«Über d’Fritzeflueh», «Queens Park Melody», «Pan American Spanish M.», oder «Shout to the Lord». Alles Kompositionen die der Posaunenchor zum Besten gibt und welche vom Publikum in der Mehrzweckhalle in Lommis (am Samstagabend) und in der Evangelischen Kirche in Wängi (am Sonntagabend) kräftig beklatscht wird. Herrliche Blasmusik und äusserst abwechslungsreich. Erst langsam, dann schwungvoller bis rasant. Unter der bewährten Leitung von Andreas Bachmann laufen die Protagonisten auf der Bühne zur Höchstform auf, dazu gehören, nebst den Bläsern, natürlich auch die Perkussionisten. In den musikalischen Teil involviert sind zudem auch Liedbearbeitungen von Lobpreisliedern, dies deshalb, da der Posaunenchor, als eigentlich christliche Brass Band, aus dem Hause der Evangelischen Freikirche Chrischona in Weingarten, gilt. So erstaunt es nicht, dass auch in den Anmoderationen der Lieder, oder schon vorher, zur Begrüssung durch den Präsidenten Walter Denzler, der Name Jesus gesprochen wird. Zahlreiche Kinder und Jugendliche sind in Lommis ebenso mit dabei, wie etliche Einheimische und einigen Auswärtigen – eben ein Frühlingskonzert für Jeden.

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Der Posaunenchor Weingarten


Für Gutes braucht es gar nicht so viel

Wer sich sonst öfters mal solche Konzerte gönnt, der wird meistens in einer Halle, einem Saal, empfangen, in welchem es nur so wimmelt von Tischgedecken, Plakaten, Beleuchtungen, Kulissen oder Fahnen. Ganz anders an dieser Stelle. Der Posaunenchor liebt es schlicht. Eine Bühne, Bestuhlung und genug Licht, nichts steht einem gelungenen Konzert mehr im Weg. Kein Klimbim, pure Musik, gespickt mit kurzen und witzigen Moderationsteilen, so muss das sein. In der Einfachheit liegt nämlich die Würze und für den aufkommenden Durst und Hunger wird dann natürlich schon auch gesorgt sein. Denn auch der Posaunenchor weiss im Rücken fleissige Helferinnen und Helfer zu wissen. Kaffee und Kuchen sind demnach ein wichtiges Gut, denn Blasmusik mit knurrendem Magen geniessen geht nun mal gar nicht.

Und zum Schluss noch diese Information. Chrischona Schweiz wird im kommenden Mai in «Viva Kirche» umbenannt. Mit diesem neuen Namen will Chrischona Schweiz ihr Profil stärken und der Vision «Wir leben Kirche» mehr Ausdruck verleihen. Viva steht für Leben. Viva Kirchen sollen Orte sein, wo Leben geteilt und gefördert wird. Orte, wo Menschen mit Gott in Berührung kommen und Orte, wo es auch Platz für einen sympathischen Posaunenchor haben wird.