Am Dienstagnachmittag stellten die Projektverantwortlichen das Siegerprojekt für eine Einfachturnhalle auf dem Areal der Primarschule Wilen vor. Das Projekt der Architekten Hutter-Zoller aus St. Gallen überzeugte die Jury ob der optimalen Platzierung als Abschluss zum Wohngebiet und dem direkten Zugang von der Schulanlage her.Im Einladungsverfahren nahmen acht Architekturbüros am Wettbewerb für einen Turnhallenneubau auf dem Areal der Primarschule Wilen teil. Das Projekt „pirouette“ der HutterZoller Architektur St.Gallen obsiegte und wird von der Jury zur Weiterbearbeitung empfohlen. Für den Wettbewerb ist ein Betrag von 120'000 Franken für die Projekteingaben vorgesehen.

Abgrenzung zum Wohngebiet
Bei der Vorstellung des Projektes wies Architektin Sabine Hutter auf die ihrer Ansicht nach optimalen Abgrenzung zum Wohngebiet hin, um die Lärmemissionen tief halten zu können. Es gebe auch keine Fester zum Wohngebiet. Mit der Platzierung des Eingangs westlich ergeben sich kurze Wege zu der übrigen Schulanlage. Es gibt auch einen internen Zugang von der bestehenden Schulanlage her.

Die sieben Meter hohe Turnhalle ist im oberen Geschoss mit einer Galerie ausgerüstet. Im Untergeschoss sind die Garderoben vorgesehen. Die ganze Schulanlage wird behindertengerecht ausgeführt, was auch über eine Liftanlage gesichert wird.

Fertigbetonausführung
Architektin Myrjam Zoller informierte über technischen Details des Turnhallenprojektes. Die Einfachturnhalle mit Ausmassen von 16x28 Meter sei für die Nutzung der Primarschule vorgesehen. Die ganze Anlage basiere auf einem wirtschaftlichen Konzept. Die Turnhalle werde mit Fertigbeton-Elementen ausgeführt. Für die Dachträger werde Spannbeton eingesetzt. Die Halle werde im Minergie-Standard ausgeführt.

Zur Vermeidung von Sonnenwärme und Blendung sind bei den Fensterfronten entsprechende Einrichtungen geplant. In der nahen Umgebung der Turnhalle ist ein Schulgarten geplant zur Bereicherung der Anlage.

Nach der Projektvorstellung an die Medien hatte auch die Bevölkerung Gelegenheit die Projekteingaben zu besichtigen. An zweiter Stelle nach dem Siegerprojekt von HutterZoller, folgt das Projekt „Utilitas“ der Schoch-Tavli Architekten, gefolgt von „mise en place“ der Architekten Zöllig und Eggenberger.

Weiteres Vorgehen
Das Siegerprojekt wird in der Fortsetzung in den Details den Bedürfnissen der Schule noch ergänzt. An der Bürgerversammlung im März soll über den Projektkredit entschieden werden. Im besten Fall, sofern es nicht zu Verzögerungen kommt, dürfte im Herbst 2018 über den Baukredit entschieden werden. Der Baubeginn könnte im 2019 starten mit Bezug im 2020.