Zusammen mit der Kameradschaft, vielen Anekdoten und Erlebnissen und ansteckender Geselligkeit vereinte sich das Angebot der fünf Tage Sport und Kultur zu einem sensationellen Menü, das allen schmeckte und für alle Interessen das Passende bot. Das ganze Menü wurde in aufwändiger Vorarbeit, auch mit dem Gespür für die Details, von Albin Bühlmann und Willy Bräker vorbereitet und geleitet. Zusammen mit dem passenden Wetter, wenn auch etwas kühl, aber immer sonnig, boten die fünf Tage Eindrücke und Geschichten, welche nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen einen Platz finden.

Die drei Zinnen als «Must»

Wer das Pustertal besucht, kann und darf die Wanderung um die drei Zinnen nicht verpassen - auch wenn man den touristischen Hype in dieser Region in Kauf nehmen muss. Auf den Wanderungen zum Praxer Wildsee, über den Karnischer Kamm, auf den Strudelkopfs oder Dürrenstein, auf den Helm, die Hollbrucker Spitze, zur Rotwand und vielen Gipfelkreuzen mehr gab es eine leichtere und eine anspruchsvollere Variante. Nicht ohne Grund nennt man die Dolomiten auch die sterbenden Berge, denn Permafrost und daraus folgende gewaltige Felsstürze und Geröllhalden nagen am Zahn der Zeit in der Bergwelt - und hinterlassen sehr nachdenkliche Spuren. Die Radfahrer standen den Fussgängern kaum nach und erklommen auf ihren herrlichen Touren mehrere Tausend Höhenmeter, genossen auf stundenlangen Abfahrten den Gegenwind, der allerdings so kalt war, dass die Jahrgänger vermummten Robotern glichen. Genüsslich die Touren in der sonnigen Talsohle, entlang der Etsch, der Drau oder auf kilometerlangen Top-Radwegen bis ins benachbarte Lienz.

Bunte sportliche und kulturelle Palette

Schon der Aufenthalt beim Kirchenwirt in Aufkirchen war ein gelungener Mix aus Südtiroler Kultur, Kulinarik und Gastfreundschaft. Die kulturelle Palette wurde bereichert mit dem Besuch in Innichen mit der bekannten Stiftskirche, Ausstellungen über die kriegerische Geschichte des Ersten Weltkriegs in Sexten und Niederdorf, auf der Anderter Alpe und die Eindrücke über das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten im Ausstellungszentrum in Toblach. Wer einen besinnlichen Moment suchte, fand unzählige zum Teil Jahrhunderte alte Kirchen oder kleine versteckte Kapellen. In urigen Gasthöfen und Alpschenken gab es nach kilometerlangen Wanderungen und Radtouren das Passende gegen Hunger und Durst. Eben, wenn’s passt, dann passt’s. Und es hat alles gepasst.