Überraschend ist nach diesem zweiten Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen vor allem, dass drei der bisherigen Wiler Stadträte abgewählt wurden: Sowohl Daniel Meili (FDP; Stadtpräsident ad interim) als auch Jutta Röösli (parteilos) und Daniel Stutz (Grüne Prowil) konnten sich am 29. November nicht durchsetzen. Von den amtierenden Stadträten konnte nur Dario Sulzer (SP) genügend Stimmen einholen. Damit wurde der Stadtrat fast komplett neu gewählt: So gehören Hans Mäder (CVP; dieser musste auch in den Stadtrat gewählt werden, um überhaupt Stadtpräsident werden zu können), Jigme Shitsetsang (FDP), Andreas Breitenmoser (parteilos), Dario Sulzer (SP, bisher) und Ursula Egli (SVP). Mit Eglis Wahl schaffte die SVP erstmals den Einzug in den Wiler Stadtrat. Die meisten Stimmen gab es für Hans Mäder: Er gewann 4674 Stimmen für sich. Das sind 794 Stimmen mehr als Jigme Shitsetsang (3880 Stimmen) bekommen hatte. Am drittmeisten Stimmen hatte der Parteilose Andreas Breitenmoser (3807 Stimmen). 

Aber Hans Mäder glänzte nicht nur bei den Stadtratswahlen – sondern auch bei den Stadtpräsidiumswahlen. Wie bereits im ersten Wahlgang erzielte der amtierende Eschliker Gemeindepräsident die meisten Stimmen: Mit 4331 Stimmen hatte Mäder 2024 Stimmen mehr als sein Gegenkandidat Dario Sulzer (2307 Stimmen). Damit bleibt das Wiler Stadtpräsidium auch in den nächsten vier Jahren in der Hand der CVP.

Kirchberg: Calzaferri verliert seinen Sitz

Abgewählt wurde auch in der Gemeinde Kirchberg. Dort wurde der bisherige Gemeinderat Linus Calzaferri (FDP), der seit dem Jahr 2009 Mitglied des Gemeinderates ist, nicht wiedergewählt. Bereits im ersten Wahlgang fehlten dem CVP-Politiker 32 Stimmen bis zum Absoluten Mehr von 1386 Stimmen und damit zur Wiederwahl. Im zweiten Wahlgang hatte sein Gegenkandidat Reto Hollenstein (CVP) dann 220 Stimmen mehr.  

Zuzwil: CVP nicht mehr im Schulrat vertreten

Während die CVP in der Stadt Wil und Kirchberg zu den grossen Gewinnern des zweiten Wahlganges gehört, muss sie in der Gemeinde Zuzwil eine bittere Pille schlucken: Denn mit der Schulpräsidiums-Kandidatur des amtierenden Schulrates Serdar Günal Rütsche (CVP) startete die Partei einen Angriff auf den amtierenden Amtsinhaber Clemens Meisterhans (FDP). Meisterhans wurde dann aber im ersten Wahlgang am 27. September wiedergewählt. Im zweiten Wahlgang schaffte Arbr Wagner (CVP) den Sprung in den Zuzwiler Schulrat nicht. Gewählt wurden  Rebecca Wolgensinger (SVP) und Raffael Sarbach (SP). Damit sind nun auch die letzten beiden Sitze im Zuzwiler Schulrat besetzt. 

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Ticker mit den Wahlergebnissen der einzelnen Gemeinden (29.11.20):

14.05 Uhr: So, das war es… nun sind alle Wahlergebnisse bekannt. Und an dieser Stelle endet auch der Liveticker. Die hallowil.ch-Redaktion analysiert nun den zweiten Wahlgang und wird mit ausführlichen Berichten über diesen Wahlsonntag berichten. Die Redaktion versucht auch Stimmen von den Gewinnern und Verlierern einzufangen. 

