Mit dem Vorprojekt (siehe Artikel unten) wird das Vorhaben, einen neuen Werkhof zu bauen, in einer ersten Phase konkretisiert. «Danach sollen ein Architekturwettbewerb und ein Bauprojekt folgen, worüber die Bevölkerung abstimmen wird»,  erklären die Verantwortlichen des Departements Bau, Umwelt und Verkehr (BUV). Die engen Platzverhältnisse zwingen den Werkhof an einen neuen Standort zu zügeln. «Neben dem aktuellen Standort existieren aufgrund der mangelnden Platzverhältnisse heute mehrere Aussenstandorte zur Lagerung von Material, Maschinen und Geräten», erklärt das Departement BUV gegenüber hallowil.ch. 

Doch was spricht für den Standort  beim Fürstenlandkreisel? Das Departement BUV nennt als ersten Grund das Grundstück: Die Arealgrösse sowie die Zonenkonformität würden für die zwei Parzellen sprechen. Aber auch die verkehrstechnische Lage und das Umfeld haben ausschlaggebend zu diesem Entscheid geführt. Auch wirtschaftliche Aspekte wie die Erschliessung, Landerwerbspreis und die Betriebskosten seien wichtig. Man habe auch weitere Aspekte wie beispielsweise die politische Akzeptanz beachtet.  (sdu/red)

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Hier will die Stadt einen neuen Werkhof bauen (11.05.):

«Am heutigen Standort sind die Platzverhältnisse ungenügend», schreibt die Stadt am Montag in einer Mitteilung. Der Werkhof soll deshalb in den Osten der Stadt, an die St. Gallerstrasse «zügeln». Die Erarbeitung des Vorprojekts wurde bereits beim Planungsbüro «DAS Beratung» in Auftrag gegeben und kostet 120’000 Franken. Gemäss Homepage ist die Bündner Firma offizielle Beraterin des Schweizerischen Städte- und Gemeindeverbandes und deshalb auf die Planung von Gemeindewerkhöfen spezialisiert.

Aufgrund des Ergebnisses des Vorprojekts soll später ein Architekturwettbewerb durchgeführt werden. «Mit dem Neubau erhält der Werkhof eine betrieblich optimierte Infrastruktur und kann dadurch seine Dienstleistungen für die Wiler Bevölkerung künftig effizienter erbringen», schreibt die Stadt. (sk/red)