Wie in allen anderen Gemeinden im Kanton St. Gallen finden am 27. September auch in Oberuzwil die Gesamterneuerungswahlen statt. Die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen ist dort am 2. Juli abgelaufen. Wer einen Blick auf die Kandidatenliste und die Ausgangslage macht, sieht sofort: In Oberuzwil wird es im Herbst zu keiner Kampfwahl kommen. Denn sowohl für das Gemeindepräsidium als auch für das Schulratspräsidium und den Gemeinderat sind gleich viele Wahlvorschläge mit Kandidaten eingegangen, wie Sitze zu vergeben sind. 

Doch noch einmal von vorne: In der Übersicht der Wahlvorschläge wird deutlich, dass sich sowohl Gemeindepräsident Cornel Egger (CVP) als auch Schulratspräsident Roland Waltert (SVP) für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Aber auch die amtierenden fünf Gemeinderäte Reto Almer (FDP), Roland Bischof (SP), Ingrid Markart (FDP), Patrick Schätti (CVP) und Alois Schilliger (CVP) wollen eine ganze Amtsperiode in der Gemeindebehörde bleiben. Laut der offiziellen Kandidatenliste gibt es auch keine Gegenkandidaten. 

Andere Namen sind noch immer möglich

Offiziell wird es in Oberuzwil also keine Kampfwahl geben. Nun ist es aber so, dass bei Majorzwahlen auch für Personen, die nicht auf dem vorgedruckten Wahlzettel stehen, abgestimmt werden kann. Die gewünschten Namen können einfach auf dem vorgedruckten Stimmzettel handschriftlich aufgeschrieben und angekreuzt werden. In diesem Sinne ist eine nachträgliche Kandidatur auch nach der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen durchaus möglich. Im ersten Wahlgang, am 27. September,  ist das absolute Mehr erforderlich. Ein allfälliger zweiter Wahlgänge wird dann am 29. November stattfinden.