14.03 Uhr: Nun sind auch die Wahlergebnisse der Oberstufen-Schulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg (BuGaLu) da. Denn in dieser gab es noch zwei Sitze zu besetzen. Denn Ende September hatte es schlicht nicht genügend Kandidaten, die sich für eine Wahl zur Verfügung gestellt haben. Dann kam für den zweiten Wahlgang die  grosse: Mit Matthias Fritschi (Bütschwil, CVP) – dieser machte seine Kandidatur bis zum Ende der offiziellen Meldefrist publik –, Michael Meier (Ganterschwil, parteilos) und Hans Ulrich «Ueli» Bösch (Lütisburg, parteilos) entwickelte sich plötzlich eine Kampfwahl. Nun ist auch der BuGaLu-Oberstufenschulrates komplett, gewählt wurden: Matthias Fritschi (848 Stimmen) und Michael Meier (149 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 21.54 Prozent. 

13.52 Uhr: Es geht weiter mit der Gemeinde Flawil: Im zweiten Wahlgang der Erneuerungswahl eines Mitglieds des Schulrats für die Amtsdauer 2021 bis 2024 hat sich Beat Ziegler (FDP) durchgesetzt. Bei einer Stimmbeteiligung von 38,43 Prozent erhielt Ziegler 848 Stimmen. Die weiteren Kandidaten Thomas Wenk (Grüne) und Thomas Duss (SVP) erzielten 820 Stimmen beziehungsweise 578 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,43 Prozent. 

13.44 Uhr: Kommen wir nun zu den Resultaten der Wiler Schulratswahlen. Im ersten Wahlgang am 27. September wurde nur die Hälfte der Sitze im Wiler Schulrat besetzt: Nur die beiden Parteilosen Elmar Meile-Gantner und Evelyne Engerer Mohn haben das Absolute Mehr damals erreicht. Nun ist nach dem zweiten Wahlgang auch der Wiler Schulrat komplett. Geschafft haben es Regula Huber (parteilos: 2777 Stimmen) und Nathanael Trüb (SVP, 2540 Stimmen). Nicht gewählt, aber heute angetreten sind: Daniel Schläpfer (Grüne Prowil, 2393 Stimmen), Albertina Palushi-Bullakaj (SP, 1930 Stimmen) und Donata D‘Augello-Iona (parteilos, 1324 Stimmen)

13.35 Uhr: Bei den Wiler Wahlen ist sicherlich eine grosse Überraschung, dass der bisherige Stadtrat und Stadtpräsident ad interim Daniel Meili (FDP) abgewählt wurde. Mit 3056 Stimmen hat er nur 52 Stimmen weniger als die neu gewählte Stadträtin Ursula Egli. Ein knappes Resultat also. Ebenfalls abgewählt wurden die bisherigen Stadträte Jutta Röösli (parteilos, 2731 Stimmen) und Daniel Stutz (Grüne Prowil, 2400 Stimmen). 

13.31 Uhr: Dieses Ergebnis wurde mit Hochspannung erwartet und jetzt ist es klar: Hans Mäder (CVP) ist der Nachfolger von Susanne Hartmann und damit der neue Wiler Stadtpräsident. Im zweiten Wahlgang konnte er 4331 Stimmen einholen. Sein Gegenkandidat Dario Sulzer (SP; 2307 Stimmen) hatte 2024 Stimmen weniger. Ein eindeutiges Wahlergebnis. Dafür wurde Dario Sulzer als einziger amtierender Wiler Stadtrat wiedergewählt – 3666 Stimmen. Neu im Wiler Stadtrat sind ab dem 1. Januar 2021 Hans Mäder (4674 Stimmen – dieser musste als Stadtpräsident auch in den Wiler Stadtrat gewählt werden), Jigme Shitsetsang (FDP, 3880 Stimmen), Andreas Breitenmoser (parteilos, 3807 Stimmen) und Ursula Egli (SVP; 3108 Stimmen). Mit Egli schafft die SVP erstmals den Einzug in den Wiler Stadtrat. 

