Jona.