Die Meisten suchten sich wohl am Sonntag einen Platz im Schatten, oder noch besser, an einem Gewässer. Nicht anders machten es die Besucher und Teilnehmer am ersten Entenrennen am und im kühlen Nass des Chräbsbaches. Dutzende verfolgten die spannenden Entenrennen, genossen den Auftritt der Rock Academy, oder eine feine Entenrennenwurst und ein gluschtiges Raclette. Auf einer Distanz von über 200 Metern, zwischen dem Restaurant Ochsen und der Käserei Koller, duellierten sich die gelben Schwimmerinnen, die zugleich mit witzigen Namen versehen wurden. Der «Koch», die «Surferin», das «Baby», der «Bürolist», der «Sunnyboy», oder die «Prinzessin», schwammen um die Wette. Organisiert wurde das Ganze von der Clique «Schräg», welche sich im vergangenen März hervorgetan hat. Im vierköpfigen Organisationskomitee sind Michael Fischer, Kathrin Uhlmann, Jasmin Heer und Rolf Strässle; allesamt St. Margarether. Erstgenannter erklärt, dass sie dabei das Ziel verfolgen, wieder etwas mehr Leben ins Dorf zu bringen. «Diese Premiere des Entenrennens werden wir genaustens bilanzieren und dann entscheiden wie es weitergeht. Wir können uns gut vorstellen, gar einen Verein zu gründen», sagt Michael Fischer. Zahlreiche Helferinnen und Helfer konnten sie für diesen sonntäglichen Spass rekrutieren, es gab dahingehend auch viel zu tun.


Nach dem Rennen die Geselligkeit

Es sind am Sonntag, bei brütend heisser Hitze, nicht nur einheimische Besucher, auch viele Münchwiler sind anwesend und lassen sich von den spannenden Entenrennen und dem familienfreundlichen Spassevent, unterhalten. Tolle Preise gab es indes für die schnellsten Enten jedes Laufs, aber auch das Letztplatzierte heimste noch einen Trostpreis ein. Die Rennen wurden zudem von Michael Fischer live kommentiert, so wussten auch die Besucher in der Festwirtschaft immer haargenau, wie der Stand des aktuellen Laufs ist. Ein neuer Hinterthurgauer Anlass, welcher ganz bestimmt wiederholungsbedürftig ist, die Besucher und teilnehmenden Kinder würden sich freuen.