13.28 Uhr: Jetzt ist auch das Wahlergebnis aus Wil da. Schon einmal vorweg: Hans Mäder (CVP) ist der neue Stadtpräsident von Wil. In den Stadtrat gewählt wurden zudem Hans Mäder (CVP), Jigme Shitsetsang (FDP), Andreas Breitenmoser (parteilos), Dario Sulzer (SP, bisher) und Ursula Egli (SVP). Die beiden noch freien Sitze im Schulrat besetzen Regula Huber (parteilos) und Nathanael Trüb (SVP).

13.27 Uhr: Übrigens: Mit der Abwahl von Linus Calzaferri (FDP) im Kirchberger Gemeinderat verliert die FDP das Absolute Mehr (fünf von neun Gemeinderatssitzen). Jetzt sind noch vier FDP-Politiker im Gemeinderat von Kirchberg. 

13.21 Uhr: Es geht noch mit den Wahlergebnissen aus der Gemeinde Kirchberg. Im ersten Wahlgang am 27. September wurden nur sechs der acht Kirchberger Schulräte gewählt. Am heutigen zweiten Wahlgang traten David Mächler (SP), Dominique Dupont (CVP) und Rosemarie Fröhlich (CVP) an, um noch die zwei vakanten Sitze zu besetzen. Gewählt wurden: Dominique Dupont (1300 Stimmen) und der bisherige Schulrat David Mächler (931 Stimmen). Rosemarie Fröhlich konnte 880 Stimmen für sich gewinnen. Bei der Wahl der Schulräte lag die Stimmbeteiligung bei 42,79 Prozent. 

13.12 Uhr: Nun liegt auch das Wahlergebnis aus der Gemeinde Kirchberg vor. Es ist ein markantes Resultat: Der bisherige Gemeinderat Linus Calzaferri (FDP), der seit dem Jahr 2009 in der Exekutive seiner Gemeinde ist, wurde im zweiten Wahlgang abgewählt. Im ersten Wahlgang fehlten Calzaferri gerade einmal 32 Stimmen für das Absolute Mehr von 1386 Stimmen. Gewählt wurde Reto Hollenstein (CVP) – er konnte 933 Stimmen für sich gewinnen. 220 Stimmen mehr als sein Gegenkandidat Calzaferri. Ebenfalls nicht gewählt ist Nadja Bösiger-Wäckerlin (SP; 501 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag an diesem Wahlsonntag in Kirchberg bei 43,52 Prozent. 

12.50 Uhr: Jetzt fehlen noch die Resultate aus Wil, Kirchberg, Flawil und der Oberstufen-Schulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg (BuGaLu). 

12.34 Uhr: Als fünftes und damit letztes Gemeinderatsmitglied von Niederhelfenschwil wurde Johanna Burri (parteilos) gewählt. Sie holt 499 Stimmen. 178 Stimmen entfielen auf diverse Personen. Die Stimmbeteiligung betrug in der Gemeinde 38 Prozent. Burri hatte an diesem Wahlsonntag keinen Gegner. Ihre Gegenkandidaten Roland Gübeli (FDP) als auch Juliane Hiltebrand (parteilos) und Patrick Mathis (parteilos) traten im zweiten Wahlgang nicht mehr an. Hätte Burri ihre Kandidatur bis zum Ende der Meldefrist termingerecht eingereicht, wäre sie bereits vor dem zweiten Wahlgang als Gemeinderätin festgestanden. Da sie die einzige Interessentin für dieses Amt gewesen wäre, hätte sie mittels stiller Wahl den Einzug in die Behörde geschafft. Burri wusste nämlich nicht, dass man auch für den zweiten Wahlgang einen Wahlvorschlag einreichen muss. Nun ist trotzdem alles gut gegangen und sie wurde heute von der Bevölkerung gewählt. 

12.32 Uhr: Jetzt meldet sich auch die Gemeinde Niederhelfenschwil mit ihren Ergebnissen. 

12.30 Uhr: Jetzt ist auch der Gemeinderat Niederbürens komplett. Für den noch freien Sitz im Gemeinderat traten mit den Kandidaten Jens Renn (parteilos) und Jörg Staub (FDP) gegeneinander an. Durchgesetzt hat sich an diesem zweiten Wahlgang Jörg Staub: Für ihn gab es 281 Stimmen. Sein Gegenkandidat Renn hatte 132 Stimmen. An diesem Wahlsonntag sind in Niederbüren 450 gültige Stimmzettel eigegangen – die Stimmbeteiligung lag bei 46,37 Prozent. 

