Das Projekt «Schule 2020» der Stadt Wil setzt sich nebst der strategischen Ausrichtung der Schulen und der Schul- und Schulraumplanung insbesondere auch mit der künftigen Oberstufenstruktur auseinander. Mitte September 2017 wurde eine Vorauswahl von fünf möglichen Modellen präsentiert, die nun unter Einbezug der Rückmeldungen verschiedener Anspruchsgruppen weiter eingeschränkt wird. Nachdem sich eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wil und der Stiftung Schule St.Katharina zu mehreren Gesprächen getroffen hatte, konnte der Öffentlichkeit Mitte September 2017 eine vom Stadtrat getroffene Auswahl fünf möglicher Oberstufenstrukturmodelle präsentiert werden. Die Modelle unterscheiden sich insbesondere in Bezug auf die Anzahl der geführten Oberstufen und deren Grösse, aber auch in Bezug auf den Anteil Mädchen und Knaben in den Oberstufen und nicht zuletzt auf die Einbettung der Schule St.Katharina in der Wiler Schullandschaft:

Rückmeldungen lassen Modelleinschränkungen zu
Im Anschluss an die Präsentation der Modell-Vorauswahl waren verschiedene Anspruchsgruppen – insbesondere die politische Begleitgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen, des Arbeitgeberverbandes, des Gewerbevereins, der Elternvereinigung Wiler Schulen ElWiS und der Lehrpersonen-Delegiertenversammlung – zur Stellungnahme eingeladen. Sie konnten sich so mit den skizzierten Modellen auseinandersetzen, deren Vor- und Nachteile eruieren und ihre Meinung dazu einreichen.

Innert der Rückmeldefrist bis am 8. November 2017 sind diverse Stellungnahmen eingegangen. Die Verantwortlichen des Projekts «Schule 2020» geben sich erfreut über die intensive Auseinandersetzung mit den Modellen und der Frage der zukünftigen Oberstufenstruktur der Stadt Wil. Diese teilweise sehr detailliert ausgeführten und ausführlich begründeten Inputs sind für uns wichtig und wertvoll», so Stadträtin Jutta Röösli, Vorsteherin des Departements Bildung und Sport und Leiterin des Lenkungsausschusses «Schule 2020».

Verkleinerte Zahl Schulmodelle in Vorbereitung
«Die Rückmeldungen werden nun intern gesichtet und dann in geeigneter Form in die weitere Bearbeitung einfliessen.» In einem nächsten Schritt wird der Stadtrat bis Anfang Dezember 2017 eine verkleinerte Auswahl treffen und damit die Anzahl der weiterzuverfolgenden Modelle reduzieren. Diese ausgewählten Modelle werden sodann vertieft ausgearbeitet, dafür nötige Rahmenbedingungen festgelegt und mit der Schulraumplanung zusammengeführt. Ziel ist es, im Sommer 2018 die Oberstufenstruktur in verschiedenen Varianten zusammen mit der entsprechenden Schulraumplanung detailliert vorlegen zu können.

Modell A – seedukative Beschulung Mädchenschule St.Katharina:
zwei öffentliche Oberstufen und einer Mädchenschule St.Katharina mit einer Zielgrösse von rund 150 Schülerinnen, das heisst je 16 Realschulmädchen pro Jahr plus Sekundarschulmädchen, bis die ungefähre Zielgrösse der Schule erreicht ist.

Modell B – seedukative Beschulung Mädchen und Knaben Schulen St.Katharina:
zwei öffentliche Oberstufen und eine Mädchen- und Knabenschule St.Katharina. Öffentliche Schulen mit einem Verhältnis von maximal 60 Prozent Knaben und minimal 40 Prozent Mädchen. Die Schulen St.Katharina haben eine minimale Zielgrösse von rund 150 Schülerinnen und Schülern; optimale Grösse von 180 Jugendlichen mit zusätzlichen 40 Realschülerinnen und je 20 Sek- und Realschülern.

