Diakon Primo Grelli hatte die 24 Erstkommunikanten beider Nachbarpfarreien zusammen mit ihren Eltern auf ihren grossen Tag vorbereitet. Der erste Festgottesdienst fand in der St.Mauritiuskirche Lenggenwil am Ostermontag statt. Einmal mehr gab herrliches Lenggenwiler Frühlingswetter den Rahmen für den einmaligen Festtag der Erstkommunikantinnen und -kommunikanten. So konnte der feierliche Einzug vom Mehrzweckgebäude in das Gotteshaus traditionsgemäss durchgeführt werden. Die Musig Lenggenwil unter der Leitung von Josef Meienhofer begleitete die Prozession zum Ein- und nach der Messfeier auch zum Auszug. Zahlreiche Eltern und Angehörige nahmen daran teil. Sie feierten nachher auf dem Platz vor dem Pfarreiheim mit den Kindern bei einem Apéro und dem Eiertütschen.


In Gemeinschaft Brot teilen

In der österlich geschmückten Pfarrkirche zelebrierte Pater Peter Suffel die Eucharistiefeier, unterstützt von Diakon Primo Grelli. In seiner kurzen Predigt wandte er sich vor allem an die Kinder und erklärte ihnen die Bedeutung des Osterfestes, bei dem die Osterkerze ein Symbol für die Auferstehung von Jesus sei. Seine Gedanken führten auch zum Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. „So dürft ihr heute am Weissen Sonntag erstmals das Brot empfangen als Geschenk des Heilands. Brot und Wein sind in jeder heiligen Messe Symbole für den Leib und das Blut Christi.“ Die Geschichte von der Brotvermehrung zeige die Liebe Gottes. Bei jeder Teilnahme an einer heiligen Messe könne auch heute noch immer das Brot in der Gemeinschaft geteilt werden.


Freudentag trotz Regen

Am Weissen Sonntag in der barocken Johanneskirche Niederhelfenschwil war auch für die fünfzehn Erstkommunikanten der Pfarrei Niederhelfenschwil-Zuckenriet die lange Vorbereitungszeit zu Ende. Leider fand die von der Musikgesellschaft angeführte Einzugsprozession vom Mehrzweckgebäude zur Pfarrkirche bei Kälte und leichtem Regen statt und der Auszug entfiel ganz. Dennoch war das Fest der Erstkommunikanten für die beteiligten Kinder und Eltern ein beeindruckendes, unvergessliches Erlebnis. Wie in Lenggenwil zelebrierte Pater Peter Suffel auch im Nachbardorf die Eucharistiefeier. In seiner Predigt erwähnte er das Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte und erzählte die Geschichte von der wunderbaren Brotvermehrung, bei der 5000 Anhänger satt wurden. Den Kindern empfahl er, ihren Lebensweg gemeinsam mit Gott zu gehen. Einige Erstkommunikantinnen und Kommunikanten trugen während dem Gottesdienst mit musikalischen Darbietungen zur Festlichkeit bei. Organistin Antonia Widmer begleitete die vom Volk und den Erstkommunikanten gesungenen Kirchenlieder.


Gemeinschaft pflegen

Das gemeinsame Vaterunser beteten die Kinder zusammen mit dem ganzen Volk. Pater Suffel forderte die Angehörigen und alle Gottesdienstbesuchenden auf, über die Bankreihen hinaus einander die Hände zu reichen, als Zeichen der Gemeinschaft im christlichen Glauben. Dies kam beim Friedensgruss ebenfalls zum Ausdruck. Der erstmalige Empfang der Heiligen Kommunion vor den mitfeiernden Angehörigen erfüllte die Mädchen und Knaben sichtlich mit Freude und Stolz. Jedes der fünfzehn Erstkommunionkinder erhielt als Andenken ein schönes Kreuz, das vom ihren Eltern in der Vorbereitung gestaltet wurde. Gemeinschaft wurde im Anschluss an die kirchliche Feier auch im Mehrzweckgebäude bei einem von der Kirchgemeinde offerierten Apéro gepflegt, der vom Pfarreirat organisiert wurde.