12.28 Uhr: Nun hat auch das Ergebnis aus Niederbüren die Redaktion erreicht. 

12.20 Uhr: Auch in Kirchberg dürften die Wahlergebnisse des heutigen Wahlsonntags mit Hochspannung erwartet werden. Denn im ersten Wahlgang wurden nur sechs von sieben Gemeinderatssitze gesichert. Von den bisherigen Gemeinderäten wurden nur Michael Sutter (FDP) und Denise Huber (CVP) wiedergewählt. Neu im Gemeinderat sind Silvan Holenstein (FDP), Jaques Breitenmoser (SVP), Yvonne Tinner-Mannhart (parteilos) und Josef Meier (CVP). Sowohl der Bisherige Linus Calzaferri (FDP) als auch seine Gegenkandidaten Nadja Bösiger-Wäckerlin (SP) und Reto Hollenstein (CVP) treten heute wieder an. 

12.01 Uhr: Wer wird der neue Wiler Stadtpräsident? Hans Mäder (CVP) oder Dario Sulzer (SP)? Eine Frage, die sich viele Wiler Stimmberechtigten aktuell stellen. Interessant wird es auch bei den Wiler Stadtratswahlen: Wird die SVP mit Kandidatin Ursula Egli erstmals den Einzug in den Stadtrat der Äbtestadt schaffen? Wird jemand von den amtierenden Stadträten abgewählt? Es herrscht also Hochspannung in Wil. Das Wahlergebnis ist erst am Nachmittag zu erwarten. 

11.59 Uhr: Jetzt ist es gerade ruhig in der Redaktion. Ausser Zuzwil hat bisher keine andere Gemeinde ihre Wahlergebnisse geschickt. 

11.48 Uhr: Für die Zuzwiler CVP ist das nun eine bittere Pille, die sie nun schlucken muss. Denn mit der Schulpräsidiums Kandidatur des amtierenden Schulrates Serdar Günal Rütsche (CVP) startete die Partei doch einen Angriff auf den amtierenden Amtsinhaber Clemens Meisterhans (FDP). Meisterhans wurde dann aber  im ersten Wahlgang am 27. September wiedergewählt. 

11.43 Uhr: Für den zweiten Wahlgang waren im Zuzwiler Schulrat noch zwei Sitze vakant. Diese sind nun besetzt. Die neu gewählten Mitgliedern des Schulrates heissen Rebecca Wolgensinger (SVP) und Raffael Sarbach (SP). Wolgensinger konnte 618 Stimmen für sich gewinnen – Sarbach nur zwei weniger, also 616 Stimmen. Das Resultat fiel – wie bereits erwähnt – sehr knapp aus: Denn Fabienne Beer Jung (parteilos; 580 Stimmen), Arbr Wagner (CVP; 480 Stimmen) und David Aebischer (EVP; 306 Stimmen) haben es auch im zweiten Wahlgang nicht geschafft. Massgebend für die Wahl war das relative Mehr. Mit 1490 eingegangenen Stimmzetteln lag die Stimmbeteiligung bei 44,28 Prozent. 

11.41 Uhr: Und die ersten Wahlergebnisse sind da. Sie kommen aus Zuzwil. Nun ist der Zuzwiler Schulrat komplett. Eines schon einmal vorweg: Die CVP ist nicht mehr im Schulrat vertreten. Und das Resultat war knapp. Sehr knapp. 

11.39 Uhr: Besonders spannend wird es in der Stadt Wil. Denn heute entscheidet sich, wer der neue neue Stadtpräsident und damit Nachfolger von Susanne Hartmann wird. Ausserdem wird heute mit den Wahlergebnissen bekannt, wie sich der Wiler Stadtrat verändern wird. 

