Dutzende Besucher liessen sich diesen Gaumenschmaus nicht entgehen, wobei die Meisten von ihnen, vorgängig den ökumenischen Gottesdienst besucht haben. Literweise Gerstensuppe wurde verköstigt, dazu Wienerli mit Brot und natürlich Kuchen und Torten, so viel in den Bäuche Platz hatte. Zum Abschluss gehört es sich, dass man einen Kaffee Landfrauen, oder einen Kaffee Männertraum schlürft, die Kinder löschten ihren Durst indes mit einem kühlen Rivella. Organisiert wird dieser Anlass seit vielen Jahren – und immer am zweiten Sonntag im November – vom einheimischen Landfrauenverein Bettwiesen, deren Präsidentin Regula Lemmenmeier nur so strotzte vor Zufriedenheit. «Uns freut es immer wieder riesig, dass unser Suppenzmittag derart gut besucht wird. Da kommen nicht nur Bettwiesner, auch Affeltrangener, Dussnanger und viele weitere Gäste von ausserhalb der Gemeindegrenze, lassen sich wiederkehrend eine Portion Suppe nicht entgehen.» Lemmenmeier weiss, dass der Verein aktuell rund 60 Mitgliederinnen zählt, wovon am Sonntag zahlreiche im Einsatz standen. Ob im Küchenteam oder im Service, das Zusammenspiel harmonierte und die Wartezeiten, an den Tischen, hielten sich kurz.

Post inside
Suppe essen für einen guten Zweck

«Wir mussten gar noch Ersatztische aufstellen, so gross war zwischenzeitlich der Ansturm», sagte Regula Lemmenmeier. In diesem Jahr geht der Erlös, wie bei jeder Durchführung, an eine wohltätige Institution. Regula Lemmenmeier erklärt, dass jeweils ein ganz schöner Batzen zusammen kommt. «In diesem Jahr spenden wir die Einnahmen vollumfänglich der Spendenaktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern». Darin werden Menschen aus den Kantonen Thurgau, St. Gallen und beider Appenzell, geholfen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, ein wunderbare Sache», sagte Regula Lemmenmeier.

Also, Suppe essen und eine gemeinnützige Institution unterstützen, der Landfrauenverein Bettwiesen macht’s vor und hilft.