Die CVP Jonschwil-Schwarzenbach verbrachte am Mittwoch eine ruhige Nominationsversammlung. Das Rahmenprogramm bestritt Kurt Marti, Geschäftsführer des Seniorenzentrums Uzwil, mit einem Referat zum Baufortschritt der Erweiterung des Altersheims. Das Statuarische ging glatt über die Bühne und der Jahresrückblick von Präsidentin Martha Storchenegger legte den Fokus auf die nationalen und kantonalen Wahlen des vergangenen Jahrs. 

Im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen vom kommenden September gab es für die CVP nicht viel Neues zu nominieren. Wie der gesamte Gemeinderat – mit Ausnahme von Schulratspräsident Köbi Zimmermann – tritt der CVP-Gemeinderat Klaus Broger (Jonschwil) nochmals an, ebenso die parteilose, von der CVP unterstützte Gabi Bühler (Schwarzenbach).  Eine Vakanz gibt es hingegen im Schulrat, wo Alessandro Musso nicht mehr zur Wahl antritt. Für seine Nachfolge nominiert die CVP die parteilose Schwarzenbacherin Christina Zillig-Buchmann. Sie ist die einzige Kandidatin für den Sitz. 

Schulratspräsidium: CVP unterstützt Peter Haag

Spannungspotential hätte grundsätzlich die Wahl des neuen Schulratspräsidenten, der in Jonschwil-Schwarzenbach automatisch auch im Gemeinderat Einsitz nimmt, bieten können. Bereits als noch nicht klar war, dass der Amtsinhaber Köbi Zimmermann in Pension geht, hatte sich ex-Kantonsrat Peter Haag (SVP) als Kandidat ins Spiel gebracht. Weil inzwischen aber klar ist, dass Zimmermann zurücktritt und SP, FDP und CVP keine Kandidaten ins Rennen schicken, werden die Bürger Jonschwils und Schwarzenbachs auch hier einen Kandidaten für ein Amt wählen können – zumindest Stand heute, noch ist das Fenster für Kandidaturen ja offen. 

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Peter Haag ist bisher der einzige Kandidat für die Nachfolge von Köbi Zimmermann als Schulratspräsident. (Archivbild: Pablo Rohner)

Um gewählt zu werden, muss der Schulratspräsident im ersten Wahlgang das absolute Mehr, also über 50 Prozent der abgegebenen Stimmen, erreichen. Für eine zweite Kandidatur sei die CVP Jonschwil auf verschiedene Leute in der Gemeinde zugegangen, die sie als geeignet erachteten, sagt Martha Storchenegger. Doch alle lehnten ab. Am Mittwochabend beschloss die CVP mit grosser Mehrheit, die Kandidatur von Peter Haag zu unterstützen.