11.30 Uhr: Herzlich Willkommen zu diesem spannenden und entscheidenden Wahlsonntag. Die hallowil.ch-Redaktion ist vollzählig, um für sie schnell und informativ über die heutigen Wahlergebnisse der einzelnen Gemeinden berichten zu können: Sowohl Chefredaktor Simon Dudle als auch Redaktorin Magdalena Ceak und Videojournalist Mykhailo Zinchenko sind heute unterwegs. In einzelnen Gemeinden kommt es auch im zweiten Wahlgang zu einer spannenden Kampfwahl. In diesem Liveticker werden alle Wahlergebnisse und Stimmbeteiligungen veröffentlicht.

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Vorschau auf die zweiten Wahlgänge:

Bereits der 27. September wurde in den Gesamterneuerungswahlen mit Hochspannung erwartet. Doch der heutige zweite Wahlgang dürfte mindestens genauso spannend werden. Denn noch immer stellt sich die Frage: Wer wird der neue Wiler Stadtpräsident? Nach dem ersten Wahlgang hat sich Stadtpräsident ad interim Daniel Meili (FDP) entschieden, nicht mehr als Kandidat anzutreten. Damit sind noch Hans Mäder (CVP) und Dario Sulzer (SP) im Rennen. Doch wie sieht die Ausgangslage für die beiden Politiker aus? Hätte im ersten Wahlgang das relative Mehr gereicht, wäre Mäder – amtierender Gemeindepräsident Eschlikons – gewählt worden. Somit haben beide Kandidaten das Absolute Mehr von 3712 Stimmen nicht erhalten. Und so haben die beiden im ersten Wahlgang abgeschnitten: 

  • Hans Mäder (CVP): 2884 Stimmen
  • Dario Sulzer (SP): 2116 Stimmen

Eines ist schon einmal klar: Die Antwort auf die Frage, wer die nächsten vier Jahre die Stadt Wil führen wird, gibt es am Sonntagnachmittag. Dann werden die Ergebnisse vorliegen und sich zeigen, ob Mäder auch im zweiten Wahlgang die Nase vorne haben wird. 

Spannend wird es auch bei den Wiler Stadtratswahlen. Nach dem ersten Wahlgang treten acht von neun ursprünglichen Kandidaten wieder an – denn Beat Gisler (CVP) verzichtete auf einen Wiederantritt. Gleich wie bei der Stadtpräsidiumswahl hat im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten das Absolute Mehr von 3805 Stimmen erreicht. Somit sind fünf von fünf Sitzen noch zu vergeben. So verpasste der bisherige Stadtrat Dario Sulzer eine Wiederwahl nur knapp – ihm fehlten gerade einmal 21 Stimmen für das Absolute Mehr. Das Relative Mehr hätte auch Wichtig zu wissen: Der künftige Stadtpräsident muss auch in den Stadtrat gewählt werden, um Stadtpräsident werden zu können. So haben die wieder antretenden Kandidaten im ersten Wahlgang abgeschnitten:

  • Dario Sulzer (SP), bisher: 3784 Stimmen
  • Hans Mäder (CVP), neu: 3721 Stimmen
  • Jigme Shitsetsang (FDP), neu: 3561 Stimmen
  • Daniel Meili (FDP), bisher: 3362 Stimmen
  • Jutta Röösli (parteilos), bisher: 3007 Stimmen
  • Ursula Egli (SVP), neu: 2914 Stimmen
  • Andreas Breitenmoser (parteilos), neu: 2718 Stimmen
  • Daniel Stutz (Grüne Prowil), bisher: 2457 Stimmen

Hälfte der Wiler Schulratssitze ist noch frei

Im Wiler Schulrat sind im zweiten Wahlgang zwei von vier Sitzen vakant. Das Absolute Mehr von 3340 Stimmen haben nur die beiden Parteilosen Elmar Meile-Gantner und Evelyne Engeler Mohn erreicht. So haben die wieder antretenden Kandidaten im ersten Wahlgang abgeschnitten:

