Am Sonntag gegen 13 Uhr liess sich eine fünfköpfige Familie in einem Schlauchboot die Thur hinuntertreiben. Unterhalb der Kartause Ittingen kollidierte das Boot mit einem Baumstamm und blieb hängen Die Personen konnten sich auf einen Baumstamm retten und alarmierten die Kantonale Notrufzentrale. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort. Spezialisten der Flussrettung der Kantonspolizei Thurgau konnten schliesslich die fünf Personen, ein 44- Mann und eine 39-jährige Frau sowie ihre drei Kinder im Alter von 10, 12 und 14 Jahren, retten und ans Ufer bringen. Der Rettungsdienst untersuchte vor Ort die Beteiligten, es wurde niemand verletzt.

Verhaltenshinweise für eine Thurfahrt:

Thur – unberechenbar und riskant. Obwohl sie teilweise breit und scheinbar gemächlich fliesst, ist die Thur ein Wildbach, der auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Kritische Stellen sind unter anderem Wehre und Schwellen, wo Boote, Bretter oder Luftmatratzen in den Wasserwalzen hängen bleiben können. Je nach Wetterlage kann die Thur innert kurzer Zeit zu einem reissenden Fluss werden. Wer auf der Thur unterwegs ist, sollte vorausschauend fahren, um rechtzeitig auf Gefahren und Hindernisse reagieren zu können.

Weitere Infos und Tipps zu den Thurgauer Fliessgewässern sind hier zu finden.