Modell C – seedukative Beschulung Mädchen und Knaben Schulen St.Katharina:
zwei öffentliche Oberstufen und eine Mädchen- und Knabenschule St.Katharina mit je einer Sekundarklasse (20 Schüler/innen pro Klasse) und einer Realklasse (18 Schüler/innen pro Klasse).

Modell D: drei öffentliche Oberstufen, ohne Schule St.Katharina

Modell E: zwei öffentliche Oberstufen, ohne Schule St.Katharina

WEITERE THEMEN
Was macht Wil aus? Umfrage mit Blick auf den Gastgemeindeauftritt Wils am St.Gallerfest 2018

In der Stadt Wil leben rund 23‘540 Menschen – sie sie wohnen hier, sie arbeiten hier, sie lernen hier, sie gehen hier einkaufen, sie geniessen hier Kultur, sie treiben hier Sport, sie engagieren sich hier in Vereinen, sie betreiben hier Politik. Kurz: Sie teilen hier in Wil ihren Alltag miteinander. Eine grosse Kleinstadt wie Wil ist dabei mehr als die Summe ihrer einzelnen Teile, sprich ihrer Einwohnerinnen und Einwohner: Wir sind alles Wilerinnen und Wiler – dieses Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht dort, wo nicht jede und jeder nur für sich alleine lebt, sondern seinen Mitmenschen begegnet, sich mit ihnen auseinandersetzt und austauscht.

Sich miteinander auseinandersetzen und austauschen, miteinander den Alltag verbringen – dazu gehören aber auch fröhliche Stunden in geselliger Runde: Wo eine ausgelassene, fröhliche Stimmung herrscht, da kommt man sich näher, da begegnet man sich. Und dass die Wilerinnen und Wiler zu feiern wissen, beweisen sie an den verschiedensten Anlässen während des ganzen Jahres. Das blieb auch den Menschen in St.Gallen nicht verborgen: Das OK des St.Gallerfestes hat die Stadt Wil eingeladen, sich am St.Gallerfest 2018 vom 17. und 18. August 2018 auf dem Gallusplatz gleich neben der Kathedrale als Gastgemeinde zu präsentieren – und natürlich hat die Stadt Wil zu dieser Einladung gerne ja gesagt, um sich so als drittgrösste Stadt im Kanton auf dieser stimmungsvollen Bühne in einem gemütlichen, fröhlichen Rahmen zu präsentieren. «Wil goes St.Gallen» wird es also in genau acht Monaten und 25 Tagen heissen.

Aktuell ist eine Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung mit der Ideensammlung und den Vorbereitungen für diesen Anlass beschäftigt.

Dieses OK möchte auch die Wilerinnen und Wiler mit ins Boot holen: Wir möchten den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt St.Gallen gerne aufzeigen, was Wil denn ist und ausmacht – und das nicht nur in den Augen der Behörden und der Verwaltung, sondern in den Augen der Bevölkerung. An einem kleinen Stand vor dem städtischen Info-Center lagen im Rahmen des gestrigen Othmarsmarkt hierfür kleine Umfragekarten auf: Was macht Wil für mich aus, was ist «mein Wil» überhaupt? Marktbesucherinnen und Marktbesucher konnten diese Karten ausfüllen und in die bereitstehende Urne einwerfen. Diese Inputs und Gedanken zur Stadt Wil werden dann in geeigneter Form in den städtischen Gastgemeindeauftritt in St.Gallen einfliessen – Details dazu werden zu gegebener Zeit bekannt geben.

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Ergänzung der Videoüberwachung im öffentlichen Raum
Als Element zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum werden in der Stadt Wil einzelne Areale mit Videokameras überwacht. Gestützt auf Artikel 18 ff. des Polizeisreglements der Stadt Wil hat der Stadtrat einen zusätzlich überwachten Bereich verfügt: Neu soll auch der Eingangsbereich des Garderobentrakts West der Sportanlage Bergholz mit einer Überwachung mit Personenerkennung ausgestattet werden. Der bezeichnete Bereich wird permanent überwacht, wobei die aufgezeichneten Daten maximal 100 Tage aufbewahrt, nicht live visioniert (d.h. nicht live eingesehen) und aus Gründen der Datensicherheit in einem separat abgeschlossenen Computer-Rack aufgezeichnet werden. (sk.)