  • Regula Huber (parteilos): 3160 Stimmen
  • Daniel Schläpfer (Grüne Prowil): 2843 Stimmen
  • Nathanael Trüb (SVP): 2396 Stimmen
  • Albertina Palushi-Bullakaj (SP): 1826 Stimmen
  • Donata D‘Augello-Iona (parteilos): 1494 Stimmen

Zuzwil: Es fehlen noch zwei Schulräte

In Zuzwil gilt es im zweiten Wahlgang noch zwei der vier Schulsartssitze zu besetzen. Denn Ende September wurden neben Schulratspräsident Clemens Meisterhans auch die beiden bisherigen Schulräte Erika Brändle (FDP) und Pascal Heer (FDP) gewählt. Für die beiden vakanten Sitze treten an diesem Wahlsonntag fünf Kandidaten wieder an. Dies sind: Rebecca Wolgensinger-Willi (SVP), Fabienne Beer Jung (parteilos), Raffael Sarbach (SP), Arber Wagner (CVP) und David Aebischer (EVP). Alle fünf hatten schon im ersten Wahlgang das Absolute Mehr verpasst.

Sechs Kandidaten für drei freie Sitze

Bereits im ersten Wahlgang hat sich im Kirchberger Gemeinderat ein spannender Wahlkampf abgespielt: Für die sieben Gemeinderatssitze haben zehn Personen eine Kandidatur eingereicht. Das Absolute Mehr lag am 27. September bei 1386 Stimmen. Von den drei bisherigen Gemeinderäten wurden dann nur Michael Sutter (FDP) und Denise Huber (CVP) wiedergewählt. Mit 1354 Stimmen hat der bisherige Gemeinderat Linus Calzaferri (FDP) das Absolute Mehr nur knapp nicht geschafft. Neu im Gemeinderat sind Silvan Holenstein (FDP), Jaques Breitenmoser (SVP), Yvonne Tinner-Mannhart (parteilos) und Josef Meier (CVP). Damit sind sechs der sieben Gemeinderatssitze vergeben und ein Sitz vakant. Neben Calzaferri treten auch die beiden Kandidaten Nadja Bösiger-Wäckerlin (SP) und Reto Hollenstein (CVP) wieder an. Sechs der acht Kirchberger Schulräte, die am 1. Januar 2021 in die neue Legislatur starten, sind bekannt. Zwei Ämter sind noch offen und für diese bewerben sich David Mächler (SP), Dominique Dupont (CVP) und Rosemarie Fröhlich (CVP).

Zuerst keine Kandidaten – jetzt Kampfwahl

Im ersten Wahlgang waren zwei Sitze der gemeinsamen Oberstufen-Schulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg (BuGaLu) vakant geblieben. Der Grund: Es hatte schlicht nicht genügend Kandidaten, die sich für eine Wahl zur Verfügung gestellt haben. Für den zweiten Wahlgang haben sich dann doch noch drei Kandidaten gemeldet: Matthias Fritschi (Bütschwil, CVP) – dieser machte seine Kandidatur bis zum Ende der offiziellen Meldefrist publik. Zu Beginn der neuen Legislatur drohte plötzlich eine Vakanz – nun kommt es sogar zu einer Kampfwahl: Denn mit Michael Meier (Ganterschwil, parteilos) und Hans Ulrich «Ueli» Bösch (Lütisburg, parteilos) stellen sich gleich zwei weitere Personen zur Verfügung. Nun sieht die Ausgangslage für die gemeinte Oberstufe der drei Gemeinden folgendermassen aus: Offizielle Kandidaten sind Meier und Bösch nun nicht, wählbar sind sie aber trotzdem. Um einen der beiden zu wählen, muss auf dem amtlichen Stimmzettel von Hand auf einer noch leeren Zeile der entsprechende Vor- und Nachname geschrieben und das vorgedruckte Kästchen angekreuzt werden. Gewählt sind schlussendlich jene beiden Personen, welche am meisten Stimmen bekommen.

