Jedes Jahr zählen Expertinnen und Experten, wie viele Pflanzen-, Vögel- und Schmetterlingsarten sie auf bestimmten Flächen beobachten können. Sie verwenden dabei dieselben standardisierten Methoden, die auch beim BDM TG angewandt werden. So können die im Thurgau erhobenen Daten mit dem übrigen Mittelland verglichen werden. Das BDM TG macht Aussagen zum Kantonsgebiet, aufgeschlüsselt in vier Lebensräume: Wald, Siedlungsgebiet sowie Landwirtschaftsgebiet innerhalb und ausserhalb der sogenannten Vernetzungskorridore. Sobald der Regierungsrat die Biodiversitätsstrategie und den Massnahmenplan, bei denen derzeit die Rückmeldungen aus der Vernehmlassung ausgewertet werden, verabschiedet hat, wird allenfalls auch das BDM TG neu konzipiert. Es steht aber fest, dass das BDM TG als einziges systematisches Langzeitmonitoring, das kantonsspezifische Aussagen ermöglicht, sehr wichtig ist für die Erarbeitung und die Wirkungskontrolle der Biodiversitätsstrategie.