Die fünf Musikerinnen und Musiker geben am Sonntag, 16. Januar 2022, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Bütschwil ein Konzert, greifen in die Tasten, kehren ihre Talente heraus und zeigen so ihr Können und eine weniger bekannte Seite.

Lieblingsstücke

Nein, es wird kein zehnhändiges Konzert geben. Doch Esther Müller, David Schmucki, Franziska Pfister, Roman Bislin-Wild sowie Levin Ulmann haben für sich Stücke ausgewählt, die sie lieben und gern einem interessierten Publikum vorspielen wollen. So dürfen denn auch keine Kirchenlieder erwartet werden, vielmehr trifft Barock auf Mundartrock, Boyvin auf Bislin, Würmli auf Vivaldi.

Bekanntes und Unbekanntes

Aus seinem «Winter» bzw. den «vier Jahreszeiten» spielt Franziska Pfister den zweiten Satz, das Largo. Dabei wird die Organistin von der Violinistin Yuko Ishikawa begleitet. Roman Bislin präsentiert drei Eigenkompositionen, darunter auch «Ich bin das Licht der Welt» aus der Popkantate, die 2018 uraufgeführt wurde. Esther Müller macht mit dem Präludium von Jacques Boyvin den Konzertauftakt. Die französische Komposition des Barocks stimmt wunderbar in den Abend ein. In den Norden verführen wird David Schmucki. Er spielt aus der Suite «Aus Holbergs Zeit» von Edvard Grieg – ein Stück, das ursprünglich als Klavierwerk komponiert wurde und später als Version für Streichorchester bekannt wurde. Und dann wäre da noch das «Vogellisi». Levin Ulmann nimmt sich des Schweizer Mundartliedes an, das in vielen Varianten und Stilen zu hören ist. Wie erklingen wohl Ulmanns Improvisationen darüber?

Insgesamt kommen zwölf Stücke zur Aufführung. Der Eintritt ins Konzert ist frei (Kollekte). Die Organistinnen und Organisten freuen sich, wenn viel Publikum ihre ganz andere Seite kennenlernen wollen. Das Programm ist vielversprechend. Es gelten die dann aktuellen Covid-Regeln.