Niederhelfenschwil braucht noch einen Gemeinderat

Noch im ersten Wahlgang kandidierten für die fünf Sitze im Niederhelfenschwiler Gemeinderat acht Personen. Vier Sitze konnten Ende September besetzt werden. Peter Zuberbühler (parteilos) wird neuer Gemeindepräsident und Nachfolger des zurücktretenden Simon Thalmann (FDP). Esther Nietlispach (parteilos) wird als neue Primarschulpräsidentin amten, somit auch im Gemeinderat Einsatz haben und Nachfolgerin von Gabriela Arn (parteilos), die ebenfalls zurücktritt. Zudem wurde Gemeinderat Ruedi Gschwend (parteilos) im Amt bestätigt und David Buchmann (FDP) neu in die Niederhelfefnschwiler Exekutive gewählt. Nun sieht die Ausgangslage für den noch zu besetzenden Gemeinderatssitz aus: Von den neuen Kandidaten, die am 27. September im ersten Wahlgang dabei waren, hat bis zum Ende der Meldefrist für den zweiten Wahlgang kein einziger seine Kandidatur eingereicht. Sowohl Roland Gübeli (FDP) als auch Juliane Hiltebrand (parteilos) und Patrick Mathis (parteilos) treten nicht  mehr an. Nur die Parteilose Johanna Burri wollte eigentlich noch im zweiten Wahlgang antreten. Burri hat leider nicht gewusst, dass sie auch für den zweiten Wahlgang nochmals kandidieren und einen Wahlvorschlag einreichen muss. Eine bittere Pille, welche die Parteilose nun schlucken muss: Hätte sie ihre Kandidatur bis zum Ende der Meldefrist termingerecht eingereicht, würde sie nun bereits als Gemeinderätin feststehen. Da sie die einzige Interessentin für dieses Amt gewesen wäre, hätte sie mittels stiller Wahl den Einzug in die Behörde geschafft. Ob sie am heutigen Wahlsonntag von der Bevölkerung gewählt wird? 

Niederbüren: Noch ein Sitz im Gemeinderat

Bereits Ende September durfte Niederbüren bei der Gesamterneuerungswahl seines Gemeinderates einen spannenden Wahlkampf erleben: Für die freiwerdenden Sitze der zurücktretenden Gemeinderäte Bruno Eschmann (FDP) und Mike Jaeger (CVP) gab es mit Jens Renn (FDP), Jörg Staub (FDP) und Christof Lehmann (parteilos) drei neue Kandidaten. Das Absolute Mehr (313 Stimmen) schaffte Lehmann mit 465 Stimmen und gehört in der neuen Legislatur damit zum Gemeinderat von Niederbüren. Wiedergewählt wurden die beiden bisherigen Gemeinderäte Brigit Keller-Hürlimann (CVP) und Pascal Frommenweiler (SVP). Nun ist im Gemeinderat aber noch ein Sitz frei. Bereits Mitte Oktober meldete die Gemeinde, dass sowohl Renn als auch Staub ihre Kandidatur für den zweiten Wahlgang eingereicht haben. 

Flawil: Kampfwahl um einen Schulratssitz

Das Absolute Mehr von 1352 Stimmen haben Ende September nur Johanna Bulic (CVP, bisher, 1961 Stimmen), René Harzenmoser (FDP, bisher, 1817 Stimmen), Ulrich Häfliger (CVP, neu, 1645 Stimmen), Sara Broger (parteilos, neu, 1606 Stimmen) und Kevin Grey (parteilos, neu, 1411 Stimmen) erreicht. Damit gehören sie ab dem 1. Januar 2021 zum Flawiler Schulrat. Nun ist aber ein Sitz noch nicht besetzt. Denn Beat Ziegler (FDP), Thomas Wenk (Grüne) und Thomas Duss (SVP) haben das Absolute Mehr verpasst. Nun treten alle drei Kandidaten, die im ersten Wahlgang nicht gewählt wurden, nochmals an. 

hallowil.ch berichtet ab Sonntagmittag an dieser Stelle in einem Liveticker umfassen mit allen Ergebnissen und Analysen vom zweiten Wahlgang.