Der Tierschutzverein bezweckt laut eigenen Angaben einen «praxisnahen Tierschutz». Gemeint ist zum Beispiel die Unterstützung und Förderung von Massnahmen zur Verbesserung der Tierhaltung, Bewahrung der Tiere vor Missbrauch und Quälereien, Ahndung von Tiermisshandlungen durch Anzeigen und Eingaben an die Behörden, Schutz von freilebenden Tieren und deren Lebensraum sowie praktische Tierfürsorge und Hilfeleistung für in Not geratene Tiere.

Vergangenen Jahr gab es für den Verein bedauerlicherweise in Kirchberg einiges zu tun. Der Tierschutzverein Toggenburg hat im Jahr 2019 überdurchschnittlich viele Meldungen aus der einwohnermässig grössten Gemeinde des Tals erhalten. Das Hauptproblem waren ausgesetzte, zurückgelassene oder verwilderte Katzen. Einige Beispiele: Im Weiler Ötwil wurden vier extrem scheue, weibliche Katzen – zwei davon mit Jungtieren – vom Tierschutzverein betreut. Alles in allem waren das zehn Tiere. Die Jungtiere konnten in der Zwischenzeit platziert werden. Die erwachsenen Katzen wurden kastriert und in ihrem Revier wieder freigelassen.

Im Weiler Schalkhausen waren es neun Katzen, die ein neues Zuhause brauchten. In Bazenheid wurden vier Katzen – eine mit zwei Jungen – eingefangen und im Tierheim untergebracht. Der Tierschutzverein Toggenburg arbeitet mit dem Tierschutzbeauftragten der Gemeinde Kirchberg zusammen und stimmt das Vorgehen mit ihm ab, wie die Gemeinde mitteilt. (gk/red)