Die Pläne des überwachten Bereiches sind im Internet unter www.stadtwil.ch/videoueberwachung einsehbar.

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Musikschule Wil: Konzerte sowie An- und Abmeldungen für den Unterricht
Die Musikschule Wil lädt im Dezember und Januar zu verschiedenen Konzerten ein:

Am Dienstag, 5. Dezember 2017, findet in der Aula Lindenhof um 19.00 Uhr ein Vorspielabend mit Schülerinnen und Schülern von Susana Daiber, Brigitte Halter und Urs Mäder statt.

Das Jugendorchester Wil wird um die Weihnachtszeit an der Neuauflage des Projektes «PopSanto» mitwirken. Erste Aufführungen finden am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Dezember 2017, jeweils um 17.30 Uhr in der katholischen Kirche in Kirchberg statt.

Das Vororchester wird dieses Mal das Adventskonzert am Sonntag, 17. Dezember 2017, um 17.00 Uhr in der katholischen Kirche St.Anton in Münchwilen mit Beteiligung des Ensembles Giocoso durchführen.

Am Sonntag, 14. Januar 2018, findet im Stadtsaal Wil um 10.30 Uhr das nächste Familienkonzert der Bläserkids mit «Kliby und Caroline» statt. Ein Konzert, welches für Kinder und Erwachsene ein unvergessliches Erlebnis werden wird.

Alle Interessierten sind zu den Anlässen ganz herzlich eingeladen.
An- und Abmeldungen: Termin 30. November 2017
Der Unterricht im laufenden Semester des Schuljahres 2017/2018 dauert noch bis Freitag, 2. Februar 2018. Das 2. Semester beginnt am Montag, 5. Februar 2018. Für eine ausgeglichene Anzahl von Unterrichtswochen zählt die Woche nach den Winterferien noch zum 1. Semester 2017/18.

An- oder Abmeldungen sind bis spätestens Donnerstag, 30. November 2017, an das Sekretariat der Musikschule, Marktgasse 57, 9500 Wil, zu richten. An- und Abmeldungen können auch über das Internet unter www.mswil.ch erfolgen. Frühzeitig eingereichte An- bzw. Abmeldungen erleichtern die Einteilungen.

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Zur Erinnerung: Einladung zum Empfang der Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter
Erleben Sie die angehende Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter und Bundesrat Johann Schneider-Ammann am kommenden Mittwoch, 29. November 2017, von 17.30 bis 18.15 Uhr beim Apéro auf dem Hofplatz und anschiessend beim Cortège durch die Wiler Innenstadt.

Die Wiler FDP-Politikerin Karin Keller-Sutter wird am 27. November 2017 zur Ständeratspräsidentin gewählt. Ihre Heimatstadt und der Kanton St.Gallen bereiten ihr am Mittwoch, 29. November 2017, einen Empfang. Seien Sie dabei und erleben Sie die ehemalige Regierungsrätin zusammen mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann während ihrer Festansprachen und des Apéros: von 17.30 bis 18.15 Uhr auf dem Hofplatz oder beim anschliessenden Cortège, der vom Hofplatz durch die Fussgängerzone Obere Bahnhofstrasse bis hin zum Stadtsaal führt, wo Stadtpräsidentin Susanne Hartmann in einem kurzen Grusswort die offiziellen Glückwünsche der Stadt Wil überbringt.

In Wil muss die Bevölkerung am Mittwoch, 29. November 2017 zwischen 15 und 19 Uhr mit Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt rechnen. Insbesondere ist die Altstadt ab Mittag für den gesamten Verkehr gesperrt, zudem kommt es zwischen 18 und 19 Uhr zu Sperrungen entlang der Cortège-Route. Der Verkehr wird hierbei lokal umgeleitet. Bitte beachten Sie die entsprechenden Signalisationen. Wir danken für das Verständnis.